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Tuggen hat nichts zu verlieren

Am Samstag kommt es für das Aktivteam der Ringerriege Tuggen in Schmitten zum Playout Rückkampf in der Challenge Liga gegen die Ringerstaffel Sense. Vor Wochenfrist unterlagen die Märchler zuhause im Vorkampf 16:23. Für eine Aufholjagd ist die Konstellation aber denkbar ungünstig geworden, da man nicht auf die beiden Leihringer Sirenko und Wolf zurückgreifen kann. So müssen die Tuggner nicht mehr gross taktieren. Sie können relativ unbeschwert agieren, voll angreifen und versuchen mit guten Einzelkämpfen Moral und Erfahrung zu tanken.  

         

16:23 mussten sich die Mannen von Coach Simon Helbling den Freiburgern in der Riedlandhalle beugen. Zwar war das erste Playoutduell ziemlich früh zu Ungunsten der Märchler entschieden, doch die abschliessenden Mittelgewichtler Roman Ulrich und Sergiy Sirenko hauchten mit klaren Siegen ihren Kameraden nochmals einen Funken Hoffnung für den Rückkampf ein. Vier Gewichte gingen an die Tuggner, sechs holte sich Sense. Drei Märchler Niederlagen fielen diskussionslos aus, da gab es nichts zu rütteln. Die anderen Verlustpartien aber waren hart umkämpft und hätten mit mehr Wettkampfglück und besserer Taktik auch an Tuggen gehen können. Mit «hätte» gewinnt man aber in der NLB keinen Kampf, dies weiss mittlerweile jeder. Doch die Märchler waren an ihren Gegnern dran, dies ist eine Tatsache die man gut erkennen konnte und die jedem Tuggner Selbstvertrauen geben sollte. Und man darf nicht vergessen, Sense ist ein Team das diese Saison hervorragend gerungen hat. Unter anderen wurde NLB Meister Brunnen bezwungen und sie schrammten nur hauchdünn an der Medaillenrunde vorbei. Mit dem Fehlen der Kriessner Leihringer müssen die Tuggner nun ihre Karten wohl oder übel neu mischen. Normalerweise hätte man alles darangesetzt um eine durchaus mögliche Wende zu schaffen. Aber ohne Verstärkungsringer bleibt nur noch die Realität. Diese wird wohl so aussehen, dass vereinzelte Tuggner mit ihrem Können im Stand sind den Freiburgern einige Nadelstiche zu versetzen. Aber für eine grosse Wende, wird wohl die Kompaktheit des Teams fehlen. Für die Tuggner Ringer gilt es jetzt, das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Als verschworene Einheit füreinander einzustehen, zusammen zu kämpfen und mit Mut und Willen in jedes einzelne Duell steigen.   

HRU

Challenge Liga Playout Rückkampf 

RS Sense – RR STV Tuggen

Turnhalle Gwatt, Schmitten

Wiegen: 19:00

Beginn: 20:00


Mit viel Moral in den Abstiegskampf

Ab Samstag gilt es richtig ernst für die Tuggner Ringer. In der ersten Playoutrunde der Swiss Wrestling Challenge Ligue, trifft die Ringerriege Tuggen in der heimischen Riedlandhalle auf die Ringerstaffel Sense. Gegen die drittplatzierten der Ostgruppe, kämpfen die Märchler ab 19 Uhr um den vorzeitigen Ligaerhalt in der NLB.

         

Mit einigen Knalleffekten ging die Gruppenphase der Nationalliga B vorletzte Woche zu Ende. Dass die Tuggner in die Abstiegsrunde mussten, war schon im Voraus bekannt. Dass die Märchler aber von den starken Teams aus Weinfelden und Sense begleitet werden, ist doch eine saftige Überraschung. Die wohl bitterste Pille mussten die Senseringer schlucken. Vier Siege aus sechs Begegnungen reichten nicht für die Medaillenrunde. Die Fribourger wurden dramatisch im letzten Kampf von Titelverteidiger Brunnen noch in die Abstiegsrunde verbannt. Anders in der Ostgruppe, da wurde Weinfelden Opfer eines Walliser Pokers. Anstatt für den Gruppensieg gegen Ufhusen alles in die Waagschale zu werfen, stand das bereits qualifizierte Team Wallis gegen die Luzerner miserabel. Und Ufhusen nahm die Walliser Schützenhilfe dankend an. Nun kommts in den Playoff Halbfinals bereits zum Kracher der beiden Favoriten Team Wallis gegen Brunnen. Ob dies wirklich das Wunschszenario der Walliser war, steht aber auf einem anderen Blatt.

Wie reagiert Sense?

Der nächste Gegner der Tuggner hat eine lange Ringergeschichte vorzuweisen. Die Ringer aus dem fribourgischen Bezirk Sense war viele Jahre lang eine geachtete NLA Mannschaft. Seit dem Abstieg 2004 gehören die Sensler zum Stamm der NLB. Letzte Saison kriselten die Fribourger und mussten sogar in den Playoutfinal. Im fribourgischen Duell setzte sich Sense aber sicher gegen Domdidier durch und schickte den Kantonsrivalen in die 1. Liga. Diese Saison präsentierten sich die Sensler anders und holten sich vier Siege, unter anderen auch gegen den NLB Meister Brunnen. Doch durch die ausgeglichene Konstellation in ihrer Gruppe, reichte dies eben nicht für die Playoffs. Mit Sicherheit ein herber Schlag für die Fribourger und es stellt sich die Frage wie das Team moralisch damit umgehen kann.

Tuggen mit aufsteigender Tendenz

Auch die Ringerriege Tuggen hatte diese Saison gefühlsmässig ein stetes Auf und Ab. Der super Start zuhause gegen Ufhusen brachte Euphorie, welche aber durch die brutale Niederlage in Weinfelden wieder geknickt wurde. Ansonsten zeigten die Mattenkämpfer von Coach Simon Helbling trotz Niederlagen immer wieder ansprechende Leistungen. Zwar gingen fünf Kämpfe verloren und vor allem die Verlustpartien auswärts gegen Ufhusen und daheim gegen das Team Wallis taten schon weh. Vor allem weil man erkannte, dass bei einer Märchler Bestbesetzung diese Teams zu knacken gewesen wären. Und doch, die Moral innerhalb des Teams ist mehr als intakt geblieben. Teamkapitän Dominik Streiff vermag seine Leute immer wieder zu motivieren, was Früchte trägt. Die Tuggner Ringer fighten füreinander, kämpfen verbissen um jeden Punkt. Nur so ist auch die Leistung vor zwei Wochen gegen das starke Weinfelden zu erklären. Die Tuggner rüttelten im Vorderthal zünftig am Favoriten und mussten sich nur knapp geschlagen geben. Vor allem konnten die Märchler mit viel Kampfgeist auch in den unterlegenen Partien Punkte für ihr Team sammeln, ein Aspekt der extrem wichtig ist für die nächsten Aufgaben. Dies gibt enorm Mumm für den bevorstehenden Kampf gegen Sense. So bleibt es an den Tuggner Trainern ihre Mannen gut einzuschwören, damit sie den guten Schwung auch am Samstagabend in der Riedlandhalle auf die Matte bringen können.

HRU


Tuggner Ringer kämpfen im Vorderthal

Zum Abschluss der Gruppenkämpfe der Swiss Wrestling Winforce Challenge Ligue, trifft die Ringerriege STV Tuggen im letzten Gruppenkampf am Samstag 20,00 Uhr in der Mehrzweckhalle Vorderthal auf die Ringerriege TV Weinfelden. Während sich die Ostschweizer ein erbittertes Fernduell mit dem TV Ufhusen um die Playoffteilnahme liefert, können die Märchler den Heimkampf als ein weiterer Härtetest für die bevorstehenden Abstiegskämpfe angehen.

In sämtlichen Ligen der Schweizer Ringer Mannschaftsmeisterschaften befindet man sich nun in der ersten heissen Saisonphase. Nun geht’s ans Eingemachte, sprich, wer qualifiziert sich für die Playoffs für den Kampf um die Medaillen. Und wohl am spannendsten präsentiert sich die Lage derzeit in der Nationalliga B. In der NLB Ostgruppe ist die Situation gar spektakulär, in einem Dreikampf streiten sich Sense, Oberriet-Grabs und Brunnen um die zwei Playoffplätze. Dort droht Serienmeister Bunnen nach anfänglich nicht einkalkulierten Ausrutschern, gar ein Verpassen der Medaillenrunde zu erleben.

Anders in der Tuggner Gruppe. Vizemeister und Favorit Team Wallis ist bereits für die Playoffs qualifiziert. Doch zwischen Ufhusen und dem nächsten Tuggner Gegner Weinfelden ist es ultraspannend. So ist anzunehmen, dass die Ostschweizer wie in der Vorrunde in Topbesetzung auf die Märchler treffen. Damals haben die Märchler in Weinfelden eine bittere Lektion erhalten. Wie Tuggen am Samstag stehen wird ist offen. Noch ist nicht klar ob die Leihringer fürs Heimteam antreten können und ob das Trainerduo Simon Helbling und Dominik Streiff wieder Ringer der zweiten Mannschaft ins NLB Team einflechten wird. Aber eines ist klar, die Zeit des Pröbelns ist langsam vorbei, im Kampf um den Abstieg muss Tuggen so perfekt wie möglich stehen.

Im letzten Duell gegen das Team Wallis waren wieder mehrere gute Ansätze zu sehen. Die Tuggner realisierten, dass sie gar nicht so weit von ihren Gegnern weg waren. Man durfte sogar orakeln, dass die Walliser bei Tuggner Bestbesetzung zu knacken gewesen wären. Doch nur mit den Konjunktiven «hätte und wäre» ist im Ringen nichts zu holen, in der NLB schon gar nicht. Den Kopf über eine eventuell verpasste Chance müssen sich die Tuggner aber nicht zerbrechen. In der momentanen Situation nützt nur vorauszuschauen und alles Positive von der Vergangenheit mitzunehmen. So können sie den letzten Gruppenkampf gegen Weinfelden locker angehen und sich auf Duelle gegen zweifellos starke Gegner freuen. Die Tuggner werden zusammenstehen und ihr Bestes geben um eine bessere Vorstellung zu zeigen als in der Vorrunde.

Wegen einer Besetzung der Riedlandhalle weichen die Tuggner für ihren Heimkampf in die Mehrzweckhalle in Vorderthal aus. Dieser Austragungsort macht durchaus Sinn, denn mit Fritz Reber und Iwan Furrer stehen schon seit Jahren zwei sehr talentierte, junge Ringer in den Reihen der Tuggner. Und zum ersten Mal ergibt sich damit auch die Möglichkeit den Märchler Ringsport auch im Wägital zu präsentieren.

Saisonabschluss für Tuggen 2               

Während das NLB Team in Vorderthal kämpft, reist das 1. Liga Team am Samstagnachmittag nach Schattdorf. Dort trifft das Team von Ueli Bamert in ihren letzten beiden Kämpfen der Saison auf die Ringer von Uzwil und Oberriet-Grabs 2. Die Märchler hoffen ihren Aufwärtstrend der Vorwoche zu bestätigen und die Saison mit einem Erfolgserlebnis beenden zu können.

HRU

Ringen am Samstag 19. Oktober

Challenge Ligue 6. Runde Gruppe West

RR STV Tuggen – RR TV Weinfelden

Ort: Mehrzweckhalle Vorderthal

Wiegen: 19:00 Uhr

Start: 20:00 Uhr

1. Liga     6. Runde Gruppe Ost

RR STV Tuggen 2 – RR Uzwil

RR STV Tuggen 2 – RC Oberriet-Grabs 2

Ort: Sporthalle Grundmatt Schattdorf

Wiegen: 14:30 Uhr

Start: 15:30 Uhr


Heimrunde für Tuggner Ringer

Am Samstag werden die Tuggner Ringer an ihren Heimrunden um die begehrten Punkte kämpfen. Während die zweite Mannschaft in der 1. Liga ihre Gegner ab 15:30 in der Riedlandhalle empfangen, misst sich das Challenge Ligue Team um 18:00 in Einsiedeln mit dem Lutte Team Valais.

Die Tatsache, dass sich die zwei Tuggner Ringerteams am Samstag splitten und trotz Heimrecht an zwei verschiedenen Orten kämpfen, bringt für die Tuggner Verantwortlichen einiges an organisatorischem Aufwand mit sich. Grund dafür war eine Hallenbesetzung am Abend in Tuggen. So trifft das Tuggner NLB Team um 18,00 Uhr in der Sporthalle Brüel in Einsiedeln als Vorkampf auf das Team Wallis. Gleich im Anschluss an den Tuggner Kampf, kommt es zum Innerschweizer NLA Derby zwischen dem Heimteam Einsiedeln und Schattdorf.

Die Märchler haben in ihren ersten NLB Kämpfen schon einiges erlebt, positiv wie negativ. Und es ist bereits nach wenigen Runden ein erstaunlicher Trend ersichtlich. Nicht die erfahrenen Teamleader reissen die Jungen mit guten Leistungen mit, nein, es ist umgekehrt. Während sich die jungen Tuggner Kämpfer aufopfernd in ihre Kämpfe stürzen und auch in schweren Duellen versuchen das Beste für ihr Team herauszuholen, sind die Routiniers nicht immer oder gar nicht im Stand ihre Leistungen zu erbringen. Sie erstarren zu passiv in Ehrfurcht vor ihren Gegnern. Wertvolle Punkte wurden liegengelassen, weil zu mutlos gerungen oder taktisch unklug in entscheidenden Kämpfen agiert wurde. Einige vermeintliche Teamstützen verstecken sich hinter Kleinigkeiten und treten gar nicht an. So schieben die Alten die Verantwortung in die Hände der Jungen was ein besonders sträfliches Unterfangen ist.

Nun ist das Trainerduo Simon Helbling und Dominik Streiff gefordert, denn die Jungen brauchen auch die Unterstützung der Routiniers. Für Streiff ist die momentane Situation ohnehin schon zäh. Der motivierende Tuggner Teamkapitän würde liebend gern aktiv ins Geschehen eingreifen, muss aber verletzungshalber weiterhin passen. Nichtsdestotrotz müssen die beiden blitzartig ihr Team neu zusammenkitten, absolut jeden in die Pflicht nehmen und auch mal ihr Herz in die Hände nehmen und neue taktische Varianten wagen. Kurz, es muss ein gewaltiger Ruck durchs Tuggner Team gehen. Im Kampf gegen den Abstieg kann man die Verantwortung nicht nur den Jungen aufbürden. Ansonsten ist das Erlebnis Challenge Ligue schneller vorbei als es allen lieb ist.

Der nächste Gegner, das Team Wallis steht mit einem Bein schon in der Finalrunde. Die Walliser sind nur schwer einzuschätzen. Dreimal standen sie sehr stark diese Saison, gegen Ufhusen aber extrem schwach. Eine Prognose auf den Kampf am Samstag gegen die Märchler zu erstellen ist darum ungemein schwierig. Doch die Tuggner fahren ohnehin am besten, wenn sie sich auf sich selber konzentrieren und mutig ihre Aufgaben annehmen.

Tuggen 2 in der Riedlandhalle

Das zweite Tuggner Ringerteam kämpft am Samstag in der Riedlandhalle vor heimischem Publikum. Dabei treffen die Tuggner Ringer/innen in ihren Kämpfen auf Rapperswil-Jona, Kriessern 2 und Winterthur. Dass die Märchler in der 1. Liga einen schweren Stand haben, wusste man schon vor der Saison und man steht bis jetzt noch punktelos am Tabellenende. Die Tatsache, dass man trotz NLB Team ein zweites Team bringen kann, das fast immer vollzählig dasteht, ist aber schon ein erfreulicher Aspekt. Und die blutjungen Tuggner kommen so zu wertvollen Wettkampfmöglichkeiten, wobei sie viel lernen können. Und nun zeigen sie ihr Können am Samstag ab 15,30 in der Riedlandhalle. Zu sehen bekommen die Zuschauer nicht nur die drei Tuggner Kämpfe, gesamthaft werden am Samstag acht 1. Liga Kämpfe ausgetragen. Es wird eine Festwirtschaft geführt und der Eintritt ist frei.

HRU

Ringen Samstag 12. Oktober

Challenge Ligue West      5. Runde

RR STV Tuggen – Lutte Team Valais

Ort: Sporthalle Brüel Einsiedeln

Wiegen: 17:00 Uhr

Start: 18:00 Uhr

1.Liga Ost      5. Runde

RR STV Tuggen 2 – RC Rapperswil-Jona

RR STV Tuggen 2 – RS Kriessern 2

RR STV Tuggen 2 – RC Winterthur

Ort: Riedlandhalle Tuggen

Wiegen: 14:30 Uhr

Start: 15:30 Uhr


Mit neuem Elan in die Rückrunde

Für die Ringerriege STV Tuggen ist die Vorrunde ihrer ersten Challenge Ligue Saison schon Geschichte. Daraus resultierten der Startsieg gegen Ufhusen und die beiden Niederlagen gegen Team Wallis und Weinfelden. Die Tuggner haben in den ersten drei Runden drei völlig unterschiedliche Kämpfe erlebt. Zuerst der überraschende Sieg gegen die Luzerner, die gute Leistung trotz Niederlage im Wallis und die totale Abfuhr in Weinfelden. Aber die jungen Tuggner lassen sich deswegen nicht entmutigen und werden versuchen als Aufsteiger weiterhin die Favoriten zu necken. Nächste Gelegenheit dazu ist kommenden Samstag im Auswärtskampf gegen den TV Ufhusen.

Durch die offene Tabellensituation ist klar, dass die Rückrunde um den Kampf für die Medaillenrunde äusserst spannend ist. Die Walliser und Luzerner haben als Leader die besten Karten, dahinter sind Weinfelden und Tuggen gleich hoch nach Punkten. Dazu bringt der Stilartenwechsel in der Rückrunde nochmals neue taktische Optionen, was zusätzlich Spannung verspricht. Die Tuggner Ringer werden am Samstag von den Luzernern voll gefordert werden, da sie stärker dastehen werden als zum Auftakt. Dass die Märchler nach der Vorrunde überhaupt noch nach der Medaillenrunde schielen können, ist schon erstaunlich. Der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Dominik Streiff und das Fehlen der Leihringer in diversen Kämpfen wiegt schon schwer. Immer wieder müssen die Tuggner vor allem in den mittleren und schweren Gewichten schieben um die bestmögliche Formation zu erreichen. Hier macht sich das schmale Kader welches die Tuggner besitzen, schon bemerkbar. Und genau darum ist die derzeitige Situation nicht hoch genug einzuschätzen. Tuggen konnte nicht in Bestbesetzung in die Challenge Ligue starten, trotzdem sind sie noch im Rennen. Da hat das Trainertrio Simon Helbling, Dominik Streiff und Ueli Bamert bisher viel Gutes aus ihren Kämpfern herausgekitzelt. Der Taucher in Weinfelden war zwar ein Dämpfer, aber die Tuggner haben diesen abgehakt und schauen mit neuem Elan nach vorne. Darum werden die Märchler auch gegen Ufhusen wieder gut aufgelegt sein und versuchen den Favoriten zu necken.

Der Rückkampf gegen Ufhusen wird in der BBZ Halle in Willisau ausgetragen, als Vorkampf vor dem NLA Spitzenduell Willisau gegen Freiamt. Eine ideale Gelegenheit auch für Märchler Ringerfans einen Abend voller ringerischer Leckerbissen zu geniessen.

Ufhusen, ein Verein mit Tradition

Der nächste Gegner der Tuggner ist in der Region Luzerner Hinterland stark verwurzelt. Die Ringerriege Ufhusen gehört dem Turnverein Ufhusen an, welcher sehr polysportive Ausbildungen anbieten. So ist neben den Turnern und Ringern auch noch eine Volleyballgruppe dem Verein angegliedert. Die Ringer sind wie die Tuggner ein junger motivierter Haufen, die zusammen durch dick und dünn gehen. Auch verstehen es die Ufhusner bestens Allrounder auszubilden. Kämpfer also, die in allen drei Sportarten Ringen, Schwingen und Nationalturnern erfolgreich sind. Als grösste Ringerförderer bei den Luzernern gehören Ringerfamilien wie Steinmann und Bernet. Dazu haben sie ein grosses Einzugsgebiet, dass bis in den angrenzenden Kanton Bern reicht. So haben auch schon bekannte Berner Schwingergrössen wie Walter Leuenberger oder jetzt aktuell Dominik Roth die Ufhusner in den Schwergewichten verstärkt. Die Tuggner werden also gut daran tun, sich bestens auf den nächsten harten Brocken vorzubereiten. Doch wenn die Märchler voll dagegenhalten, ist ein weiterer Sieg gegen die Luzerner sicherlich möglich.

Tuggen 2 in Uznach im Einsatz

Die zweite Mannschaft der RR Tuggen kommt es am Samstag zum zweiten Mal mit dem Ringerclub Zürich zu tun. Dazu kommt es zum ersten Oberseederby gegen den Ringerclub Rapperswil-Jona. Beide Teams sind sehr stark in die 1. Liga Saison gestartet und die Märchler gelten in den Duellen als krasse Aussenseiter. Und dennoch ist für die blutjunge Tuggner Nachwuchstruppe immer der Reiz da in ihren Kämpfen den Favoriten ein Bein zu stellen und in den zahlreichen Duellen wertvolle Wettkampfpraxis zu sammeln.

HRU

Ringen Samstag 5. Oktober 2019    

Challenge Ligue Gruppe West                    4. Runde

TV Ufhusen – RR STV Tuggen

Ort: BBZ Halle Willisau

Wiegen: 16:45 Uhr

Start: 17:45 Uhr

1.Liga Ost                4. Runde

RR STV Tuggen – RC Rapperswil-Jona

RC Zürich – RR STV Tuggen

Ort: Turnhalle Haslen Uznach

Wiegen: 15:00 Uhr

Start: 16:00 Uhr


Nächste Aufgabe steht bevor

Zur dritten Runde der Swiss Wrestling Winforce Challenge Ligue reisen die Kämpfer der Ringerriege STV Tuggen in die Ostschweiz zum Gegner Ringerriege TV Weinfelden. Nach den ersten beiden Partien gegen Ufhusen und Team Wallis dürfte die grösste Nervosität bei den Märchler Ringern weg sein. Gegen klingende Namen zu ringen wird langsam Gewohnheit und der NLB Rhythmus so zum Alltag. Ideale Voraussetzungen also um motiviert eine weitere Überraschung anzustreben.

Das Trainertrio Simon Helbling, Dominik Streiff und Ueli Bamert analysierte zuerst im Montagstraining mit ihren Leuten den Kampf gegen die Walliser. So wurden positive und negative Dinge aufgearbeitet. So gross der Druck der Walliser auch war, die Tuggner hielten als geschlossenes Team dagegen und verloren mit Anstand gegen den haushohen Favoriten. Wären die Märchler auseinandergefallen, hätten sie ein richtiges Debakel erlebt. Doch genau dies ist der grösste Trumpf der Tuggner Ringer, sie sind eine verschworene Einheit, die zusammen jede Herausforderung annimmt. Dieser gesunde Teamspirit, wie es Teamkapitän Streiff nach dem Auswärtskampf in Martigny sagte, ist der Zement für ein solides Fundament, auf dem man die Sicherheit für die nächsten Aufgaben aufbauen kann. Ob der nächste Gegner Weinfelden diese Sicherheit ebenfalls hat, wissen nur die Ostschweizer selber. Der Saisonstart jedenfalls, ist den Thurgauern gründlich misslungen. Die Auftaktniederlage gegen das Team Wallis war bei den Weinfeldern wohl ebenfalls einkalkuliert. Der Taucher in Ufhusen aber ganz sicher nicht. Nun stehen die Ostschweizer nach zwei Runden schon mit dem Rücken zur Wand. Ob sie nun verunsichert in der dritten Runde den Tuggnern gegenüberstehen, oder mit einer grossen Wut im Bauch wird den Mannen von Coach Simon Helbling so ziemlich egal sein. Die Tuggner werden ihrer Linie treu bleiben, sie stehen zusammen, kämpfen füreinander und schauen zuletzt, was dabei herausgekommen ist.

Vorbildliche Nachwuchsförderung in Weinfelden

Weinfelden, der nächste Gegner der Tuggner, trat ab den 70ger Jahren erstmals so richtig in Erscheinung. Unter den Fittichen der legendären Kämpfer Armin Meier und Köbi Tanner wurde eine extrem wertvolle Nachwuchsarbeit zwischen Ringern und Turnern geleistet. Sie formten unter ihren Jungen viele perfekte Allrounder, Kämpfer also, die sich im Ringen, Schwingen und Nationalturnen bestens bewährten. Und dieser Philosophie bleiben auch ihre Nachfolger bis heute treu. Ihre erfolgreichsten Zeiten hatten die Ostschweizer Anfangs der 2000er Jahre, als sie mehrere Jahre in der Nationalliga A kämpften und sogar mehrmals in die Medaillenränge kamen. Nach einem ringerischen Aderlass vermochten sich die Weinfelder nicht mehr in der höchsten Liga zu halten, sind aber bis heute eine feste Grösse in der NLB.

Das Team von Weinfelden ist gespickt mit jungen und routinierten Kämpfern, Allrounder und Ringerspezialisten, einige davon mit langjähriger NLA Erfahrung. Tuggens Coach Simon Helbling tut gut daran, seine Kämpfer bestens auf ihre Gegner einzustellen, damit man auf die bevorstehenden Kämpfe gewappnet ist.

Tuggen 2 in Ganterswil im Einsatz

Die zweite Mannschaft der Tuggner kommt am Samstag ebenfalls in der Ostschweiz zum Einsatz. In Ganterswil treffen die Märchler auf die starken Teams von Uzwil und Kriessern 2. Sie werden versuchen den Favoriten einige Punkte abzuluchsen. Auf alle Fälle werden die blutjungen Tuggner in ihren Kämpfen mit Sicherheit zu weiteren wertvollen Wettkampferfahrungen kommen.

HRU

Ringen Samstag 28. September

Challenge Ligue Gruppe A     3. Runde

RR TV Weinfelden – RR STV Tuggen

Ort: Sporthalle Thomas Bornhauser Weinfelden

Wiegen: 18:00 Uhr

Beginn: 19:00 Uhr

1. Liga Ost 3. Runde

RR STV Tuggen 2 - RR Uzwil

RR STV Tuggen 2 – RS Kriessern 2

Ort: Turnhalle Ganterswil

Wiegen: 16:00 Uhr

Beginn: 17:00 Uhr


Nächste Herausforderung für Tuggner Ringer

Wegen den stattfindeten Aktivringer Weltmeisterschaften in Kasachstan vom 14. – 22. September, ruhte vergangenes Wochenende die Mannschaftsmeisterschaft der Swiss Wrestling Winforce Ligue im ganzen Land und allen Ligen. Doch am Samstag geht es nun weiter und die Ringerriege STV Tuggen trifft im zweiten Kampf der Challenge Ligue auswärts auf das Lutte Team Valais. Gegen die starken Walliser werden die Märchler Mattenkämpfer mit Sicherheit ein erstes Mal so richtig auf Herz und Nieren geprüft werden.

Beinahe zwei Wochen ist es her, dass die Tuggner Ringer in der Riedlandhalle ihre Challenge Ligue Feuertaufe erfolgreich bestanden und mit dem Erfolg gegen den TV Ufhusen den ersten NLB Sieg einfahren konnten. Die Freude darüber war gross, aber nicht überschwänglich. Schon am Montag ging nach einer kurzen Kampfrückschau innerhalb des Teams der normale Trainingsbetrieb weiter. Den Tuggnern ist bewusst, dass ihnen ein guter Start gelungen ist, nicht mehr und nicht weniger. Aber klar ist, die Mannen von Coach Simon Helbling werden mit einem gesunden Selbstbewusstsein die Reise ins Wallis antreten.         

Wenn man den Kampf gegen die Luzerner nochmals unter die Lupe nimmt, fallen einem sofort zwei Sachen auf. Als Positives die Kompaktheit des Teams. Man konnte gegen Ufhusen in sieben von zehn Gewichten gewinnen, was ein sehr gutes Zeichen für ein ausgeglichenes Team ist. Im negativen Bereich ist das Haar in der Suppe auch schnell gefunden. In den verlorenen Partien wurden die Mannschaftspunkte zu leichtfertig verschenkt. Sprich, man kassierte zu viele Nuller. Das müssen die Tuggner in den Griff bekommen. In unterlegenen Kämpfen muss manchmal das Risiko dosiert werden, um noch das Maximum fürs Team herauszuholen. Die Tuggner werden diese Saison bestimmt noch Kämpfe erleben, wo man den hinterst und letzten Mannschaftszähler bestens gebrauchen kann.

Walliser Ringermythos

Der nächste Gegner der Tuggner, das Lutte Team Valais, hat eine Ringergeschichte hinter sich wie kaum ein zweiter Verein in der Schweiz. Das Ringen im Wallis ist zu verbinden mit einem Familienamen - Martinetti -! Die legendären Brüder Raffi, Jimmy und Etienne Martinetti waren landesweit gefürchtete Kämpfer. Sie und in späteren Jahren ihre Nachkommen bildeten das Grundgerüst der bekannten Ringerriege Martigny, die in den 70er, 80er und 90er Jahren in der Nationalliga A landesweit gefürchtet waren. In der Neuzeit drohte aber den Wallisern Mannschaften eine Art Versenkung in der Ringerschweiz. Sie reagierten darauf auf ihre Weise und vereinten die Vereine Martigny, Illarsaz und Contey zu einer schlagkräftigen Truppe, dem neuen Lutte Team Valais. Seither gings stets bergauf und seit einigen Jahren sind die Walliser die zweite starke Kraft in der Challenge Ligue, neben Serienmeister Brunnen. Das Team Wallis ist immer wieder gespickt mit Leuten die problemlos auch in der NLA mithalten können. Doch das wird den Mannen von Coach Simon Helbling egal sein. Die Tuggner werden zusammenstehen, zusammen kämpfen und abgerechnet wird eh immer erst am Schluss. Sie freuen sich auf den Vergleich mit den Wallisern und wenn sie den Mut haben keck dagegenzuhalten, können sie auch den Gruppenfavoriten ärgern.

Tuggen 2 in Oberriet im Einsatz

Das zweite Team der Tuggner steht am Samstag in Oberriet im Einsatz. Infolge des Ligaplans treffen sie in der 1. Liga Ostgruppe auf Schattdorf 2 schon zum Rückkampf und zum ersten Mal auf den Ringerclub Zürich. Aufgrund der Stärkeverhältnisse gelten die blutjungen Tuggner/innen zwar als Aussenseiter. Doch wenn sie konzentriert kämpfen bis zuletzt, können sie dem einten oder anderen Gegner ein Bein stellen. So waren bereits an der ersten Runde gute Ansätze da, jedoch vermochten sie es nicht bis zuletzt durchzuziehen. Das wichtigste ist allerdings die erlebte Wettkampfpraxis, den im sehr beachtlichen 1. Liga Niveau ist jede Kampfsekunde für die Tuggner Jungspunde Gold wert.

HRU

Ringen Samstag 21. September

Challenge Ligue Gruppe A   2. Runde

Lutte Team Valais – RR STV Tuggen

Ort: Rue de Rossettan 1 Martigny

Wiegen: 19:00 Uhr

Wettkampfbeginn: 20:00 Uhr

1.Liga Ost

RR Schattdorf 2 – RR STV Tuggen 2

RR STV Tuggen 2 – RC Zürich

Ort: Sporthalle Bildstöckli Oberriet

Wiegen: 13:30 Uhr

Wettkampfbeginn: 14:30 Uhr   


Tuggner Sieg zum Auftakt in die Challenge Ligue

Es war alles angerichtet am Samstagabend in der Tuggner Riedlandhalle. Mit viel Liebe zum Detail wurde im Vorfeld von der Ringerriege STV Tuggen alles gegeben, um den Gastringern aus Ufhusen und den über hundert anwesenden Zuschauern einen Challenge Ligue würdigen Rahmen zu schaffen. Und die Tuggner Ringer trugen zur erfolgreichen Premiere in der Swiss Wrestling Winforce Liga einen grossen Teil bei, indem sie zum Auftakt die Gastmannschaft vom TV Ufhusen mit 20:16 bezwingen konnten.


Generalversammlung der Ringerriege Tuggen  /  22. März 2019

Auf ein goldenes Jubiläumsjahr zurückgeschaut.

Am letzten Freitagabend wurde die 50. Generalversammlung der Ringerriege Tuggen abgehalten. Präsident Ueli Bamert durfte im Vereinslokal Hirschen in Tuggen dazu 30 Anwesende begrüssen. Als Gäste anwesend war wie immer eine Delegation des STV Tuggen, vertreten durch Dominik Huber und Roman Bamert.

Nach dem sehr feinen Abendessen aus der Hirschenküche, waren alle Ringer gestärkt für den offiziellen Teil. In seinem Präsidentenbericht hielt Bamert nochmals Rückschau aufs verflossene, äusserst intensive Jubiläumsjahr. Es sei streng gewesen, sehr streng sogar. Manchmal wurden die Nerven gar etwas überstrapaziert und es lag hie und da auch eine elektrisierende Spannung in der Luft. Doch man sei zusammengestanden und habe alle organisatorischen Aufgaben bestens gemeistert. So seien die Vereinshöhepunkte mit Maifest und internationalem ORV Turnier, sowie der ZNTV Ringertag mit abschliessendem Riedlandfest ein voller Erfolg geworden. Auch sei man immer mit vollstem Einsatz dabei um für den Verein ein gesundes Fundament zu schaffen und die Sportler somit weiterzubringen. Ueli Bamerts Leitsatz, es gebe keine Wunder, nur harte Arbeit und Training, ist mittlerweile bei vielen Mitgliedern der Ringerriege deutlich verinnerlicht. Just im 50zigsten Vereinsjahr musste man aber auch von den zwei ehemaligen Vereinspräsidenten Oskar Ochsner und Anton Züger für immer Abschied nehmen. Vor allem dem legendären Toni Züger, erster Präsident der RR Tuggen und einer der grössten Tuggner Sportförderer seiner Zeit, habe man sehr viel zu verdanken. Bamert bedankte sich weiter auch bei allen treuen und fleissigen Helfern, dem neuen Goldsponsor Raiffeisenbank Region linker Zürichsee und bei allen anderen Vereinssponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung sei ein derart intensives Programm nicht durchzuführen. Mit Freuden verkündete der technische Leiter Dominik Streiff seinen Jahresbericht. So fielen die sportlichen Erfolge im Jubiläumsjahr wie reife Früchte von den Bäumen. So erkämpften sich die Tuggner Ringer total 126 Auszeichnungen, (30 Gold, 27 Silber, 17 Bronze, 30 Diplome, 9 Kränze und 13 Zweige). An Schweizer Meisterschaften gab es 13 Medaillen, so viele wie noch nie in der Vereinsgeschichte! Jugend: Fritz Reber (2 Gold), Jonas Bamert (1 Silber) und Iwan Furrer (1 Bronze). Kadetten: Jonas Müller (2 Silber), Fritz Reber (1 Silber) und Adrian Ulrich (1 Bronze). Junioren: Jonas Müller (1 Silber) und Damian Ulrich (1 Bronze). Aktive: Fredi Bruhin (1 Silber und 1 Bronze) und Dominik Streiff (1Bronze). SM Diplome holten sich Iwan Furrer (Jugend vierter), Fritz Reber (Kadetten fünfter), Jonas Müller (Junioren vierter), Roman Ulrich (Junioren sechster), Dominik Streiff (Aktive vierter), Ueli Bamert und Damian Ulrich, beide Aktive fünfte.  Im Sägemehl durften sich die drei frisch gebackenen Kranzringer Dominik Streiff, Adrian Bruhin und Adrian Ulrich zum ersten Mal über den Kuss einer Ehrendame erfreuen. Besonders stolz zeigte sich Streiff über den Einsatz der beiden Mannschaften. Das Jugendteam gewann in der zweiten Stärkeklasse den Final in Weinfelden und siegten damit zum dritten Mal in Serie und die Aktivmannschaft wurde nach tollen Leistungen ungeschlagen Schweizermeister in der 1.Liga und steigt damit in die NLB auf.

Im Finanzwesen durfte Kassier Hansruedi Ulrich den Mitgliedern von einem Plus in der Jahresrechnung berichten.

Einige Änderungen gab es bei den Mutationen. So wurden Iwan Furrer und Fritz Reber als Mitringer und Matus Kusin als Aktivringer aufgenommen. Dem gegenüber musste man einen Austritt verzeichnen.

Bei den Wahlen gab es zwei Neuerungen. Der alte Kassier wurde durch den jungen, motivierten Tuggner Alex Huber ersetzt und Ivan Riget wurde neu als Beisitzer gewählt. Der neue Kaderverantwortliche ist Silvan Bamert, dieser wird aber von Vorgänger Bruno Flück weiterhin beratend unterstützt.

Im Ausblick auf das kommende Arbeitsjahr werden das nationale ORV Jugendturnier am 1. September und die erste NLB Saison mit mehreren Heimrunden in der Riedlandhalle im Herbst die organisatorischen Höhepunkte sein.  Bei den Ehrungen wurde zuerst der Vereinsmeister bei den Aktiven geehrt. Dabei machte Jonas Müller erneut das Rennen, gefolgt von Dominik Streiff und Adrian Ulrich. Um für fleissigen Trainingsbesuch geehrt zu werden braucht es pro Jahr 50 besuchte Einheiten. Diese Limite schafften elf Ringer, der fleissigste war Roman Ulrich mit 98 Trainings, gefolgt von Dominik Streiff mit 97 und Ueli Bamert mit 93. Als ältestes Versammlungsmitglied wurde Fredi John mit einer Flasche Wein beschenkt. Ebenfalls einen guten Tropfen erhielten unsere beiden versierten Kampfrichter Patrick Diethelm und Bruno Flück. Und als absoluter Höhepunkt wurde als Dank für aussergewöhnliche Leistungen für die Ringerriege Albert Diethelm in die erlauchte Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Seit 1993 zeichnete sich der bärenstarke Galgener Kämpfer stets als zuverlässiger und fleissiger Ringer aus. Der sympathische Maurer sprach lieber mit Taten statt durch Worte. Diethelm erreichte als zäher Kämpfer mehrere Kränze und Medaillen. Seine grössten Erfolge waren der Kranzfestsieg am Basler Ringertag 1999 und der tolle dritte Rang an den eidgenössischen Ringertagen in Wimmis 2000. Dazu verstärkte Diethelm bis ins hohe Alter von 40 Lenzen die Aktivmannschaft. Und als fleissiger Helfer im Bauwesen war er an zahlreichen Anlässen immer an vorderster Front. Zum Schluss wurde die gelungene Generalversammlung mit dem vielstimmigen Ringerlied aus rauen Kehlen geschlossen.

HRU


Es ist vollbracht!!!

Tuggens Ringer schaffen in Kriessern historisches und steigen nach einem gewaltigen 24:5 Finalsieg über den Ringerclub Belp zum ersten Mal in der 50jährigen Vereinsgeschichte in die Nationalliga B auf. Nach dem Gewinn des 1.Liga Meistertitels brachen alle Dämme und man feierte den Sieg gemeinsam mit den vielen mitgereisten Tuggner Ringerfans ausgelassen.


Erste Finalrunde in Belp

Jetzt geht’s ans Eingemachte, die Ringerriege Tuggen steht zum ersten Mal in einem 1. Liga Final und will dort an die vergangenen guten Leistungen anknüpfen. Spannend wird’s auf jeden Fall, den mit dem Ringerclub Belp wartet am Samstag ein starker Gegner auf die Märchler.

Eins ist klar, die Mannen von Coach Simon Helbling sind im Schuss. Alle 14 Vorrundenkämpfe haben die Tuggner für sich entschieden und steigen daher mit grossem Selbstvertrauen in den Final. Aber aufgepasst, auch Gegner Belp ist in dieser Saison noch unbezwungen und wird mit Sicherheit ebenfalls gut aufgestellt sein. Doch wenn das blutjunge Märchler Ringerteam, das Durchschnittsalter des Teams beträgt gut 20 Jahre, mit ihrer Unbekümmertheit der Vorrunde auf die Matte tritt ist vieles möglich.

Die Vorkämpfe der Finalrunde finden am Samstag 3. November in der Neumatthalle in Belp statt. Abwaage ist um 18,00 Uhr, 19,00 Uhr startet der Bronzekampf zwischen Kriessern 2 und Freiamt 2, gleich im Anschluss kommen die Tuggner gegen Belp zum Zug.

Auf nach Belp

Das Tuggner Team hofft auf die Unterstützung zahlreicher Ringerfans für den wichtigen Fight. Die Ringer besammeln sich am Samstag um 14,30 Uhr bei der Firma Tulux in Tuggen. Wer die Märchler in ihrem ersten Finalkampf unterstützen möchte, hat dort die Möglichkeit sich einzutreffen, um mit anderen Fans Fahrgemeinschaften zu schliessen auf den Weg nach Belp.

HRU 


Tuggen bleibt Leader

Am Samstag wurde in Willisau die fünfte Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft der 1.Liga ausgetragen. Gastgeber war die Kampfgemeinschaft Ufhusen-Willisau. Leader Tuggen hatte Pause, verfolgte jedoch das Geschehen aufmerksam aus der Ferne. Und sie vernahmen überraschende Kunde, strauchelten doch die beiden Verfolger Kriessern und Uzwil völlig unerwartet am Ringerclub Zürich. Kriessern war zwar nicht so stark besetzt wie an den vorherigen Kämpfen, dennoch galt das Remis gegen die Grossstädter als grosse Überraschung. Die restlichen Kämpfe gewannen die Rheintaler sicher. Noch schlimmer erwischte es die Ringerriege Uzwil, mussten sie doch gegen die entfesselten Zürcher sogar untendurch. Damit sind Uzwils Chancen auf einen Finalplatz äusserst gering geworden. Dadurch bleibt Tuggen trotz Pause Leader der 1.Liga Ostgruppe, mit einem Punkt Vorsprung und einem Kampf weniger als Kriessern. Somit haben die Märchler am Samstag in Uznach die Chance in den Kämpfen gegen Rapperswil-Jona, Oberriet-Grabs und Winterthur ihre Führungsposition zu festigen.

In der Westgruppe nimmt der Ringerclub Belp das Heft immer mehr in die Hände. so schlugen die Berner unter anderem im Spitzenkampf auch die Urner aus Schattdorf. Momentaner Leader ist noch Freiamt, doch die Aargauer haben ihr Programm durch und harren nun der Dinge die noch kommen. Schattdorf muss zu einem wackeren Schlussspurt ansetzen um noch auf einen Finalplatz zu gelangen.

HRU


Die Ringerriege Tuggen gratuliert Albert und Sandra herzlich zur Hochzeit und wünscht alles gute für die Zunkunft

Besten Dank sich für den feinen Apero


Zentralschweizer Ringertag in Tuggen nimmt Formen an

An der zweiten OK Sitzung für den am Samstag 25. August stattfindenden 47. Zentralschweizer Sägemehlringertag, trafen sich neben dem OK auch der technische Leiter des Zentralschweizer Nationalturnerverbands Alex Beeler um die weiteren Vorbereitungsarbeiten aufeinander bestens abzustimmen. Gemeinsam wurden die Weichen gestellt, damit der Anlass auch bestens gelingen wird.

OKP Simon Helbling konnte seinen Kollegen mitteilen, dass alle nötigen Bewilligungen geregelt sind und auch alle Arbeiten gut angelaufen seien. So konnte man mit der Firma Tulux in Tuggen eine gute Lösung finden, damit alle Festbesucher problemlos parken können. Für Ringer mit einer extrem weiten Anreise werden Übernachtungsmöglichkeiten geboten. Auch die Festwirtschaft unter der Leitung des bewährten Trios Carla Steiner, Sonja Furrer und Anneliese Bamert hat die Vorbereitungen bestens im Griff. Im technischen Bereich kam es zu einigen Änderungen. So wird am 25. August in total 15 Kategorien um die begehrten Kränze und Zweige gerungen, aufgeteilt in je fünf Schüler-, Jugend- und Aktivkategorien.

Am letzten Zentralschweizer Ringertag in Tuggen vor zwei Jahren wurde das OK bei schönstem Festwetter von den vielen kurzfristig startenden und nicht vorgängig angemeldeten Ringern regelrecht überrumpelt. Da man keinen wettkampfwilligen Sportler abweisen wollte, dauerte halt der Wettkampf mit über 300 Ringern bis in den Abend hinein, was den Organisatoren einige Kritik einbrachte. Da man auch diesmal von einer solch erfreulichen Anzahl Ringer ausgehen kann, wurde der Wettkampfbeginn auf 9,00 Uhr vorgeschoben und es wird neu auf sechs anstatt fünf Sägemehlplätzen gekämpft, so dass der zeitliche Rahmen gut eingehalten werden kann.

Die Gabensammlung ist gut angelaufen, das Gabenkomitee ist aber weiterhin dankbar um jede Unterstützung, damit den Ringern für ihre Arbeit auch eine würdige Gabe abgegeben werden kann. Und wenn Petrus den Ringern wieder so gutgesinnt ist wie vor zwei Jahren, steht einem würdigen Ringertag nichts im Weg.

HRU


Schwändihoffest 2018


Gereralversammlung der Ringerriege Tuggen

Jonas Müller Vereinsmeister, Bruno Flück Ehrenmitglied

Am letzten Samstag wurde die 49. Generalversammlung der Ringerriege Tuggen abgehalten. Präsident Ueli Bamert durfte im Vereinslokal Hirschen in Tuggen dazu 32 Anwesende begrüssen. Als Gäste anwesend war wie immer eine Delegation des STV Tuggen, sowie erstmals der Präsident des Ostschweizer Ringerverbands Daniel Weibel.

Nach dem feinen Abendessen aus der Hirschenküche, waren alle Ringer gestärkt für den offiziellen Teil. In seinem Präsidentenbericht hielt Bamert nochmals Rückschau aufs verflossene Vereinsjahr. Obwohl organisatorisch eher ruhig, lief immer etwas im Jahr 2017, am meisten mit Turnierbesuchen und Ringerförderungen. Man war immer mit vollstem Einsatz dabei um für den Verein ein gesundes Fundament zu schaffen und die Sportler weiterzubringen. Ueli Bamerts Leitsatz, es gebe keine Wunder, nur harte Arbeit und Training, ist mittlerweile bei vielen Mitgliedern der Ringerriege deutlich verinnerlicht. Bamert bedankte sich weiter auch bei allen treuen Helfern und den Vereinssponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung sei ein derart intensives Programm kaum durchzuführen. Mit Spannung verkündete der neue technische Leiter Dominik Streiff seinen ersten Jahresbericht, konnten doch die Märchler sportlich wieder sehr schöne Erfolge feiern.  So erkämpften sich die Tuggner Ringer total 103 Auszeichnungen, (74 Medaillen, 22 Diplome, 7 Zweige). An Schweizer Meisterschaften gab es neun Medaillen, so viele wie noch nie in der Vereinsgeschichte! Jugend Gold und Bronze für Fritz Reber, Jugend Gold für Iwan Furrer, Kadetten Silber für Roman Ulrich, Kadetten Bronze für Jonas Müller, Junioren Gold und Bronze für Damian Ulrich, sowie Aktive Silber für Dominik Streiff und Aktive Bronze für Ueli Bamert. SM Diplome holten sich Adrian Ulrich Kadetten vierter, Adrian Bruhin Kadetten fünfter und Christoph Bruhin Aktive sechster. Besonders stolz zeigte sich Streiff über den Einsatz der beiden Mannschaften. Das Jugendteam gewann in der zweiten Stärkeklasse den Final in Oberriet und die Aktivmannschaft preschte in der 1. Liga zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Finalrunde vor. Nichts zu lachen hatte Kassier Hansruedi Ulrich, er musste den Mitgliedern von einem Minus in der Kasse berichten.

Einige Änderungen gab es bei den Mutationen. So wurden die zuverlässigen Ringer Yanik Schwyter, Malik Majbri und Najib Amiri in die Reihen der Aktiven aufgenommen. Und mit Carla Steiner durfte man erfreulicherweise auch eine Frau in die Reihen der Tuggner Ringer aufnehmen. Austritte musste man keine vermelden.

Bei den Wahlen gab es eine Neuerung. Der langjährige Materialwart Bruno Flück übergab sein Amt an Carla Steiner. Flück bleibt der Ringerriege aber als Kaderverantwortlicher und Kampfrichter weiterhin erhalten.

  

Im Ausblick auf das kommende Jubiläumsjahr werden das von der Ringerriege Tuggen durchgeführte Tuggner Maifest mit dem ORV Jugendturnier am 2./3. Juni, sowie der 47. Zentralschweizer Ringertag mit 50 Jahr Jubiläumsfeier und Riedlandfest die organisatorischen Höhepunkte sein.  Bei den Ehrungen wurde zuerst der Vereinsmeister bei den Aktiven geehrt. Dabei machte Jonas Müller das Rennen, gefolgt von Roman Ulrich und Dominik Streiff. Um für fleissigen Trainingsbesuch geehrt zu werden braucht es pro Jahr 57 besuchte Einheiten. Diese Limite schafften zehn Ringer, der fleissigste war Roman Ulrich mit 93 Trainings, gefolgt von Dominik Streiff mit 89 und Jonas Müller mit 84.  Als ältestes Versammlungsmitglied wurde Fredi John mit einer Flasche Wein beschenkt. Und als absoluter Höhepunkt wurde als Dank für grosse Leistungen für die Ringerriege Bruno Flück in die erlauchte Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Der zähe Kämpfer Bruno Flück kann in seiner Ringerkarriere auf viele Höhepunkte zurückschauen, wobei der Gewinn des eidgenössischen Ringerkranzes in Willisau 2009 und der Aktiv Vize-Schweizermeistertitel 2014 in Domdidier die grössten Erfolge waren. Dazu verstärkte er mehrere Jahre den NLA Verein Einsiedeln. Flück war 12 Jahre im Vorstand als gewissenhafter Materialwart und aktuell amtet er als Kampfrichter und Tuggner Kaderverantwortlicher. Zum Schluss wurde die gelungene Generalversammlung mit dem vielstimmigen Ringerlied aus rauen Kehlen geschlossen.

                    

HRU


Die Ringerriege Tuggen führt am 2. Juni 2018 während des Mai-Fest in Tuggen das Internationale ORV-Turnier durch. 

ORV 2018

        Hier können Sie die Anmeldung für das Int. ORV-Turnier herunterladen:

        ORV                            ORV                                  ORV

        Einladung                            Anmeldeliste                                     Lage    


Am 25. August stiebt das Sägemehl in Tuggen!!

Kurz nach dem Ende der Kranzfestsaison der Schwinger wird schon wieder im Sägemehl um begehrtes Eichenlaub gekämpft. Doch für einmal nicht in Zwilchhosen, sondern im weissen Turnertenü. In Tuggen wird der 47. Zentralschweizerische Ringertag im Sägemehlringen zur Austragung kommen.

              

Verantwortlich für die Durchführung dieses Anlasses wird die Ringerriege Tuggen sein. Als kleiner, in der Region gut verwurzelter Sportverein ist man aktiv mit der Ringerförderung beschäftigt. Besonders am Herzen liegt den Tuggner Ringern das Sägemehlringen. Bereits 2008,2009 und 2016 führte man in Tuggen solche traditionelle und sehr beliebte Anlässe durch.  

Der Kampf Ringer gegen Ringer im Kurzholz ist momentan noch etwas verwaist. Dabei erlebte diese urtümliche Art des Ringsports wahrhaftig goldene Zeiten. So wurden ab den 50ziger Jahren bis in die 90ziger unzählige solche Wettkämpfe durchgeführt. So fanden zum Teil in einem Jahr über 15 solche Anlässe statt in unserem Land. Und zwar querbeet, vom Tessin über die Deutschschweiz bis in die Romandie und Frankreich. Zu dieser Zeit stand das Sägemehlringen auf einer Stufe mit dem Schwingen und Nationalturnen. Doch während in den letzten Jahren der Schwingsport stark boomt, verloren Ringeranlässe im Sägemehl immer mehr an Bedeutung. Das erkennt man auch daran, dass die eidgenössischen Ringertage 2009 in Willisau die letzten waren, weil bisher nirgends ein Organisator für die nächsten gefunden wurde. Zwar ist auch in den anderen Verbänden eine gewisse Aufbruchstimmung erkennbar mit organisierten Sägemehlringertagen, doch dürften es noch mehr sein.

Nun versucht die Ringerriege Tuggen das Ringen im Sägemehl weiter anzukurbeln. Das OK unter der Leitung vom bewährten OK Präsidenten Simon Helbling wird bestrebt sein, den 47. Zentralschweizer Ringertag in Tuggen zu einem würdigen Anlass zu machen. Da am Samstag 25. August in Tuggen auch das beliebte Riedlandfest stattfindet, versucht die Ringerriege Tuggen die beiden Anlässe ineinander zu verflechten und damit das sehr interessante Sägemehlringen der Bevölkerung optimal vorzustellen. Die Festwirtschaft unter der Leitung von Anneliese Bamert und Carla Steiner, werden alles daran setzen um alle Festbesucher zu verwöhnen. Natürlich ist man auch bestrebt, den Wettkämpfern würdige Preise abgeben zu können. So wird in diesen Tagen auch die Gabensammlung eröffnet. Man ist den Geschäften und Privatpersonen schon jetzt dankbar für ein offenes Ohr gegenüber den Gabensammlern, so dass die Aktiv- und Jungringer am 25. August einen schönen Preis für ihre Leistungen entgegennehmen dürfen.

HRU


Tuggner Jungringer hielten Rückschau auf die letzte Saison

Vor einigen Tagen fand in der Tuggner Riedlandhalle anstatt eines Trainings das alljährliche Absenden der Tuggner Jungringer statt. Über fünfzig Personen, Ringer, Eltern und Betreuer stärkten sich an einem köstlichen Penneessen, bevor das Absenden über die Bühne ging.

    

Die letzte Saison war für die jungen Märchler Mattenkämpfer eine äusserst erfolgreiche! So konnten sie die ORV Jugend - Mannschaftsmeisterschaft der 2. Stärkeklasse für sich entscheiden. Und in den Einzelturnieren im In- und Ausland holten sich die 11 Tuggner Ringer 68 Auszeichnungen. Die 29 Gold-, 9 Silber- und 15 Bronzemedaillen waren eine wahrhaft stolze Ausbeute. Dazu kamen an Turnieren 10 Diplomränge und 5 Zweiggewinne von Sägemehlringertagen.

                                                           

Zuerst ehrte Präsident Ueli Bamert die fleissigsten Trainingsbesucher. Zehn Ringer trainierten mehr als 40mal und wurden mit einer schönen Ledertafel beschenkt. Dabei war Fritz Reber der fleissigste Ringer. Danach verkündete der technische Leiter Dominik Streiff die Auswertung der Jugendvereinsmeisterschaft. Dabei setzte sich Fritz Reber knapp vor den Brüdern Patrick und Jonas Steiner durch und holte sich damit seinen ersten Vereinsmeistertitel bei den Jungen.

                 

Um die jungen Tuggner Ringer technisch bestens zu fördern, dafür ist auch der Ukrainer Sergeji Sirenko zuständig. Sirenko lebt mit seiner Familie schon seit vielen Jahren in der Schweiz und war auch schon als Schweizer Nationaltrainer angestellt. Der ehemalige Internationale Spitzenringer gilt als absoluter Grecospezialist und gewährleistet, dass die jungen Tuggner Talente in den Trainings auch bestens geschult werden. Für interessierte Neueinsteiger für den Zweikampf auf der Matte gibt es jeweils am Montag- und Mittwochabend in Tuggen die Möglichkeit im Training vorbeizuschauen.

HRU


Am Samstag 26. August 2017 ist in Tuggen der 54. Zentralschweizer Nationalturnertag

Ein Besuch lohnt sich: Ab 8.°° Uhr ist Wettkampfbeginn
    (siehe Festführer im Link unten)
 

   https://stv-tuggen.ch/www/images/phocadownload/Wettkaempfe/2017/Nationalturntag/Festführer%20Nationalturntag%20Tuggen%202017.pdf



Todesanzeige Kälin Martin Eschenbach


Zum Abschied unseres Kameraden Martin Kälin Eschenbach SG.

Ein bescheidener Kämpfer ist von uns gegangen!

Am Mittwoch 5. Juli 2017 erreichte uns die völlig überraschende Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Martin Kälin, 66jährig, am frühen Morgen an den Folgen eines Hirnschlags uns für immer verlassen hat und zu seinem Schöpfer zurückgekehrt ist. Damit verlieren die Tuggner Ringer einen aufrichtigen, stets ruhigen, bescheidenen und wohlgelaunten Kameraden.

Martin war in unserer Riege ein Mann der ersten Stunde. Schon seit der Gründung der Ringerriege Tuggen 1968 zählte er als junger, leichtgewichtiger, aber enorm zäher und flinker Bursche zu den Teamstützen. So zeigte er schon früh sein Können und erkämpfte sich sein erstes Ringereichenlaub im Sägemehl, obwohl er noch nicht einmal zwanzig Jahre alt war. Durch stetes Training entwickelte er sich zu einem Kämpfer, vor dem seine Gegner gehörigen Respekt zollten. In der Vollblüte seiner Aktivzeit holte er seine Kränze in Serie und durfte sogar einige Festsiege an Ringertagen feiern. Sein grösster Erfolg war aber zweifellos der Kranzgewinn an den 7. Eidg. Ringertagen in Schattdorf 1975. Auch wenn ihn immer wieder Verletzungen plagten, so kämpfte Martin sich wieder heran und konnte nach seinem Karrierenende eine stolze Zahl von über 30 Ringerkränzen vorweisen. Dazu kamen als Schwinger beim Schwingerverband Rapperswil und Umgebung fünf Schwingerkränze, einen davon sogar aus den USA.

Nahtlos nach seinem Rücktritt als Sportler erfolgte der Übergang an den Vorstandstisch der Ringer. So schnupperte Martin von 1980 – 1985 in unserer Riege als Beisitzer Vorstandsluft. So richtig auf den Geschmack gekommen stellte er sich 1986 als Aktuar zur Verfügung und übte sein neues Amt mit grosser Freude aus. Wer die Protokolle von Martin gelesen hatte, merkte sofort wie akribisch genau und bis ins kleinste Detail sie geschrieben wurden! 1999 übergab Martin den Federstift einem jüngeren Nachfolger und genoss nach 20jähriger Vorstandsarbeit nun die ruhigere Zeit. Als Dank für seinen grossen Einsatz wurde Martin im Jahr 2000 in den erlauchten Kreis der Ehrenmitglieder der Ringerriege Tuggen aufgenommen.

Martin war auch danach noch im Ringen und Schwingen präsent und zwar als regelmässiger Schwingfestbesucher. Auch unsere Vereinsanlässe wie Mannschaftskämpfe, Turniere, Ringertage und GVs wurden von Martin regelmässig besucht.

Martin hatte in seinem Leben oftmals nicht viel zu lachen. Gesundheitliche Probleme und sonstige Schicksalsschläge warfen ihn jedoch nicht aus der Bahn. Im Gegenteil, Martin strahlte immer eine grosse Ruhe und einen gesunden Humor aus. Und mit verschmitzten Blick konnte er immer wieder lustige Anekdoten aus der Vergangenheit erzählen. Mit Martin übers Schwingen und Ringen diskutieren, dazwischen einen Schnupf nehmen, dies waren sehr spezielle Momente!

Martin, wir werden dir immer ein ehrenvolles Gedenken wahren!!

Ringerriege STV Tuggen


Sportlerehrung am Maimärt 17.5.17 in Tuggen


Generalversammlung über das Jahr 2016 der Ringerriege Tuggen

Damian Ulrich Vereinsmeister, Remo Näf Ehrenmitglied

Am letzten Samstag wurde die 48. Generalversammlung der Ringerriege Tuggen abgehalten. Präsident Ueli Bamert durfte im Vereinslokal Hirschen in Tuggen dazu 31 Anwesende begrüssen.

Nach dem feinen Abendessen aus der Hirschenküche, waren alle Ringer gestärkt für den offiziellen Teil. In seinem Präsidentenbericht hielt Bamert nochmals Rückschau auf ein organisatorisch und sportlich intensives Jahr. Nebst allen erwähnten Aktivitäten informierte er auch über die Neuerungen der Strukturen im Schweizer Nationalkader. Auch dass es mit Adrian Ulrich zum ersten Mal ein Tuggner Ringer ins Schweizer Kadetten-Nationalteam geschafft hat und mit Jonas Müller ein weiterer auf dem Sprung dazu ist, erwähnte er. Speziell schaute er nochmals auf den bestens gelungenen Zentralschweizer Ringertag in Tuggen zurück. Das junge OK unter der Leitung von Simon Helbling hatte diese Herkulesaufgabe bestens gestemmt. Das Tüpfelchen aufs i war denn auch der verdiente Kranzgewinn von OKP Helbling! Bamert bedankte sich weiter auch bei allen treuen Helfern und den Vereinssponsoren, ohne deren finanziellen Unterstützung sei ein derart intensives Programm kaum durchzuführen. Hoch erfreut verkündete der scheidende technische Leiter Patrick Diethelm seinen letzten Jahresbericht, konnten doch die Tuggner Ringer die Rekordausbeute vom Vorjahr enorm in die Höhe schrauben. So erkämpften sich die Tuggner Ringer total 152 Auszeichnungen, (97 Medaillen, 35 Diplome, vier Kränze, 16 Zweige). An Schweizer Meisterschaften gab es sieben Medaillen. Jugend Gold und Silber für Fritz Reber, Junioren Gold und Silber für Fredi Bruhin, Kadetten Silber und Bronze für Adrian Ulrich, sowie Kadetten Bronze für Adrian Bruhin. Ein Diplom bei den Aktiven holten sich Bruno Flück als vierter und Fredi Bruhin als sechster. Dazu kamen die erstmaligen Kranzgewinne von Fredi Bruhin und Roman Ulrich am Zentralschweizer Ringertag. Besonders stolz zeigte sich Diethelm über den Einsatz der beiden Mannschaften. Das Jugendteam gewann in der zweiten Stärkeklasse den Heimfinal in Tuggen und die Aktivmannschaft verpasste in der ersten Liga nach sehr guten Leistungen die Finalkämpfe nur sehr knapp. Auch erfreuliches konnte der Kassier Hansruedi Ulrich den Mitgliedern berichten, ergab doch das vergangene Jahr ein kleines Plus in der Kasse.

Keine grossen Änderungen gab es bei den Mutationen. So wurden die zuverlässigen Ringer Jonas Müller und Adrian Ulrich in die Reihen der Aktivringer aufgenommen. Den zwei Neuaufnahmen stand ein Austritt aus der Riege gegenüber.

Bei den Wahlen gab es einige Neuerungen. So übergab Patrick Diethelm sein Amt als technischer Leiter an Dominik Streiff und Christoph Bruhin rutschte für Streiff als Beisitzer nach. Alle anderen zur Wahl stehenden Personen wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt. Patrick Diethelm geht der Ringerriege nicht verloren, amtet er ab diesem Jahr neu als Schiedsrichter zusammen mit Bruno Flück. Flück stellt sich dazu neu als Kaderverantwortlicher zur Verfügung und unterstützt die Tuggner Kaderleute auf ihrem sportlichen Weg.

Im Ausblick auf das kommende Vereinsjahr werden einige Trainingslager, sowie die Papiersammlung und Vereinsreise im Herbst, sowie zahlreiche Turniere auf dem Programm sein. Bei den Ehrungen wurde zuerst der Vereinsmeister 2016 bei den Aktiven geehrt. Dabei machte Damian Ulrich das Rennen, hauchdünn gefolgt von Fredi Bruhin und Roman Ulrich. Für fleissigen Trainingsbesuch durften gleich sieben Ringer den begehrten Zinnbecher abholen, der fleissigste war Roman Ulrich mit 76 Trainings.  Als ältestes Versammlungsmitglied wurde Martin Kälin mit einer Flasche Wein beschenkt. Und als absoluter Höhepunkt wurde Remo Näf in die erlauchte Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Näf musste wegen einer Verletzung viel zu früh seinen Sport aufgeben. Dafür war er über 20 Jahre als Pressechef im Vorstand und 19 Jahre Kampfrichter, wo er es zu mehreren internationalen Einsätzen schaffte und sogar an einer Weltmeisterschafft pfeifen durfte. Zum Schluss wurde diese lebhafte Generalversammlung mit dem vielstimmigen Ringerlied aus rauen Kehlen geschlossen.

HRU 24.3.2017

Ulrich Damian wird Vereinsmeister 2016
Ulrich Damian übernimmt den Wanderpokal als Vereinsmeister 2016
2. Rang Bruhin Fredy
3. Rang Ulrich Roman

Näf Remo wird an der GV 2017 zum Ehrenmitglied der Ringerriege Tuggen ernannt
Näf Remo wird an der GV 2017 zum Ehrenmitglied der Ringerriege ernannt



       Link zu:

     Betschart und Ueli Bamert neue ZNTV Ehrenmitglieder 15. Nov. 2016



Ferienpass und erste Hilfe 


 

Eine interessante Woche für Tuggner Ringer

Der Beginn der Sommerferien ist normalerweise eine etwas ruhigere Zeit für die Tuggner Ringer, da momentan wenig Wettkämpfe stattfinden. Genau diese Zeit nutzte man vielseitig mit Jugendwerbung und Weiterbildung.

So fand am Montagabend im Rahmen des Ferienpasses eine gut besuchte Ringerlektion statt. Mit nahezu 20 Ferienpässlern platzte der Ringkeller Dorfhalden aus fast allen Nähten. Gespannt lauschten die Knaben und Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren den Worten des langjährigen Ringerförderers Ueli Bamert. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Jungringern die schon jahrelang dabei sind. Sie zeigten den auch die verschiedenen Griffe und Finten, die den Ringsport so spektakulär machen. Und mit grossem Eifer versuchten die Kids dies auch nachzumachen, was mit mehr oder weniger Erfolg gelang. Eines hatten aber alle gleich, nach Ende der Ringerlektion verspürten alle Teilnehmer einen Bärenhunger und Durst und merkten wie intensiv doch dieser Bewegungssport ist. Doch das Ringermami Anneliese Bamert hatte vorgesorgt, so dass alle hungrigen Münder mit einem feinem Snack und Getränken gestillt wurden.

Erste Hilfe wurde geübt

Am Mittwochabend wurde ein etwas ernsteres Thema durchgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Tuggen wurde ein erste Hilfe Crashkurs durchgeführt. Der Auslöser für diesen informativen Abend, war der tragische Zwischenfall an der Ringer SM in Obberriet im April, wo während eines Kampfes ein 18jähriges Ringertalent völlig unerwartet einen Herzstillstand erlitt. Nur dank einer blitzschnellen Reanimation von Samaritern und Trainern gelang es, den jungen Mann erfolgreich zurück zu holen. Obwohl sich der junge Ostschweizer bestens erholt hat von diesem Drama und mittlerweilen im Ringen wie im Schwingen wieder erfolgreich mitkämpft, führte das Geschehene den Verantwortlichen der Ringerriege Tuggen vor Augen, dass es nichts schaden würde, das Nothelferwissen wieder einmal aufzufrischen. Die beiden Tuggner Samariterfrauen Ruth Schuler und Frieda Müller führten den anwesenden Ringern und Ringereltern einen perfekten Schnellkurs mit erster Hilfe, richtiger Herzmasssage und einer fachgerechten Bedienung eines Defribrillatorgerätes vor. Und so durfte man sich an den Übungspuppen versuchen und merkte sehr schnell, wie kräfteraubend eine richtige Reanimation sein kann. Und so konnte jeder sein Wissen auffrischen, so dass man im eventuellen Ernstfall sicherer agieren kann. Natürlich hoffen die Tuggner Ringer, dass sie einen solchen Ernstfall nie erleben müssen.

HRU / Juli 2016


Übergabe Sportverdienstpreis 2015

Ueli wird an der Sportgala des KantonSchwyz
als Nachwuchsförderer 2015 geehrt   Unteriberg 24.4.16

Sportförderer Ueli 2015

Sportförderer  Ueli 2015


Auf ein sportliches Rekordjahr 2015 zurückgeschaut

Am letzten Samstag wurde die 47. Generalversammlung der Ringerriege Tuggen abgehalten. Präsident Ueli Bamert durfte im Vereinslokal Hirschen in Tuggen dazu 30 Anwesende begrüssen.

Nach dem feinen Abendessen aus der Hirschenküche, waren alle Ringer gestärkt für den offiziellen Teil. In seinem Präsidentenbericht hielt Bamert nochmals Rückschau auf ein sportlich intensives Jahr. Nebst allen erwähnten Aktivitäten, freute es ihn, dass der technische Leiter Patrick Diethelm von Jugend und Sport für eine bereits schon 15jährige Jugendförderung geehrt wurde. Auch dass es mit Adrian Ulrich zum ersten Mal ein Tuggner Ringer ins Schweizer Nationalteam geschafft hat, erwähnte er. Bamert bedankte sich auch bei allen Vereinssponsoren, ohne deren finanziellen Unterstützung sei ein derart intensives Programm kaum durchzuführen. Hoch erfreut verkündete der technische Leiter Patrick Diethelm seinen Jahresbericht, konnten doch die Tuggner Ringer die Rekordausbeute vom Vorjahr nochmals leicht in die Höhe schrauben. So erkämpften sich die Tuggner Ringer total 108 Auszeichnungen, ( 65 Medaillen, 36 Diplome, 7 Zweige ). An Schweizer Meisterschaften gab es fünf Medaillen. Jugend Gold für Adrian Ulrich, Silber und Bronze für Fritz Reber, sowie zweimal Bronze für Iwan Furrer. Dazu kamen zwei vierte Ränge von Fredi Bruhin bei den Junioren, und zwei vierte Ränge bei den Aktiven von Dominik Streiff. Ebenfalls ein Diplom bei den Aktiven holte sich Bruno Flück. Besonders stolz zeigte sich Diethelm über den Einsatz der beiden Mannschaften. Das Jugendteam durfte wieder in der höchsten Klasse mitringen und die Aktivmannschaft verpasste in der ersten Liga nach sehr guten Leistungen die Finalkämpfe nur knapp. Weniger erfreuliches konnte der Kassier Hansruedi Ulrich den Mitgliedern berichten, ergab doch das vergangene Jahr ein Minus in der Kasse.

Dass die Ringerriege Tuggen lebt zeigte sich bei den Neuaufnahmen. So konnten Adrian Ulrich, Jonas Müller, Lars Mettler und Kilian Ziltener als Mitringer, sowie Christoph und Adrian Bruhin und Roman Ulrich als Aktivringer aufgenommen werden.

Das Wahlgeschäft verlief nicht ganz reibungslos, so wurde der Vorstand von der Demission von Pressechef Remo Näf etwas überrascht und sein Amt bleibt dieses Jahr vakant. Ebenfalls beendet Näf seine langjährige erfolgreiche Schiedsrichterkarriere auf Ende Jahr. Die restlichen zur Wahl stehenden Mitglieder, darunter auch Präsident Bamert, wurden alle wiedergewählt.

Im Ausblick auf das kommende Vereinsjahr werden das Riedlandfest Tuggen am 20. August, sowie der Zentralschweizer Ringertag Tuggen am 3. September zweifellos die Höhepunkte sein. Bei den Ehrungen wurde der Vereinsmeister bei den Aktiven geehrt. Dabei machte Dominik Streiff klar das Rennen, gefolgt von Damian Ulrich und Ueli Bamert jun. Für fleissigen Trainingsbesuch durften gleich sieben Ringer den begehrten Zinnbescher abholen. Als ältestes Versammlungsmitglied wurde der 75jährige ehemalige Präsident Hans Pfister mit einer Flasche Wein beschenkt. Und mit Simon Helbling, Florian Mettler und Stefan Bamert wurden drei langjährige Vereinskameraden zu Freimitgliedern ernannt. Unter Verschiedenem wurden noch einige Sachgeschäfte abgewickelt, und zum Schluss wurde diese lebhafte Generalversammlung mit einem vielstimmigen Ringerlied geschlossen.

HRU 11.3.16

Vereinsmeister 2015 Dominik Streiff Ringen Tuggen


Grosse Ehre für Ueli Bamert!

Der Tuggner Ueli Bamert ist für sein jahrelanges Schaffen für den Ring- und Schwingsport ausgezeichnet worden. Ein Gremium des Schwyzer Sportverbandes, sowie eine Auswahl von Schwyzer Medien verlieh Bamert den Schwyzer Sportverdienstpreis.

Dies ist die höchste kantonale Ehrung für eine langjährige engagierte Nachwuchsförderung und ein herzliches Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz.

Bamert hat sich in der Ringer- und Schwingerszene als erfolgreicher Athlet, Organisator, Jugendleiter und Kampfrichter über gut 30 Jahre hinweg einen bekannten Namen gemacht.

Die Ringerriege Tuggen und der Schwingklub March - Höfe gratuliert Ueli zur ehrenvollen Auszeichnung und hofft dass sein Einsatz fürs Ringen und Schwingen noch lange nicht ermüden wird.

Die offizielle Preisübergabe wird an der Schwyzer Sportlergala in Unteriberg am 23. April sein.        HRU. 4. Jan 2016

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  Ausflug der Aktiven 2015 nach Italien
             Bericht und Fotos von Hansruedi Ulrich ©

Ringerausflug Tuggen 11./12.7.15 nach Chiavari

Ringerschweiss und Meeresbrise.....

Am vergangenen Wochenende begaben sich die Mitglieder  der Ringerriege Tuggen auf eine Vereinsreise der speziellen Art. So trat am frühen Samstagmorgen eine 31 köpfige Ringerschar, bunt gemischt vom Jungringer, Ringerfrauen und -Mütter bis zum Ehrenmitlied die lange Reise an. Ziel war die italienische Hafenstadt Chiavari, an der Mittelmeerküste gelegen, in unmittelbarer Nähe der Grossstadt Genua.  

Nach einer unbeschwerten, knapp sechsstündigen Anreise kam man wohlbehalten in der schmucken Hafenstadt an. Gleich nach der Einquartierung im gemütlichen, direkt am Meer gelegenen Hotel San Pietro, merkte man dass dieser Vereinsausflug ein spezieller ist. Statt sich gleich in die warmen Fluten zu stürzen, ging es in die städtische Sporthalle wo vier Tuggner Jungringer an einem Internationalen Freistilringenturnier teilnahmen. Fast aus ganz Mitteleuropa waren Ringer am Start, dazu noch welche aus Ungarn, Bulgarien und der Ukraine. Das Tuggner vierblättrige Kleeblatt liess sich darob nicht einschüchtern und zeigte, angefeuert von den Vereinskameraden, sehr gute Leistungen.  

Bis 34 Kg unter 12 Jahren war Fritz Reber dank seinem Kampfwillen und guter Technik lange Zeit auf Siegeskurs. Er bezwang im Startgefecht sogar den letztjährigen Sieger aus der Ukraine. Nur in einem Kampf bezog er eine hauchdünne Punkteniederlage, so dass er den Final verpasste. Jedoch sicherte er sich mit einem überzeugenden Abschlusserfolg die verdiente Bronzemedaille.

Bis 43 Kg unter 12 Jahren unterlag Iwan Furrer gleich zu Beginn dem späteren Sieger. Er war in den ersten Sekunden zu wenig aufmerksam und gab wertvolle Punkte ab. Danach kam auch Furrer ins ringen, punktete mit schönen Angriffen, vermochte aber den Rückstand nicht mehr aufzuholen. Die restlichen Kämpfe jedoch gewann er sicher und holte sich verdient die Silbermedaille.

Bis 40 Kg unter 14 Jahren waren mit Jonas Müller und Adrian Ulrich zwei Tuggner am Start. Und das Wettkampflos wollte es so dass die beiden Kameraden gleich zum Start aufeinander trafen. Mit Sicherheit keine glückliche Konstellation! Man merkte den Beiden die Nervosität an. Müller kam zu Beginn mit der Situation besser zurecht und holte sich Punkte mit blitzschnellen Beinangriffen. Doch einmal im Bodenkampf war Ulrich in seinem Element und holte sich so einen hart umkämpften Punktesieg. Danach waren beide froh wieder gegen fremde Ringer antreten zu dürfen! Während es Ulrich gelang alle Kämpfe zu gewinnen und Kategoriensieger wurde, holte sich Müller mit schönen Siegen noch die Bronzemedaille. Und zum Abschluss bestritt er noch einen Rahmenkampf gegen eine italienische Nationalkaderringerin. In diesem zeigte sich Müller überlegen und siegte überzeugend nach Punkten.

Erholung und Genuss vor dem Kampf

Gleich nach den Siegerehrungen der Jüngsten fand die offizielle Gewichtsabnahme der Junioren und Aktiven statt für ihren Wettkampf am Sonntag. Dies war sehr praktisch für alle Ringer die auf das Erreichen ihres Kampfgewichts achten mussten, den so konnten sie wie alle anderen Tuggner auch den herrlichen Samstagabend geniessen. Und die einheimischen Organisatoren bemerkten sogar, dass mit Remo Näf ein guter Schiedsrichter vor Ort war und so wurde Näf kurzerhand fürs Aktivturnier als Schiedsrichter aufgeboten. Nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel lockte für alle das Meer und die idyllische Stadt für schöne Stunden voller Gemütlichkeit.

Am Sonntag war früh Tagwacht angesagt. Nach dem Morgenessen teilte sich die Ringerschar. Während  zehn Tuggner Ringer und mehrere freudig gestimmte Schlachtenbummler sich in die Sporthalle zum bevorstehenden Aktivturnier begaben, genossen einige noch die südländischen Schönheiten Chiavaris.

Man war gespannt wie sich die Tuggner Ringer, die doch äusserst selten an internationalen Turnieren teilnehmen, im vielfältigen Teilnehmerfeld schlagen werden. Sie wurden jedoch von Präsident Ueli Bamert und vom deutschen Ringertrainer Olaf Brandt optimal auf ihre Kämpfe eingestellt.

Den Anfang machten die Junioren mit Ueli Bamert der bis 50 Kg antrat. Wie immer kämpfte das Leichtgewicht mit viel Herzblut um die begehrten Punkte und erkämpfte sich verdient die Bronzemedaille. Damian Ulrich erlebte bis 85 Kg zu Beginn eine herbe Niederlage. In den weiteren Begegnungen zeigte er sich kämpferischer und belegte letztendlich den vierten Rang.

Bei den Aktiven bis 70 Kg waren drei Tuggner am Start, dabei waren klubinterne Duelle unumgänglich. Erfreulicherweise war das letzte Tuggner Duell im kleinen Final, wo der junge Ivo Kempf dem erfahrenen technischen Leiter Patrick Diethelm dank einem hart umkämpften Sieg die Bronzemedaille wegschnappte. Im sechsten Rang klassierte sich Andi Ronner. Dieser zeigte mit seinen knapp vierzig Lenzen eine starke Leistung. Konditionell war er seinen jungen Gegnern auf Augenhöhe, und nach einem Sieg gegen einen aufstrebenden Italiener, leuchteten Ronners Augen wieder wie vor zwanzig Jahren.

Bis 85 Kg verpasste Fredi Bruhin nach starken Auftritten die Medaillen als vierter nur knapp. Der grosse, aber noch feingliedrige Kämpfer, brachte die fremden Ringer mit seiner ausgeklügelten Technik immer wieder ins Straucheln. Im fünften Rang war Bruno Flück zu finden. Dieser zeigte einen ausgezeichneten ersten Kampf, wo er leider in den Schlusssekunden hauchdünn den Sieg noch aus den Händen gab. Bis 97 Kg dominierte Simon Helbling sicher das Geschehen und holte sich den Sieg. Auch Thomas Rickenbach startete in dieser Klasse und holte sich mit guten Leistungen Bronze. Im Schwergewicht fand Dominik Streiff keinen Gegner und erhielt die Goldmedaille.

Kuriose Siegerehrung

Aufgrund einer ausgezeichneten Turnierorganisation wurde zeitig am Nachmittag zur Siegerehrung aufgerufen. Nach den Einzelehrungen herrschte dann etwas Verwirrung, den zweimal durfte ein Tuggner Vertreter einen Pokal abholen und keiner wusste warum. Erst bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass der einte ein Fairplaypreis des Turniers war den die Tuggner Ringer gewonnen hatten und der andere ging für den zweitbesten Trainer des Turniers an Olaf Brandt. Mit grosser Spannung wartete man nun auf die Mannschaftsauswertung der beiden Turniere, dort durfte man aufgrund der neun gewonnenen Medaillen und fünf Diplomränge sogar mit einem Podestplatz liebäugeln. Und tatsächlich, die Ringerriege Tuggen eroberte sich den hervorragenden zweiten Platz, nur geschlagen vom italienischen Ringernationalteam.

Mit viel Edelmetall im Gepäck und noch mehr wunderschönen Erinnerungen in den Köpfen machte sich die müde Ringerschar auf die Heimreise.

HRU

Gruppenbild Ringer Tuggen  Ausflug 2015 nach Chiavari

  

   


   Übersicht / Organigramm - Welcher Club ist in welcher Region 
 

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    Näf Remo im Einsatz als Kampfrichter in:
Näf Remo in


 


Die Ringerriege Tuggen empfielt Dir den Genuss vom:
Schwendihof Fest Fäscht Vorderthal 2015


Die Ringerriege Tuggen gratuliert dem neuen Präsidenten
des Zentralschweizerischen Nationalturverbandes; Stählin Roland
und dankt dem scheidenden Präsidenten; Schelbert Ruedi
für hervorragende 13 Jahre Verbandsführung der Nationalturner
und Sägemehlringer 

Neuer Präsident für den ZNTV ab 15.11.14 Stählin Roland



 


Riedlandfest 2014
Siehe Foto 1686: Top-Egg Bar der Ringer, leider ohne den Hamburgerstand, aber mit viel WC-Wagen.
Siehe Foto 1673: Stefan und Personal noch locker vor dem Ansturm
 ( Fotos?  -  geht auf  www.linth.net  )

Oder klick hier auf den Link: http://pix.linth.net/index.php?/category/418


Wie erwartet konnten nicht alle zum Fototermin erscheinen.
(Vor allem die Herren im weissen Hemd fehlten)
Doch auch so darf sich der Verein sehen lassen.
Vor allem als Dank an unsere drei Vereinstrainersponsoren
- Siehe Home Seite -
Auch hier nochmals herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung.  

RRT Jugend 2014
Jugendringer Tuggen
RRT Aktive
Aktivringer Tuggen
RRT alle 2014
STV-Ringerriege Tuggen im 2014

John Fredi mit 5 Ehrenmitglieder der RR-Tuggen
von links: Geisler Sepp, Dobler Wendelin, Diethelm Melk, Ronner Andy, Kälin Martin, John Fredi


 


Kein Witz 
Am Samstag 14.6.2014 um 8.°°Uhr
sammeln sich alle Vereinsmitglieder in der Riedlandhalle zum Foto-Termin.
Wer hat: Roter Trainingsanzug  (schwarze Hose, rotes Oberteil Turnschuhe )
Wer das nicht hat: Schwarze lange Hose, weisses Hemd.

Anschliessend: Aufstellen der Matten für das Schülerturnier.

Gruss der Vorstand


Sportlerehrung für in Tuggen wohnhafte Sportler im Jahr 2013
Wir freuen uns Dich am Sonntag um 11.30 Uhr zu sehen

Maifest und Sportlerehrung 2014 Sportlerehrung und Maifest 2014 Programm

 - Neu-
Wir danken unserem sympatischen Vereinssponsor 
für seine Unterstützung


Letzte Gruppenkämpfe 2013 1.Liga Ost
Verloren gegen Team Rheintal, gewonnen gegen Winterthur
Für Tuggen ist die Mannschaftsmeisterschaft 2013 vorbei
Es treffen sich nun die beiden Gruppensieger, Team Rheintal/Thalheim um Platz 1 u. 2
Es treffen sich ebenfalls die beiden Gruppen Zweiten, Rapperswil/Hergiswil um Platz 3 u. 4
In je einem Vorkampf, danach um je einen Rückkampf

Siehe genaue Tabelle in Aktivringer oder unter: www.ringen.ch

Die Kämpfe findem am 9. November 18.°°h in Thalheim und das Finale am 16. November 18.°°h Letzihalle Uznach statt.

Keine Mannschaftspunkte gegen Team Rheintal und Rappi
Nächste Runde in Kriessern am 2.Nov.2013 15.30 Wettkampfbeginn
MMA gegen Rappi Rückkampf 2013

Albert Diethelm gegen Scherrer Felix für Rappi

Unentschieden gegen Winterthur, Rückkampf gegen Brunnen gewonnen
Nächster Einsatz am 26.10.2013 in Uznach Turnhalle Letzi um 18.°° Wettkampfbeginn

MM2013 Silvan

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Gewonnen gegen Brunnen, verloren gegen Rapperswil

Nächster Einsatz in der Sporthalle Brunnen am 12.10.13 / 15.°° Wettkampfbeginn

MM2013 Mannschaft Tuggen

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Die Mannschaftsmeisterschaft der Aktiven im Ringen
1. Liga - Region Ost startet am 5. Oktober 2013 in Tuggen


 Helbling Simon Vorschau MM-Aktive 1.Liga 2013

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Wir gratulieren:

Ulrich Adrian ist Schweizermeister

Jugend A-35 Kg Greco

Auch Gratulation an Ulrich Damian auf dem 4. Diplomplatz Jug A+66Kg
21.9.2013 / Einsiedeln
SMJug2013 Ulrich Adrian

SMJug2013 Damian

 

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   Neuster Erfolg der Jugend: Drei Vice-Schweizermeister im Freistilringen  
Wir gratulieren: Ulrich Adrian, Ulrich Damian und Lacher Fabian

1.6.2013 / Collombey

Vice-Jug. A+B SM Illarsaz 2013

Jugend-Mannschaftsmeisterschaft 2013 des ORV

Team-Tuggen beendet den Wettkampf im Final der besten Vier auf dem 3. Rang

Bravo und Gratulation an:
Hinten li: Bruhin Fredi,Rickenbach Thomas,Ulrich Damian, Lacher Christof,Kälin Severin,Mettler Marc,
Kessler Florian,Ulrich Roman

Vorne li: Bamert Ueli jun, Mettler Lars,Bamert Adrian,Ulrich Adrian,Zweifel Dominik,Lacher Fabian,Müller Jonas,
Reber Fritz,Kistler Alex,Schwyter Dario

-betreut durch Bamert Ueli -

Jugend-Mannschaftsmeisterschaft 2013 Tuggen 3.Rang

Resultate (erreichte Mannschaftspunkte) in den einzelnen Gewichtsklassen

JMM 2013 Resultate

stolz präsentierte Medaillen

JMM 2013 Medaillen

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Neue Vereinsführung der Ringerriege Tuggen ab 8.3.2013
Präsident: Bamert Ueli
Vice-Präsident: Helbling Simon

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                       Sportlerehrung der Gemeinde Tuggen 2012
 

Sportlerehrung der Tuggner Gemeinde Jonas Diplom von Jonas
Zeitungsauschnitt unsere Medaillengewinner SM 2012 Domdidier Foto von links:
Müller Jonas  3. Rang
Ulrich Adrian 2. Vice-Schweizermeister
Mettler Marc  3. Rang
Mettler Lars   2. Vice-Schweizermeister

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Weitere Resulte an der SM Greco 2012 in Domdidier:
Ulrich Roman   5. Rang Diplom
Molinari Simon 6. Rang Diplom
Ulrich Damian  7. Rang
Bamert Ueli     9. Rang

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