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Tuggner Ringer im Abstiegskampf

Die Ringerriege Tuggen verlor am Samstag in Schmitten auch ihren zweiten Playoutkampf in der Swiss Challenge Liga gegen die Ringerstaffel Sense mit 14:26. Damit müssen die Tuggner den Gang in die letzte Abstiegsrunde antreten. Der Gegner in den alles entscheidenden zwei Duellen um den Verbleib in der Nationalliga B wird die NRC Thalheim sein.

Die Aufgabe für die Märchler in Schmitten war schwer, sehr schwer sogar. Einen Rückstand gegen das stark besetzte Sense aufzuholen, obwohl man nicht in Bestbesetzung antreten konnte, war ein Ding der Unmöglichkeit. Das Trainerduo Simon Helbling und Ueli Bamert versuchte ihre Leute gut einzustellen und das Beste aus dieser Situation zu machen. Ohne grossen Druck versuchten die Tuggner in ihren Kämpfen jeweils vollen Einsatz zu geben. Den Beginn machte bis 57kg Fritz Reber gegen Ronan Feyer. In diesem Revanchekampf der beiden Kaderleute führte der Märchler wieder die feinere Klinge und lag mit 6:0 sicher in Front. Einziger Makel, nur wenige Sekunden vor Schluss leistete sich Reber eine kleine Unaufmerksamkeit, welche trotz verdientem Sieg zwei Mannschaftspunkte kostete. Simon Helbling traf im Schwergewicht wieder auf Michael Nydegger. Diesmal stand Helbling gegen den eidgenössischen Kranzschwinger von 2007 deutlich besser als vor Wochenfrist. So konnte er den Kampfverlauf lange offenhalten. Doch nach der Pause wurde der Tuggner Teamcoach vom Sensler Routinier eiskalt erwischt und geschultert.

                  

Bis 61kg traf diesmal Jonas Müller auf den alt-Internationalen Spitzenringer Pascal Jungo. Auch Müller kriegte hartes Brot zu beissen. Der Tuggner fand kein probates Mittel gegen die gewaltigen Beinschrauben seines Gegners und wurde zu seiner Enttäuschung früh ausgepunktet. Bis 97kg kam es zwischen Bruno Flück und Pascal Sperisen ebenfalls zu einem zweiten Duell. Doch wie vor einer Woche hatte Flück wieder die Nase vorn. Der Routinier erarbeite sich mit konzentrierten Angriffen Punkt um Punkt und gab selber nichts ab. So kam er zu einem verdienten Punktesieg. Im letzten Kampf vor der Pause traf Adrian Ulrich auf seinen langjährigen Konkurrenten Jan Faller. Schon seit Kindesbeinen lieferten sich die beiden jeweils heisse Duelle mit stets wechselndem Ausgang. An den Schweizermeisterschaften kreuzten sie das letzte Mal die Klingen, mit dem besseren Ende für den Märchler. Und auch diesmal begann Ulrich druckvoll und erarbeitete sich eine knappe Führung. Vor der Pause missriet Ulrich ein Angriff, welches ihn sofort wertvolle Punkte kostete. In der zweiten Hälfte nahm der Märchler noch mehr Risiko in Kauf um zu punkten. Doch er wurde nicht belohnt. Mit kraftvollen Aushebern wurde Ulrich gekontert und ausgepunktet. Somit lagen die Tuggner zur Pause mit 6:13 zurück.

Keine Aufholjagd möglich

Bis 86kg wehrte sich Najib Amiri gegen Schweizermeister Benno Jungo mit Händen und Füssen. Amiri hielt wacker dagegen und der Sensler Favorit musste sich seine Punkte hart erarbeiten. In der zweiten Hälfte gelang dem Märchler sogar selber ein Punktgewinn. Doch wieder einmal musste sich Amiri in den letzten Sekunden völlig entkräftet schultern lassen und weg war der erhoffte Mannschaftspunkt. Bis 70kg hatte Florian Mettler gegen das junge Ringertalent Jonas Schwaller absolut keine Chance und wurde in Windeseile ausgepunktet. Iwan Furrer hatte bis 79kg die Aufgabe gegen den Schweizermeister Matthias Käser zu kämpfen. Der junge Märchler verteidigte sich so gut es ging, wurde aber vom verständnisvoll ringenden Favoriten noch vor der Pause ausgepunktet.

                     

Die Begegnung bis 74kg Greco zwischen Malik Majbri und David Schneuwly war eine kurze Angelegenheit. Der Sensler musste infolge einer Knieverletzung forfait geben, was die volle Punktzahl für den Tuggner gab. Bis 74kg Freistil zeigte Roman Ulrich einen weiteren, starken Einsatz in dieser Saison. Mit explosiven Angriffen, solider Verteidigung und guter Übersicht, holte sich der Märchler gegen Mohammid Qais einen verdienten Sieg durch technische Überlegenheit. Dies war aber nur noch Resultatkosmetik, denn die RS Sense siegte mit 26:14 verdient zum zweiten Mal gegen die Tuggner und sicherten sich so den vorzeitigen Ligaerhalt.

Nun gegen Thalheim

In der NLB sind an diesem Wochenende die ersten Entscheidungen gefallen. So wurde der mehrfache NLB Meister Brunnen auch zuhause vom Team Wallis in die Schranken gewiesen und damit entthront. Die Walliser treffen im Final auf Oberriet-Grabs, welche Ufhusen sicher bezwingen konnte. Und Weinfelden sicherte sich ebenfalls den vorzeitigen Ligaerhalt, indem sie Thalheim ein zweites Mal schlugen. Somit trifft die Ringerriege Tuggen im Kampf gegen den Abstieg auf die Aargauer aus Thalheim. Der Vorkampf findet am Samstag 16. November 20,00 Uhr in der Mehrzweckhalle Vorderthal statt, der Rückkampf eine Woche später in Thalheim.

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Kein Tuggner Befreiungsschlag

In der ersten Playoutrunde der Swiss Wrestling Challenge Liga konnte das Team der Ringerriege Tuggen im Kampf gegen den Abstieg noch keinen Befreiungsschlag landen. Die Tuggner verloren zu Hause ihr erstes Duell gegen die Ringerstaffel Sense mit 16:23. Sense überraschte mit einigen geschickten taktischen Änderungen, auf welche die Märchler keine Antwort wussten.

           

Auch die Tuggner veränderten ihre Besetzung auf den ersten Playoutkampf hin. So konnte man wieder auf die Dienste des Kriessners Sergiy Sirenko zählen und auch der Tuggner Routinier Bruno Flück gab seinen Einstand in seinem Heimteam. So durfte in der Riedlandhalle vor rund hundert Ringerfans ein spannender Kampf erwartet werden. Der Auftakt jedenfalls verlief spektakulär. Bis 57kg kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Kaderleute Fritz Reber und Ronan Feyer. Reber zeigten einen seiner besten Kämpfe im freien Stil in seiner noch jungen Karriere. Mit geschickten Angriffen dominierte der Märchler den eigentlichen Freistilspezialisten Feyer fast nach Belieben und kam so zu einem überragenden Punktesieg. Im Schwergewicht traf Coach Simon Helbling auf Michael Nydegger. Vor allem in der ersten Hälfte arbeitete sich Helbling mit viel Einsatz immer wieder in aussichtsreiche Positionen, ihm fehlte aber das Selbstbewusstsein für die entscheidenden Züge. In der zweiten Hälfte nahm jedoch der Druck seines Gegners immer mehr zu und der Märchler geriet in Rückstand. Doch Helbling ging als Coach als gutes Beispiel voran und erkämpfte sich trotz verlorener Partie einen wichtigen Mannschaftszähler. Bis 61kg wurde Jonas Müller zu Beginn von Arslan Fuat eiskalt erwischt und gab wertvolle Punkte ab. Doch danach biss sich der Tuggner regelrecht in den Kampf und holte auf. In der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Angriff folgte auf Angriff. Müller machte enorm Druck und drückte den Sensler immer mehr in die Defensive. Kurz vor Schluss hatte der Tuggner seinen Gegner auf dem Rücken, doch die Uhr verhinderte einen Schultersieg des Märchlers. So musste Müller trotz aufopferndem Einsatz mit einer minimalen Punkteniederlage von der Matte. Fredi Bruhin traf bis 97kg auf den ehemaligen Schweizermeister Benno Jungo. Am Anfang hielt Bruhin gut mit und punktete ebenfalls. Doch wie länger der Kampf dauerte, offenbarten sich Bruhins konditionelle Probleme und der Märchler wurde ausgepunktet. Und auch der letzte Kampf vor der Pause verlief aus Tuggner Sicht miserabel. Bis 65kg traf Adrian Ulrich auf den ehemaligen Internationalen Pascal Jungo. Ulrich war aber nicht bereit und erstarrte viel zu sehr in Respekt vor dem grossen Namen. Ohne nennenswerte Gegenwehr wurde der Märchler in Windeseile ausgepunktet. So mussten die Märchler mit einem schon beträchtlichen Rückstand von 6:14 in die Pause.

        

Gelungener Einstand von Bruno Flück

Bis 86kg eröffnete Bruno Flück gegen Pascal Sperisen nach der Pause das Geschehen. Und Flück zeigte einen starken Einstand im Tuggner Team. Mit überzeugenden Aktionen und taktisch cleveren Verhalten kam Flück zu einem verdienten Punktesieg. Doch die Tuggner Aufholjagd wurde im Kampf Malik Majbri gegen Jan Faller unterbrochen. Bis 70kg lieferten sich die beiden einen offenen Schlagabtausch. Majbri startete furios und ging schnell in Führung. Doch anstatt nun auf Konter zu lauern, suchte der Märchler zum Teil zu überhastet sein Heil in der Offensive. Sein Gegner führte in diesen Momenten die feinere Klinge und kam immer wieder zu hohen Wertungen. Kurz vor Schluss wurde Majbri sogar noch erwischt und geschultert. Ein schlechter Lohn für seinen offensiven Mut. Und nach der klaren Niederlage bis 79kg von Najib Amiri gegen den ehemaligen Schweizermeister Matthias Käser war die Entscheidung bereits gefallen. Bis 74kg Freistil zeigte Roman Ulrich einen weiteren tollen Kampf in dieser Saison. Gegen David Schneuwly zeigte Ulrich einen abgeklärten Einsatz. Mit Härte und Willen, gezielten Angriffen und Ruhe in der Defensive kam der Märchler zu einem sauber erarbeiteten Punktesieg. Bis 74kg Greco musste Sergiy Sirenko gegen den jungen und sich gut verteidigenden Jonas Schwaller lange hart arbeiten, bis der Überlegenheitssieg des Märchlers feststand. So konnten die Tuggner das Schlussresultat noch auf 16:23 korrigieren, so dass auf den Rückkampf in einer Woche noch nicht alles verloren ist.

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Knappe Heimniederlage für Tuggner Ringer

Der letzte Gruppenkampf in der Swiss Wrestling Challenge Ligue zwischen dem Heimteam Ringerriege Tuggen und der Ringerriege Weinfelden hatte es definitiv in sich. Die Märchler verloren in diesem spannenden Fight im Vorderthal gegen die Ostschweizer knapp mit 16:22. Dabei überzeugten die Tuggner mit einer enormen Leistungssteigerung. Und die über 100 anwesenden Zuschauer verwandelten die Aubrighalle mehrheitlich in einen wahren Hexenkessel. Erfreulich waren die ersten NLB Siege von Simon Helbling und Iwan Furrer.  

           

Nach vielen Niederlagen immer noch als intaktes Team aufzutreten, dies ist für jede Mannschaft ein schwieriges Unterfangen. Dazu braucht es enorm viel Charakterstärke. Doch wer am Samstag die Tuggner Ringer beobachtete, sah ein mehr als intaktes Team. Da man wieder ohne die Leihringer auskommen musste, kam es zu Rochaden, welche dem Tuggner Kaderverantwortlichen Silvan Bamert einen unverhofften ersten NLB Einsatz einbrachte. Aber die Tuggner waren bereit, man wollte die brutale Vorrundenniederlage gegen die Ostschweizer schnellst möglichst vergessen machen. Den Beginn zu diesem Unterfangen machte bis 57kg der einheimische Vorderthaler Fritz Reber gegen Silvan Mühletaler. In der ersten Hälfte befanden sich die beiden auf Augenhöhe, doch wie länger der Kampf dauerte, setzte sich Reber durch seine gekonnte Technik und Hartnäckigkeit immer besser durch. Somit kam Reber zu einem verdienten Punktesieg, was von den vielen Wägitaler Ringerfans ausgiebig gefeiert wurde. Im Schwergewicht traf Fredi Bruhin auf Jeremy Vollenweider. Gleich am Anfang kam Bruhin durch einen energischen Angriff zu seiner ersten Wertung. Bruhin versuchte weiter mit Beinangriffen zum Erfolg zu kommen, war aber einen Tick zu langsam und wurde mehrmals ausgekontert. In der zweiten Hälfte baute der Tuggner konditionell ab und wurde vom Schaffhauser Kranzschwinger ausgepunktet. Bis 61kg traf Jonas Müller auf den mehrfachen Schweizermeister Urs Wild. Eingangs stand Müller noch gut und wagte freche Aktionen gegen den Favoriten. Doch mit der Zeit lief die Maschinerie des Thurgauers immer besser und Müller wurde ausgepunktet. Bis 97kg trafen Simon Helbling und Niklas Blaser aufeinander. Zu Beginn war das Gefecht ausgeglichen. Kurz vor der Pause aber lancierte der Tuggner Coach Helbling einen blitzschnellen Hüfterangriff. Am Zonenrand konnte der Märchler seinen Gegner fixieren, schultern und unter ohrenbetäubenden Jubel der Zuschauer seinen ersten Sieg in der NLB feiern. Im letzten Kampf vor der Pause traf Adrian Ulrich auf Marco Dubach. Ulrich war gewillt zu punkten, rang aber taktisch falsch und wurde von seinem stark stehenden Gegner immer wieder ausgekontert und geriet immer mehr in Rückstand. Nach der Pause machte Ulrich vieles besser und machte zünftig Dampf. Doch zu einem Punktgewinn reichte es dem Märchler nicht mehr. Damit lagen die Tuggner zur Pause knapp mit 8:12 im Rückstand.

            

Erster NLB Sieg für Iwan Furrer

Nach der Pause eröffnete bis 86kg Najib Amiri gegen Mischa Forster den Kampf. Zwischen den beiden entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit blitzschnellen Vorstössen punkteten beide Ringer regelmässig. Und Amiri hielt diesmal durch bis zuletzt und musste seinem Gegner nur einen hauchdünnen Punktesieg zugestehen. Dies war Amiris erster Punktegewinn für sein Team in der NLB. Auch Malik Majbri zeigte bis 70kg einen äusserst beherzten Kampf gegen Gian Blaser. Immer wieder konnte Majbri seinen starken Gegner mit seinem kraftvollen, schnellen Ringerstil überraschen. Zuletzt endete dieses spannende Duell mit nur einem Punkt Unterschied zu Ungunsten des Märchlers. Dann kam bis 79kg Iwan Furrer zum Zug. Gegen seine Rivalen Loic Vollenweider musste Furrer schon einige ärgerliche Niederlagen einstecken. Doch in seinem Wohnzimmer zeigte sich der Vorderthaler von seiner besten Seite. Furrer rang druckvoll, taktisch geschickt und kam in der zweiten Halbzeit sogar in die Nähe eines Schultersiegs. Nach sechs Minuten stand Furrers erster NLB Sieg fest und der junge Vorderthaler konnte sich von der jubelnden Menge feiern lassen. Bis 74kg Greco stellte sich Silvan Bamert in den Dienst der Mannschaft und trat gegen den sehr starken Aaron Meier an. Schon nach wenigen Sekunden schaute man verwundert, denn Bamert erwischte den Favoriten mit einem sehenswerten Armzug. Doch der Weinfeldner war danach hellwach und bearbeitete Bamert derart rigoros, dass dieser ausgepunktet wurde. Damit war die Tuggner Niederlage besiegelt. Im letzten Kampf bis 74kg Freistil boten sich Roman Ulrich und Roger Junker einen harten Kampf. Am Anfang hatte der Thurgauer leichte Vorteile, doch in der zweiten Halbzeit macht Ulrich mit energischen Beinangriffen mächtig Druck und kam so zu einem sicheren Punktesieg. So lautete das Schlussresultat zwischen den beiden Teams 16:22 für die Ostschweizer. Weinfelden selber blieb das Lachen kurze Zeit später im Hals stecken. Durch den Sieg von Ufhusen im Wallis müssen die Thurgauer zusammen mit Tuggen den Weg in die Abstiegsrunde auf sich nehmen.

               

Sachlich gesehen ist jede Niederlage gleich, sie ergibt null Punkte. Moralisch aber gibt es riesige Unterschiede. Was die Tuggner am Samstag gegen ihren starken Gegner zeigten war wie ein moralischer Sieg. Die Ostschweizer mussten sehr lange um ihren Sieg zittern. Tuggen hat zusammen gekämpft, jeder für den anderen. Das gibt Moral für die weiteren Aufgaben und dies können die Märchler am 2. November gut gebrauchen, wenn es in Tuggen zur ersten Abstiegsrunde gegen die Ringerstaffel Sense kommt.

Tuggen 2 mit schönem Saisonabschluss

In Schattdorf absolvierte das zweite Tuggner Ringerteam ihre letzten 1. Liga Kämpfe der Saison. Und die Tuggner steigerten sich erneut und überzeugten mit einem Sieg und einem Remis. Zum Auftakt wurde Oberriet-Grabs 2 besiegt. Dabei kamen Sky Hrasche und Thomas Rickenbach zu ihren ersten Siegen in der 1. Liga. Weitere Siege wurden durch Miriam und Julia Lötscher, sowie Damian Ulrich eingefahren. Gegen Uzwil gab es ein verdientes Remis, wobei Sky Hrasche, Miriam und Lukas Lötscher, sowie Damian Ulrich für Tuggen siegreich blieben. Damit blieben die jungen Tuggner Ringer in ihren letzten drei Kämpfen ungeschlagen. Ein schönes Gefühl, welches sie für die Zukunft mitnehmen können.

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Tuggner Niederlage im «Exil»

Die fünfte Runde der Swiss Wrestling Challenge Ligue erbrachte fürs erste Aktivteam der Ringerriege Tuggen die vierte Niederlage. Die Tuggner, die ihren Heimkampf in Einsiedeln absolvierten, verloren dabei gegen den Gruppenfavoriten Team Wallis mit 16:26.

Wegen einer Terminkollision absolvierten die Tuggner ihren zweiten Heimkampf der Saison nicht in der Riedlandhalle, sondern wichen nach Einsiedeln aus. So wurde der NLB Kampf gegen die Walliser als Vorkampf vor dem NLA Duell zwischen Einsiedeln und Schattdorf ausgetragen. Tuggen konnte einmal mehr nicht in Bestbesetzung antreten, da die Kriessner Leihringer Sirenko und Wolf nicht abkömmlich waren. Das Märchler Trainerduo Simon Helbling und Dominik Streiff mussten wieder mit ihren Ringern rotieren um eine bestmögliche Aufstellung ihres Teams zu erreichen. Und die Tuggner legten los wie die viel besagte Feuerwehr.

          

Bis 57kg startete Fritz Reber für die Tuggner gegen Yusup Gumaev optimal. Mit blitzschnellen Angriffen überfuhr der Märchler seinen Kontrahenten und siegte durch technische Überlegenheit. Schwergewichtler Fredi Bruhin hatte seinen Gegner Sunail Alimoski ebenfalls vollends im Griff und siegte nach kraftvollen Aktionen auch durch technische Überlegenheit. Bis 61kg wollte Jonas Müller seinen Kameraden in nichts nachstehen und bearbeitete seinen Widersacher Ali Menasri mit blitzschnellen Aktionen, bis auch für Müller der Überlegenheitssieg feststand. Damit führte Tuggen gegen den Favoriten nach drei Kämpfen unerwartet mit 12:0. Simon Helbling wehrte sich bis 97kg gegen Ryan Martinetti nach Kräften, konnte aber nicht verhindern, dass er ausgepunktet wurde. Doch Helbling schaffte es mit grossem Willen ebenfalls Wertungen zu holen, so dass er seinem Team immerhin einen Mannschaftszähler sichern konnte. Im letzten Kampf vor der Pause traf bis 65kg Adrian Ulrich auf den amtierenden Schweizermeister Dimitar Sandov. Ulrich zeigte vor dem grossen Namen keinen Respekt und lieferte ihm einen ebenbürtigen Kampf ab. Nach einem blitzschnellen Hüfterangriff stand Ulrich kurze Zeit vor einer saftigen Überraschung, doch der bulgarisch stämmige Schweizermeister konnte sich aus seiner bedrohlichen Situation retten und den Kampf doch noch nach Punkten für sich entscheiden. Damit führte Tuggen zur Pause unerwartet mit 14:7, doch war man gewarnt vor den starken Walliser Mittelgewichtlern.

Tuggen konnte Führung nicht verteidigen

Den guten Schwung konnten die Tuggner leider nicht in die zweite Hälfte mitnehmen. Bis 86kg verhielt sich Najib Amiri gegen Joel Pierroz viel zu passiv. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und legte Amiri schon nach kurzer Zeit auf die Schultern. Bis 70kg stand Florian Mettler gegen Kiril Shetanov von Beginn an auf verlorenem Posten und musste ebenfalls mit einem Nuller von der Matte. Einen guten Einsatz mit bitterem Nachgeschmack erlebte bis 79kg Iwan Furrer gegen Nathan Richard. Furrer lieferte seinem Gegner einen beherzten Kampf der hin und her wogte. Doch wie schon im Hinkampf gegen die Walliser wurde Furrer eine kleine Unaufmerksamkeit zum Verhängnis. Der Märchler wurde erwischt, geschultert und weg war der Lohn für die gute, vorher gezeigte Arbeit.

            

Mit diesem Sieg rissen die Walliser die Führung schon an sich. Bis 74kg Greco zeigte Malik Majbri gegen den starken Esteban Tscharner einen aufopfernden Kampf. Majbri versteckte sich nicht gegen den Favoriten, kam ebenfalls zu Punktgewinnen und sicherte sich so trotz Punkteniederlage einen Mannschaftszähler. Und im abschliessenden Duell bis 74kg Freistil war Roman Ulrich seinem Gegner Thery Chardonnens nicht gewachsen. Zwar kam auch Ulrich zu Wertungen, er wurde aber immer mit Beinangriffen erwischt und so ausgepunktet. Somit vermochten die Tuggner ihre Halbzeitführung nicht zu verteidigen und verloren letztendlich gerechtfertigt gegen das Team Wallis mit 16:26.

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Hochstehender Ringsport in Tuggen

An der Tuggner Heimrunde der Swiss Wrestling 1. Liga Ost gab es für die zahlreichen Zuschauer interessanten Ringsport zu beobachten. Das zweite Aktivteam der Ringerriege Tuggen absolvierte als Gastgeber drei Kämpfe. Dabei konnten die Tuggner Ringer/innen ihren ersten Punktegewinn feiern und überraschten mit guten Leistungen gegen höher dotierte Teams.

Ringen ist ein äusserst spannender und unterhaltsamer Sport, der einen richtig in den Bann ziehen kann. Den zahlreich erschienen Zuschauern wurde in Tuggen vieles an attraktivem Ringsport geboten. Neben dem Gastgeber Ringerriege Tuggen kämpften auch noch die Teams aus Oberriet-Grabs, Kriessern, Schattdorf, Winterthur, Zürich und Rapperswil-Jona um die begehrten Punkte. Und schnell war auch ersichtlich wie erstaunlich hoch das derzeitige Level an den verschiedenen 1. Liga Kämpfen ist.

Tuggen traf zum Auftakt auf Winterthur. Es entstand eine spannende Begegnung die erst im allerletzten Kampf entschieden wurde. Zuletzt mussten sich die Tuggner Ringer/innen den Winterthurern mit 13:18 beugen. In diesem Kampf gelangen Damian Ulrich, Ueli Bamert und Julia Lötscher schöne Siege. Miriam Lötscher holte bei ihrer äusserst knappen Punkteniederlage ebenfalls noch einen Teampunkt. Gegen den absoluten Ligafavoriten Kriessern war wie erwartet nicht viel zu holen. So waren Miriam und Julia Lötscher die einzigen Tuggner die Siege einfahren und somit für ihr Team punkten konnten. Das Schlussresultat von 6:21 für die überzeugenden Rheintaler war denn auch gerechtfertigt.

Erster Tuggner Saisonpunkt im Derby

Im letzten Kampf des Tages trafen die Tuggner im Oberseederby auf die Rosenstädter aus Rapperswil-Jona. Im Hinkampf bezogen die Märchler gegen die St.Galler eine deutliche Niederlage. Doch dieser Kampf verlief anders. Dabei zeigte der Teambenjamin was ein Kämpferherz ist. Der erst 11jährige Sky Hrasche bot seinem überlegenen Gegner mehr als nur Paroli. Immer wieder kämpfte er sich aus schier aussichtslosen Situationen heraus, um dem erstaunten Gegner gleich wieder Punkte abzuzwacken. Zuletzt musste sich der Märchler nach einem Herzschlagfinale nur hauchdünn mit 16:18 geschlagen geben, was ein grosser Achtungserfolg für Hrasche ist. Mit seinem Löwenherz wies er seinen Kameraden den Weg. Damian Ulrich, Ueli Bamert, Lukas und Miriam Lötscher folgten ihm und konnten schöne Derbysiege feiern. Somit endete dieser spannende Kampf gegen Rapperswil-Jona, notabene dem Ranglistenzweiten, mit einem 15:15 Remis. Ein Resultat, dass sich für die Tuggner wie ein Sieg anfühlte.

        

Wer das Ringen in der 1. Liga und das zweite Tuggner Aktivteam etwas genauer verfolgt, kann zwei Sachen beobachten. Zu Beginn dieser Saison waren die jungen Märchler Kämpfer/innen mit dem 1.Liga Niveau überfordert und wurden mehrfach überrollt. Doch mit der Zeit gewöhnten sich die Tuggner an die raue Gangart, wurden immer sicherer. Und aus jeder Niederlage versuchte man das Positive herauszuholen um zu lernen. Der zweite Aspekt ist noch interessanter. Vielfach fallen Teams die ständig verlieren, auseinander. Nicht so die Tuggner. In Tuggen konnte man ein echtes Team beobachten, dass trotz ihres jugendlichen Alters füreinander durch dick und dünn geht und diese Saison als harter Lernprozess sieht. Dazu sagt stellvertretend der Kapitän des zweiten Teams Damian Ulrich. «Es ist ein tolles Gefühl dieser Truppe anzugehören. Wir feuern uns immer gegenseitig an, unterstützen uns gegenseitig und kämpfen füreinander. Als Mannschaftsführer versuche ich stets mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Niederlagen können uns nichts anhaben, denn wir wissen das wir zusammen reifen und besser werden. Auch wenn wir am Tabellenende stehen, in unserem Team herrscht gute Stimmung. Dazu haben wir mit Ueli Bamert einen Coach der uns immer mit guten Ratschlägen unterstützt». Und mit einem Augenzwinkern fügt der Tuggner Teamkapitän noch an, «wer weiss, vielleicht können wir diese Saison sogar noch mit einem ersten Sieg abschliessen».

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Tuggner Ringer verlieren gegen Ufhusen

Zum Start in die Rückrunde der Swiss Wrestling Winforce Challenge Ligue konnte die Ringerriege Tuggen keine weitere Überraschung schaffen. In Willisau verloren sie gegen das Ringerteam des TV Ufhusen mit 13:22. Obwohl die Märchler im Gegensatz zur Vorwoche besser besetzt waren, konnten sie den verdienten Sieg der Luzerner nicht verhindern.

              

Kompakter stehen als in Weinfelden, war die Devise der Tuggner vor dem Auswärtskampf gegen Ufhusen, gelungen ist es ihnen aber nur teilweise. So zeigten einige Märchler Ringer klare Leistungssteigerungen, andere aber tun sich schwerer, um sich an das viel höhere NLB Niveau heranzutasten. Der Start gelang den Tuggnern, den bis 57kg zeigte Fritz Reber einmal mehr sein grosses ringerisches Talent. Mit einer aussergewöhnlich reifen Leistung kam Reber gegen den starken Mathias Schwegler zu einem sicheren Punktesieg. Im Schwergewicht vermochte Fredi Bruhin dem talentierten Jungspund Simon Marti nicht entgegenzuhalten und wurde ausgepunktet. Doch mit einer Wertung sicherte Bruhin den Tuggnern ebenfalls einen Mannschaftszähler. Jonas Müller erlebte bis 61kg einen knallharten Abnützungskampf. Gegen Lukas Zimmermann gelang Müller zwar keine Wertung, er stand aber defensiv ebenfalls gut und musste darum nur mit einer knappen Punkteniederlage die Matte verlassen. Simon Helbling hatte bis 97kg gegen Klaus Bernet den erwartet schweren Stand. Helbling musste die Stärke seines Gegners neidlos anerkennen und verlor durch technische Unterlegenheit.

Erster NLB Sieg von Adrian Ulrich

Als letzter Kampf vor der Pause traf Adrian Ulrich bis 65kg auf den erfahrenen Nino Bernet. Ulrich liess sich von der langjährigen NLB Erfahrung seines Gegners nicht einschüchtern und sicherte sich dank einer starken Leistung gegen den favorisierten Luzerner einen knappen Punktesieg. Ulrich zeigte sich nach dem Kampf erleichtert über seinen ersten NLB Sieg. « Um ein kompletter Ringer zu werden muss man beide Stilarten ringen. Aber ich bin schon froh wieder in meinem bevorzugten Grecostil kämpfen zu können. Gegen Bernet war ich aktiv, stand gut und konnte meine Chancen nutzen. Leider war ich kurz vor Schluss zu wenig aufmerksam und gab einen Zweier ab, so verspielte ich einen noch höheren Sieg» So stand es zur Halbzeit 12:6 für Ufhusen. Nach der Pause führte der Kriessner Leihringer Christian Wolf die Tuggner wieder näher an die Luzerner heran. Bis 86kg kam es zwischen Wolf und dem Talent Joel Marti zu einem verbissenen, taktisch geführten Kampf, welcher der Tuggner mit einer einzigen Wertung für sich entscheiden konnte. Doch die Aufholjagd der Tuggner wurde jäh gestoppt, den bis 70kg hatte Malik Majbri gegen Raphael Schärli keine Chance und musste nach einer Schulterniederlage mit einem Nuller von der Matte. Dasselbe Schicksal erlitt bis 79kg auch Najib Amiri gegen Reto Reichmuth. Dieser Taucher war jedoch äusserst ärgerlich, den bis zu seiner Schulterniederlage war der Tuggner noch voll im Rennen. Da machte sich die taktische Unerfahrenheit und fehlende Coolness Amiris deutlich bemerkbar. Somit war die Tuggner Niederlage schon zwei Kämpfe vor Schluss besiegelt. Bis 74kg Greco zeigte Sergey Sirenko seine grosse Klasse. Mit sehenswerten Würfen holte sich der Kriessner Leihringer einen schönen Überlegenheitssieg. Und bis 74kg Freistil lieferte Roman Ulrich dem favorisierten Luzerner Remo Fallegger einen zähen Kampf, welcher der Märchler nur durch eine minimale Punkteniederlage verlor. Somit hiess der Schlussstand 22:13 für den TV Ufhusen, das kompaktere Team hat letztendlich verdient gewonnen und die Luzerner stehen mit diesem Sieg auf der Schwelle zum Einzug in die Medaillenrunde.

Tuggen 2 mit zwei Niederlagen

Das zweite Tuggner Ringerteam trat in der vierten 1. Liga Runde in Uznach gegen Zürich und Rapperswil an. Zwar gingen beide Kämpfe verloren, aber nicht mehr so deutlich wie in den letzten Runden. Die jungen Tuggner Ringer/innen gewöhnen sich langsam an das hohe 1. Liga Niveau. Für Mannschaftssiege fehlt zwar noch die Durchschlagskraft, doch können die Märchler an ihren Gegnern immer häufiger Nadelstiche setzen und kommen so zu verschiedenen Erfolgserlebnissen. Gegen Zürich kamen Jonas Bamert und Miriam Lötscher zu Siegen und Damian Ulrich punktete ebenfalls für sein Team. Im verlorenen Derby gegen Rapperswil waren Damian Ulrich und wieder Jonas Bamert für Tuggen siegreich. Julia und Miriam Lötscher, sowie Iwan Furrer holten für Tuggen ebenfalls Punkte aus dem Feuer.

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Lehrstunde für Tuggner Ringer

Da war nichts auszurichten für das erste Aktivteam der Ringerriege STV Tuggen. In Weinfelden trafen die Märchler in der dritten Runde der Swiss Winforce Challence Ligue auf einen Gegner der Aufstellungsmässig ihre Zitrone auspresste bis zum letzten Tropfen und mit so einer Aufstellung für manches NLA Team gefährlich würde. So verloren die Tuggner ihren dritten Nationalliga B Kampf gegen die Ringerriege TV Weinfelden mit einer gewaltigen Klatsche 3:36.

Die Ostschweizer reagierten auf den misslungenen Saisonstart und zogen alle Register gegen den Aufsteiger Tuggen. Alle Leihringer wurden nicht abgegeben, sondern gegen die Märchler eingesetzt. Mit Thomas Wild wurde sogar ein ehemaliger mehrfacher Schweizermeister aktiviert. So standen im Aufgebot der Weinfelder gleich sechs Aktiv SM Medaillengewinner, zu viel des Guten für die Märchler. Kein Kampf konnte gewonnen werden, nur drei konnten punkten. Dazu Kapitän Dominik Streiff: « das war brutal! Wir hatten gegen einen Gegner zu kämpfen, der mit einer solchen Aufstellung problemlos in der NLA mithalten könnte».

Den Beginn machte bis 57kg Fritz Reber. Der Tuggner lieferte sich mit Silvan Mühlethaler einen harten Schlagabtausch welcher der Thurgauer knapp für sich entscheiden konnte. Bis 61kg hatte Jonas Müller einen erwartet schweren Stand und musste dem mehrfachen Schweizermeister Thomas Wild einen klaren Punktesieg zugestehen. Danach kam es für die Tuggner aber richtig strub. So verloren Simon Helbling (Schwergewicht gegen Niklas Blaser), Fredi Bruhin (-97kg gegen Jeremy Vollenweider) und Adrian Ulrich (-65kg gegen den amtierenden Schweizermeister Urs Wild) allesamt auf die Schultern. Dies hatte zur Folge, dass die Märchler mit einem 1:17 Rückstand in die Pause mussten. Nach der Pause ging das Tuggner Debakel weiter. Leihringer Christian Wolf -86kg wurde von Dominik Kaiser ebenfalls erwischt und verlor auf die Schultern. Bis 70kg zeigte Malik Majbri wieder einen anständigen Kampf und musste sich gegen Gian Blaser nur nach Punkten geschlagen geben. Dann kam es wieder knüppeldick für die Tuggner. So verloren Najib Amiri (-79kg gegen Roger Junker) und NLB Debütant Florian Mettler (-74kg Freistil) beide klar auf die Schultern. Im letzten Kampf traf -74kg Greco Roman Ulrich auf den Schweizermeister Yves Müllhaupt. Auch Ulrich musste sich auspunkten lassen, doch konnte er gegen den Favoriten selber auch punkten und sich so wenigstens einen Mannschaftszähler sichern.

                   

Das Debakel von Weinfelden tut weh. Klar, der Gegner war brutal stark aufgestellt. Aber sechs Schulterniederlagen in einem Kampf hinzunehmen, dies ist nicht NLB würdig. Zum ersten Mal sind die Märchler in sich zusammengefallen. Die Tuggner müssen blitzschnell auf diese Abfuhr reagieren, wollen sie nicht in eine Negativspirale geraten. Dazu Streiff: « klar, es ist nicht mehr die 1. Liga und wir haben gewusst das es schwer wird für uns diese Saison. Und doch müssen wir mental stärker werden um auch gegen stärkere Gegner besser dagegen zu halten».

Tuggen 2 mit zwei Niederlagen         

Das zweite Tuggner Ringerteam hatte in Ganterswil gegen die zwei 1. Liga Topteams Kriessern 2 und Uzwil wie erwartet einen schweren Stand und bezogen deutliche Niederlagen. Und doch gab es auch einige Lichtblicke für die Tuggner. So schulterte Jonas Bamert nach starker Leistung seinen Gegner aus Kriessern und kam zu seinem ersten Sieg in der 1. Liga. Dasselbe schaffte Julia Lötscher, indem sie gegen Uzwil ihren stärkeren Gegner überraschen und schultern konnte. Weiter siegte gegen Uzwil auch ihr Bruder Lukas Lötscher und Miriam Lötscher erkämpfte sich einen Mannschaftspunkt.

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Erste Saisonniederlage für Tuggner Ringer in der Challenge Ligue

Man hat gewusst, dass der Ringerriege STV Tuggen ein schwerer Gang ins Wallis bevorstand und die deutliche 28:14 Niederlage gegen den Gruppenfavoriten Team Lutte Valais hat die Stärkeverhältnisse bestätigt. Doch das mit drei NLB Neulingen besetzte Tuggner Team verhinderte mit viel Kampfgeist gegen einen extrem starken Gegner eine noch höhere Niederlage.

Die Tuggner konnten nicht in Bestbesetzung für den zweiten NLB Kampf in Martigny antreten. So musste man auf die Leihringer Christian Wolf und Sergey Sirenko verzichten und auch Fritz Reber fehlte, da er mit Schweizermeister Kriessern (1:2 Punkteniederlage für Reber) im Einsatz stand. So kamen mit Ueli Bamert, Damian Ulrich und Iwan Furrer gleich drei Tuggner zu ihrem NLB Debüt.

Den Beginn machte -57kg Ueli Bamert. Der unermüdliche Kämpfer wehrte sich gegen den starken Yusup Gumaev nach Kräften, konnte aber eine Schulterniederlage nicht verhindern. Nicht viel besser erging es im Schwergewicht Damian Ulrich. Der Märchler musste gegen den Routinier Boris Jelenic trotz guter Gegenwehr durch technische Unterlegenheit mit einem Nuller ab der Matte. Doch die Tuggner reagierten postwendend auf den schlechten Start und kamen durch Jonas Müller -61kg und Fredi Bruhin -97kg zu zwei schönen Schultersiegen und glichen aus. Während Jonas Müller den NLA erprobten Dany Kälin in einem turbulenten Gefecht schultern konnte, war Fredi Bruhin jederzeit Herr der Lage und packte Sunail Alimoski konsequent am Boden ein, bis er ihn auf den Schultern hatte. Bis 65kg hatte Adrian Ulrich gegen den Osteuropäer Kiril Sheytanov hartes Brot zu kauen. Ulrich konnte eine Niederlage durch technische Unterlegenheit zwar nicht verhindern, doch zwackte der Märchler dem Favoriten durch eine schöne Aktion eine Wertung ab und konnte so seinem Team einen Punkt sichern. So lagen die Märchler zur Pause gegen den Favoriten nur mit 9:12 zurück.

Team Valais in der zweiten Hälfte zu stark

Nach der Pause eröffnete -86kg Simon Helbling für Tuggen den Kampf. Doch der Tuggner Teamcoach kam gegen den jungen Walliser Ryan Martinetti nie richtig ins Gefecht und musste nach technischer Unterlegenheit mit einem Nuller von der Matte. Bis 70kg verblüffte Malik Majbri die vielen Walliser Ringerfans. Gegen den bulgarisch stämmigen Spitzenringer Dimitri Sandov, NLA erprobt und mehrfacher Schweizermeister, hielt Majbri erstaunlich gut mit. Der gebürtige Libyer, der erst seit drei Jahren ringt, hielt gegen den haushohen Favoriten mächtig dagegen. Zwar musste sich Majbri nach Punkten bezwingen lassen, doch die Reaktion seines Gegners zeigte, dass er sich solch knappe Kämpfe nicht gewohnt ist. Bis 79kg war der Kampf zwischen Najib Amiri und Thery Chardonnens eine kurze Angelegenheit. Schon nach kurzer Zeit erwischte der Walliser Amiri und konnte ihn schultern. So war die Tuggner Niederlage schon zwei Kämpfe vor Schluss besiegelt. Doch die Märchler verabschiedeten sich mit einem tollen Charakter. So holte -74kg Freistil Roman Ulrich nach starkem Kampf einen Überlegenheitssieg gegen Florian Vieux. Und bis 74kg Greco zeigte der dritte Tuggner Debütant Iwan Furrer ebenfalls einen guten Kampf. Furrer war zwar gegen Nathan Richard der unterlegene Ringer, hielt aber erstaunlich gut mit. Doch Sekunden vor Schluss passierte ihm noch ein Fehler und der junge Märchler verlor auf die Schultern. Somit war das Schlussresultat mit 28:14 für das Team Wallis ein klares Verdikt. Doch der Kampf verlief spannender als das Resultat vermuten lässt. Die Tuggner waren in einigen Kämpfen an ihren Gegnern dran, doch gegen solche Spitzenringer wird eben jeder Flüchtigkeitsfehler gleich rigoros bestraft. Und trotzdem, die Tuggner fielen nicht auseinander, sondern standen bis zuletzt zusammen, ein Charakterzug, welches ein gutes Team ausmacht. Insofern kann man den kommenden Kämpfen optimistisch entgegenblicken.

Tuggen 2 mit hartem Stand

Ebenfalls am Samstag kämpfte das zweite Team der Ringerriege STV Tuggen. Das 1. Liga Team unter der Leitung von Ueli Bamert trat aber aufgrund der Rochaden im NLB Team dezimiert in Oberriet an. So gingen beide Kämpfe gegen Schattdorf 2 und Zürich klar verloren. Die blutjungen Tuggner/innen zeigten mehrmals gute Leistungen, doch waren die Gegner einfach zu stark. Natürlich wären Siege schöner einzufahren als Niederlagen, doch für die Tuggner Nachwuchsleute ist jeder Einsatz eine wertvolle Lernmöglichkeit.

HRU

Stimmen zum Match

Dominik Streiff, Teamkapitän (derzeit verletzt): Niederlagen tun zwar weh, doch diese ist etwas anders. Wir trafen als David auf Goliath, ich habe sogar mit einer noch höheren Niederlage gerechnet. Doch das Team hat mich positiv überrascht! Trotz der Stärke des Gegners zeigten unsere Ringer, was eine gute Mannschaft ausmacht. Mit viel Teamspirit und Kampfgeist holten sie sehr viel Positives heraus, etwas was mich zuversichtlich macht für die Zukunft. Die drei Debütanten zeigten bessere Kämpfe als ihre Resultate vermuten lassen. Ihre guten Ansätze zeigen, dass sie noch viel mehr leisten könnten. Es braucht aber noch einiges an Erfahrungen zu sammeln um auf NLB Niveau bestehen zu können.

Malik Majbri: Es war ein harter Kampf. Körperlich war ich meinem Gegner ebenbürtig, doch mir fehlt es noch an der Technik. Zudem mache ich in bestimmten Situationen noch zu viele Flüchtigkeitsfehler und gebe so leichte Punkte ab. Aber wir arbeiten daran. Es macht mir sehr viel Spass in einer so tollen Truppe mitzukämpfen.

Fredi Bruhin: Trotz Niederlage war es gegen das Team Wallis eine sehr gute Teamleistung. Jeder ist für den anderen eingestanden und hat versucht das Beste zu geben. Sonst wäre das Ergebnis richtig brutal ausgefallen. Wir sind zusammengestanden und haben füreinander gekämpft. So haben wir mehr Punkte geholt als unser Gegner wohl gerechnet hat. Zwar haben wir einige Kämpfe durch unnötige Fehler verloren, doch wir sind am Lernen diese auszumerzen.


Tuggner Sieg zum Auftakt in die Challenge Ligue

Es war alles angerichtet am Samstagabend in der Tuggner Riedlandhalle. Mit viel Liebe zum Detail wurde im Vorfeld von der Ringerriege STV Tuggen alles gegeben, um den Gastringern aus Ufhusen und den über hundert anwesenden Zuschauern einen Challenge Ligue würdigen Rahmen zu schaffen. Und die Tuggner Ringer trugen zur erfolgreichen Premiere in der Swiss Wrestling Winforce Liga einen grossen Teil bei, indem sie zum Auftakt die Gastmannschaft vom TV Ufhusen mit 20:16 bezwingen konnten.

                   

Die Gefühlslage vor dem ersten Saisonkampf war bei der Ringerriege STV Tuggen aufgewühlt. Vorfreude, Nervosität und der Dämpfer um Dominik Streiff beschäftigten die Märchler enorm. Denn das Fehlen von Teamkapitän Streiff, der sich am ESAF Zug verletzt hatte, wog schwer. Die Tuggner mussten in den oberen Gewichten schon rotieren um die bestmögliche Aufstellung zu schaffen. Doch die Coaches Simon Helbling und Ueli Bamert schaffte es ihre Mannen bestens auf den Kampf einzustellen. Fritz Reber startete zum Beginn bis 57kg wie die Feuerwehr. Der Nachwuchsmann überfuhr seinen Gegner Robin Alt regelrecht und kam innert kurzer Zeit zu einem Überlegenheitssieg. Simon Helbling zeigte Opferbereitschaft und rang Schwergewicht für seinen verletzten Kameraden Streiff. Helbling hatte gegen den starken Klaus Bernet hartes Brot zu essen und geriet schnell einmal in Rückstand. In der zweiten Halbzeit versuchte der Tuggner Coach verbissen für sein Team noch zu punkten. Doch sein Einsatz wurde schlecht bezahlt. Helbling wurde gnadenlos ausgekontert und verlor zu Null. Jonas Müller und Matthias Schwegler lieferten sich bis 61kg ein hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe. Bis kurz vor Schluss lag der Tuggner leicht im Rückstand, doch mit einem Energieanfall in den letzten Sekunden drehte Müller den Kampf und kam zu einem vielumjubelten Punktesieg. Fredi Bruhin traf bis 97kg auf den starken Reto Reichmuth. Der Luzerner war der aktivere Ringer, aber Bruhin der clevere. Immer wieder luchste der Märchler im Bodenkampf seinem Gegner Konterpunkte ab und kam zu einem sicheren Punktesieg.  Die nötige Coolness fehlte bis 65kg Adrian Ulrich. Der Märchler lieferte zu Beginn seinem Gegner Loris Müller einen harten Fight. Ulrich führte etwas die feinere Klinge und lag leicht in Führung. Kurz vor der Pause nahm er in aussichtsreicher Position viel Risiko. Zu viel, denn Ulrich wurde abgeblockt und musste Sekunden vor der Pausensirene eine bittere Schulterniederlage hinnehmen. Damit lagen die Tuggner zur Halbzeit knapp mit 9:10 im Rückstand.

                      

Kompaktheit des Teams der Schlüssel zum Erfolg

Die zweite Halbzeit eröffnete der Kriessener Leihringer Christian Wolf bis 86kg gegen Bruno Achermann. Der Bündner Landwirt Wolf machte seinem Namen alle Ehre. Mit grossem Einsatz verbiss er sich regelrecht in den Kampf. Mit druckvollen Angriffen holte er sich Punkt um Punkt und kam zu einem sauberen Überlegenheitssieg. Auch Malik Majbri rang bis 70kg gegen Nicolas Alt stark. Mit seiner enormen Kraft zwang er seinen Gegner immer wieder in Bodenlage und errang sich so einen schönen Punktesieg. Najib Amiri hielt zu Beginn bis 79kg gegen Remo Fallegger gut mit. Amiri geriet zwar in Rückstand, doch der Punktstand war alles andere als schlimm. In der zweiten Halbzeit rang Amiri aber taktisch äusserst unklug. In der letzten Minute wollte er auf Teufel komm raus noch punkten. Seine zu unpräzisen Angriffe wurden aber gnadenlos ausgekontert und Amiri musste mit einem Nuller von der Matte. Beim Zwischenstand von 16:15 für Tuggen zog bis 74kg Freistil Roman Ulrich als zweitletzter Tuggner gegen Raphael Schärli in den Kampf. Es fanden sich zwei Gleichstarke. So entstand ein wirklicher Kampf zwischen den Beiden. Kein Schönringen mit spektakulären Würfen, sondern knallharte Knochenarbeit bis es weh tut. Am Ende der sechs Minuten stand es 6:6, Ulrich konnte aufgrund der höheren Einzelwertungen den Punktesieg für sich beanspruchen. Und so hatte der Schlussmann und Grecospezialist bis 74kg, Sergey Sirenko eine rechnerisch leichte Aufgabe. Noch ein Sieg musste her, egal in welcher Form und die Tuggner könnten jubeln. Der Tuggner Techniktrainer machte zu Beginn gegen den sich wacker wehrenden Joel Marti gehörig Druck und kam zu einer schnellen Führung. Danach verwaltete Sirenko den Vorsprung mit all seiner langjährigen Routine sicher bis zur Schlusssirene. Somit konnten die Tuggner ihren ersten Sieg in der Challenge Ligue bejubeln, man konnte Ufhusen mit 20:16 niederringen. Der Sieg gegen die Luzerner war absolut verdient, konnten doch die Märchler sieben von zehn Begegnungen für sich entscheiden. Ein grossartiges Gefühl für alle Tuggner Ringer, dass sie im Anschluss zusammen mit ihren Fans geniessen konnten.

                        

Stimmen zum Match:

Coach Simon Helbling: es war schon hart, ich war vor dem Kampf brutal nervös und durfte mir nichts anmerken lassen. Doch das Team war unglaublich konzentriert und bereit. Unsere Ringer sind untereinander extrem solidarisch, strauchelt mal einer, wetzt ein anderer die Scharte sofort wieder aus. Ich bin unglaublich stolz über den ersten Sieg in der Challenge Ligue, notabene gegen Ufhusen, ein Team das seit Jahren regelmässig in der NLB ringt.

Roman Ulrich: es ist sensationell, ich bin wirklich zufrieden. Wir haben in Tuggen einen extrem guten Zusammenhalt, kurz gesagt, wir sind alles «geili Siechä»

Christian Wolf: ich bin beeindruckt wie gut ich von meinen Kameraden in Tuggen aufgenommen wurde. Es ist eine coole Truppe, der Zusammenhalt stimmt. Ich bin überzeugt, mit diesem Team können wir noch weitere Überraschungen schaffen.

Sergey Sirenko: einige Sachen waren gut, andere nicht. Es gibt noch sehr viel Arbeit.

Präsident Ueli Bamert: der heutige Tag war eine intensive Sache. (Bamert war nach dem Aufstellen mit Tuggen 2 als Coach in Rapperswil im Einsatz. Kaum am Abend in Tuggen, coachte er ebenfalls das erste Team mit). Ich bin beeindruckt wie kompakt das Team steht. Patzt mal einer, kompensierts blitzartig ein anderer. Ebenfalls bin ich stolz, dass heute gesamthaft 19 Tuggner Ringer/innen im Einsatz standen, davon vier zum ersten Mal in der Aktivmannschaftsmeisterschaft.

Tuggen 2 zahlt erwartungsgemäss Lehrgeld

Ebenfalls im Einsatz stand die zweite Mannschaft der RR STV Tuggen. In Rapperswil gab es aber für die blutjunge Truppe nicht viel zu lachen. Alle drei Kämpfe gingen deutlich verloren. Einzelsiege gab es für Ueli Bamert, Lukas Lötscher und Damian Ulrich. Für Tuggen punkten konnten auch noch Miriam Lötscher und Iwan Furrer. Eine Premiere erlebten Sky Hrasche, Lukas, Julia und Miriam Lötscher. Diese blutjungen Kämpfer standen zum ersten Mal mit dem Aktivteam im Einsatz. Erfreulicherweise stand das zweite Tuggner Team vollzählig, so das die Nachwuchsleute ebenfalls zu wichtigen Wettkampferfahrungen kamen.

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Tuggens Ringer kämpften auf verschiedenen Matten

Am Wochenende waren die Athleten der Ringerriege Tuggen an zwei verschiedenen Turnieren aktiv. Während die Jungringer das traditionelle J+S Turnier in Willisau besuchten, stellten sich die Aktiven in Deutschland an den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Baienfurt zum Kampf.

Vier Jungringer nahmen den Wettkampf in Willisau in Angriff. Während die Piccolos im freien Stil kämpften, wurde bei der Jugend und Kadetten im griechisch-römischen Stil gerungen. Präsident Ueli Bamert coachte seine Schützlinge ein weiteres Mal zu Höchstleistungen, was sich mit drei Kategoriensiegen auswirkte. Bei den jüngsten verpasste Nico Steiner zwar den Final, doch mit einem guten Einsatz im kleinen Final sicherte er sich die Bronzemedaille. Einen Durchmarsch zeigte sein älterer Bruder Patrick Steiner. Mit lauter Siegen eroberte er in der Jugend B einen sicheren Kategoriensieg. Dasselbe schaffte auch Lukas Lötscher, der seinen Final sicher gewann und sich die Goldmedaille umhängen lassen durfte. Und auch Fritz Reber zeigte bei den Kadetten ein weiteres Mal sein grosses Talent. Er startete sogar zwei Gewichtsklassen höher als üblich und hatte trotzdem als Sieger seine Gegner jederzeit im Griff.

Streiff mit zwei Podestplätzen

Sieben Tuggner Aktive nahmen am grossen Preis von Baden-Württemberg in Baienfurt teil. Dieses war ein Qualifikationsturnier für die deutschen Meisterschaften und qualitativ sehr gut besucht und damit ein willkommener Härtetest für die Märchler. Speziell war, dass die Ringer in beiden Stilarten teilnehmen konnten. Von dieser Gelegenheit machte der technische Leiter Dominik Streiff Gebrauch und konnte sich im Schwergewicht nach mehreren starken Kämpfen sogar zweimal als dritter aufs Podest hieven. Im freien Stil zeigte Matus Kusin in seinem stark besetzten 74kg Gewicht eine tolle Leistung und holte sich im sechsten Rang ein Diplom.

Die übrigen Märchler kämpften im Greco Stil. Bis 55kg erreichte Ueli Bamert mit viel Einsatz den fünften Diplomrang. Der Griff nach den Medaillen blieb ihm aber verwehrt. Da hatte bis 60kg Jonas Bamert mehr Glück. Er hatte zwei Gegner und damit schon im Voraus Edelmetall auf sicher, die Frage war nur welche Farbe. Müller konnte keinen seiner zwei Kämpfe gewinnen und erhielt die Bronzemedaille. Bis 63kg konnte Adrian Ulrich einen Kampf gewinnen, die entscheidenden Duelle aber verloren. Damit erreichte Ulrich den fünften Diplomrang. Dasselbe Schicksal erlitten auch seine älteren Brüder Roman bis 72kg und Damian Ulrich im Schwergewicht. Beide konnten Kämpfe gewinnen, der entscheidende Kampf um Edelmetall ging aber verloren und sie klassierten sich als vierte.

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Drei Medaillen für die Ringerriege Tuggen

Am Samstag wurde im Klosterdorf Einsiedeln die Schweizermeisterschaft im Freistilringen der Kadetten, Frauen und Aktiven durchgeführt. Der von der Ringerriege Einsiedeln bestens organisierte Anlass wurde von erfreulich vielen Zuschauern besucht. Zehn Tuggner Ringerinnen und Ringer stellten sich dem starken Teilnehmerfeld. Dabei durften sie drei Medaillen- und ein Diplomgewinn feiern.

177 Ringer, davon 16 Frauen, 79 Kadetten und 82 Aktive kämpften um die beehrten SM Medaillen. Die RR Tuggen bekamen im Vorfeld unerwartete Verstärkung, denn seit kurzem ringen die drei Freiburger Geschwister Lukas, Julia und Miriam Lötscher für die Märchler. Und Julia und Miriam Lötscher wussten zu überzeugen. Die 17jährige Miriam startete -65kg mit einem überzeugenden Auftaktsieg. Im Final zeigte sie gegen ihre routinierte Gegnerin eine starke Leistung und war nur einen Wimpernschlag vom Meistertitel weg. Doch nur wenige Sekunden vor Schluss musste sie noch eine Zweierwertung abgeben und verlor die Goldmedaille.

      

Ihre jüngere Schwester Julia kämpfte sich mit sehr guten Leistungen in der Kategorie ü65kg in den kleinen Final, den sie überzeugend gewinnen konnte und sich so die Bronzemedaille sicherte.

Bei den Kadetten -47kg kämpfte Jonas Bamert gut mit. Zwar waren seine direkten Medaillenkonkurrenten zu stark für ihn, doch mit solider Ringerarbeit schaffte es Bamert bis in die Platzierungsrunde und holte sich in seiner starken Kategorie im sechsten Rang ein Diplom.

      

Einen schlechten Tag zog für einmal Fritz Reber ein. Der Medaillenanwärter schied nach einem Sieg und zwei Niederlagen ungewohnt früh aus und musste sich mit dem neunten Rang zufriedengeben. Gleich erging es bis 74kg Iwan Furrer, der nach zwei Niederlagen ausschied und achter wurde.

Bei den Aktiven -60kg hatte Ueli Bamert einen schweren Stand und belegte nach zwei Niederlagen den neunten Schlussrang. Das gleiche Schicksal erlitt -70kg Malik Majbri der zuletzt den 14. Rang belegte. Die beiden Brüder und Juniorenringer Adrian (-65kg) und Roman Ulrich (-75kg) erreichten beide nach einem Sieg und zwei Niederlagen den neunten Rang in ihrer Kategorie.

           

Der technische Leiter der RR Tuggen, Dominik Streiff, holte im Schwergewicht einmal mehr die Kohlen aus dem Feuer. Mit zwei Siegen und zwei Verlustpartien holte sich Streiff eine weitere Aktiv SM Medaille im dritten Rang. Gegen die vor ihm liegenden Spitzenringer vermochte Streiff nichts auszurichten. Doch mit zwei souveränen Siegen sicherte sich der Tuggner die Bronzemedaille verdient.

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Starke Tuggner Ringer an der Schweizermeisterschaft in Martigny  20.April 2019

Am Osterwochenende wurde der Reigen der Schweizer Einzelmeisterschaften im Ringen fortgeführt. So fand am Karsamstag in Martigny die der Kadetten und Aktiven im griechisch-römischen Stil statt. Dabei durfte sich die Ringerriege Tuggen über drei Medaillengewinne freuen. Fritz Reber holte Bronze bei den Kadetten, Dominik Streiff Bronze bei den Aktiven und Adrian Ulrich sorgte für einen Knaller, indem er bei den Aktiven bis in den Final vorpreschte.

Mit acht Ringern begab man sich ins Wallis um sich der nationalen Konkurrenz zu stellen. Bei den Kadetten bis 47kg startete der Tuggner Jonas Bamert. In seiner Kategorie wurde im nordischen System (jeder gegen jeden) gerungen. Bamert kämpfte ordentlich mit und verpasste letztendlich die Medaillen als fünfter nur knapp.

Der Vorderthaler Fritz Reber startete erstmals eine Gewichtsklasse höher. So traf er bis 60kg im grossen Teilnehmerfeld auf einige sehr starke Konkurrenten. Reber liess sich davon aber nicht beirren und zeigte ein weiteres Mal eine kämpferische Leistung. Als zweiter seiner Vorrundengruppe qualifizierte sich der 15jährige Talentschüler für den kleinen Final. Diesen entschied Reber verdient zu seinen Gunsten und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. Dies ist Reber`s zweites Edelmatall bei den Kadetten.

Bei den Aktiven bis 60kg zeigte sich der Tuggner Ueli Bamert wie immer kämpferisch. Doch in diesem Jahr war ihm weniger Glück beschieden und Bamert verpasste als vierter das Podest nur knapp.

Bis 65kg sorgte der 17jährige Galgener Adrian Ulrich wohl für die Überraschung des Tages. Als Juniorenringer startberechtigt, wagte er die Teilnahme bei den Aktiven. Dabei verblüffte der Zimmermannlehrling alle, indem er in seiner Vorrundengruppe Sieg an Sieg reihte und so plötzlich im Final stand. In diesem traf er auf den NLA erprobten Urner Simon Gehrig. Ulrich forderte im entscheidenden Duell auch den Favoriten, musste sich aber durch dessen Klasse und Routine bezwingen lassen. Trotz dieser Niederlage, der Vizemeistertitel bei den Aktiven ist der mit Abstand grösste Erfolg in Ulrichs noch junger Ringerkarriere.

Bis 70kg startete Malik Majbri. Der in Benken wohnhafte, gebürtige Libyer vermochte trotz grossem Einsatz nicht in Medaillennähe zu kommen und klassierte sich am Ende im fünften Rang.

Gleiches wiederfuhr bis 75kg dem Galgener Roman Ulrich. Als Juniorenringer wagte er den Start gleich im bestbesetzten Aktivgewicht. Ulrich vermochte noch nicht mit den Routiniers mitzuhalten und belegte den zehnten Schlussrang.

      

Bis 97kg durfte Fredi Bruhin aus Siebnen schon eher Medaillenchancen eingeräumt werden, erkämpfte sich Bruhin im Vorjahr doch deren zwei. Doch der athletische Märchler kam nicht recht auf Touren und musste zuletzt mit dem undankbaren vierten Rang vorliebnehmen.

Besser machte es im Schwergewicht der technische Leiter der RR Tuggen, Dominik Streiff. Der 24jährige Tuggner qualifizierte sich mit starken Leistungen in der Vorrunde für den kleinen Final. In diesem zeigte der Strassenwärter eine abgeklärte Leistung und holte sich verdient Bronze und damit die dritte SM Medaille seiner Karriere. Mit seiner tollen Leistung ist Streiff ein weiteres Mal für seine Schützlinge ein wertvolles Vorbild. Denn Streiff lebt ihnen tagtäglich vor, dass mit regelmässigem Training und Wettkampfbesuchen bis auf höchste nationale Ebene sehr vieles zu erreichen ist.

HRU


Tuggner Ringer an verschiedenen Orten im Einsatz

In der momentan intensiven Saisonphase bestritten die Tuggner Ringer an verschiedenen Wettkampfschauplätzen Einsätze. So kämpfte die Jugendmannschaft in Brunnen, mehrere Aktive in Stuttgart und Fritz Reber mit dem Kadetten Nationalkader in Tschechien.

Sechs Tuggner Junioren- und Aktivringer nahmen am 12. Stuttgarter Open teil. Das international besuchte Ringerturnier wurde im griechisch-römischen Stil ausgetragen. Bei den Junioren bis 77kg vermochte sich der Galgener Roman Ulrich als Sieger durchzusetzen. Er gewann seine beiden Kämpfe durch technische Überlegenheit und holte sich damit verdient die Goldmedaille. Sein jüngerer Bruder Adrian Ulrich verpasste bis 67kg das Podest knapp. Zum Auftakt gab es für den Galgener einen hartumkämpften Punktesieg. Doch die folgenden beiden Kämpfe gingen jeweils verloren, so belegte Ulrich zuletzt den vierten Rang.

Bei den Aktiven wurde im nordischen System (jeder gegen jeden) gerungen. Bis 55kg zeigte sich Ueli Bamert kämpferisch wie immer. Aber er verlor beide Duelle um den Turniersieg und belegte letztlich den dritten Rang. Bis 72kg gab Matus Kusin seinen Einstand für die Ringerriege Tuggen. Der gebürtige Slowake arbeitet schon länger in der Schweiz und trainiert mit den Tuggnern. Aufgrund des Ausländerreglements von Swiss Wrestling darf Kusin erst ab nächster Saison in der Schweiz starten, aber an internationalen Turnieren schon jetzt. Kusin, ein eigentlicher Freistilspezialist, zeigte aber auch im Greco was er draufhat. Zwar ging das Startduell verloren, danach reihte der Gerüstbauer aber drei schöne Siege hintereinander durch technische Überlegenheit. Durch eine abschliessende Niederlage verpasste Kusin eine noch bessere Platzierung, aber im dritten Rang erhielt er die Bronzemedaille für seinen tollen Einsatz. Bis 87kg startete der unverwüstliche Bruno Flück. Flück erreichte in seiner starken Konkurrenz zwei Siege und zwei Niederlagen, was zu einem guten fünften Rang reichte. Im Schwerstgewicht startete der technische Leiter der RR Tuggen, Dominik Streiff. Im Startduell musste er gegen den späteren Sieger eine Punkteniederlage hinnehmen. Danach war Streiff aber nicht mehr zu bremsen und preschte mit drei Schultersiegen auf den zweiten Rang vor.

Fritz Reber`s Premiere mit dem Nationalkader

Während seine Vereinskollegen in Deutschland kämpften, absolvierte der Vorderthaler Kadettenringer Fritz Reber mit dem Greco Nationalkader im tschechischen Chomutov seinen ersten Auslandeinsatz. Das internationale Turnier wurde gesamthaft von 300 Ringern aus 18 Nationen besucht. Reber traf bis 55kg im Startduell auf einen Polen. In der zweiten Halbzeit, in Rückstand liegend, konnte der Märchler mit einer grossen Willensleistung seinen Gegner noch schultern. Im zweiten Kampf gegen einen Niederländer verschlief Reber die ersten Kampfsekunden total, was sich auf diesem Niveau brutal auswirkt. So rang der Märchler ständig einem Rückstand hinterher und verlor letztlich nach Punkten mit 6:14. Und im dritten Kampf verlor Reber gegen einen deutschen Ringer klar durch technische Unterlegenheit und schied damit aus.

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Es ist vollbracht !!!

Tuggens Ringer schaffen in Kriessern historisches und steigen nach einem gewaltigen 24:5 Finalsieg über den Ringerclub Belp zum ersten Mal in der 50jährigen Vereinsgeschichte in die Nationalliga B auf. Nach dem Gewinn des 1.Liga Meistertitels brachen alle Dämme und man feierte den Sieg gemeinsam mit den vielen mitgereisten Tuggner Ringerfans ausgelassen.

Seit dem knappen 15:13 Vorkampfsieg in Belp vor zwei Wochen hatte wohl jeder Tuggner Ringer nur noch den Rückkampf in Kriessern im Kopf. Mehrere taktische Varianten wurden im Vorfeld teamintern durchgesprochen, denn es war klar, dass Belp mit ihren Ringern rotieren werden. Auch die Märchler dachten über taktische Veränderungen nach, doch man entschied sich gleich zu stehen wie im Vorkampf und alles anzunehmen was die Berner bringen. Aber allen war klar, es nützt nichts wenn nur einige brillieren, um erfolgreich zu sein müssen alle geschlossen ihr Bestes geben.

Gut eingestellt vom Trainertrio Ueli Bamert, Simon Helbling und Florian Mettler zogen die Tuggner in den finalen Kampf, die Ringer waren angespannt, aber auch extrem fokussiert. Und vor Ort erlebten sie eine erste Überraschung. An die 50 Märchler Ringerfans waren nach Kriessern gepilgert um ihr Team zu unterstützen. Eine weitere Überraschung vernahmen sie in der Aufstellung der Berner, denen unerwartet ihr Leichtgewicht fehlte. So konnte bis 52kg Fritz Reber die ersten vier Punkte kampflos einfahren.

       

Doch die Zeit der Berner Geschenke war vorbei. Dies merkte auch bis 130kg Dominik Streiff, denn sein Gegner Severin Schwander begann äusserst druckvoll. Der Tuggner befand sich oft in der Defensive. Doch mitten in einem Angriff des Berner Riesen erwischte Streiff seinen Gegner kaltblütig am Boden und schulterte diesen kurz vor der Pause unter grossem Tuggner Jubel.

           

Bis 57kg traf Jonas Müller auf den starken Routinier Daniel Willi. Der Tuggner musste sich zu Beginn mit Händen und Füssen wehren um gegen den knallhart kämpfenden Berner zu bestehen. Nach der Pause kam aber Müller durch schöne Beinangriffe ebenfalls zu seinen ersten Punkten und konnte aufholen. Danach verwaltete der junge Märchler den Punktestand wie ein Routinier bis zur Schlusssirene, was enorm wichtig war. Müllers minimale Punkteniederlage gegen den extrem starken Gegner war für Tuggen fast wie ein Sieg!

     

Bis 90kg traf Coach Simon Helbling wieder auf den bärenstarken Cedric Trachsel. Im Vorkampf verschenkte der Märchler etwas gar leichtfertig Punkte. Diesmal aber stand Helbling gut und konzentriert. Es war kein grosser Unterschied zwischen den beiden zu sehen. Nur einmal erlebte Tuggen eine Schrecksekunde als sich Helbling kurzzeitig gegen eine Schulterniederlage wehren musste. Danach hatte der Märchler wieder alles im Griff und liess seinem Gegner nur einen minimalen Punktesieg zu. Damit führte Tuggen nach Wettkampfhälfte mit 10:4.

     

Bis 61kg traf Adrian Ulrich auf den zähen Simeon Balmer. Am Anfang neutralisierten sich beide Kämpfer vorwiegend. Als der Galgener durch seine Hartnäckigkeit seine ersten Punkte holte, kam mehr Leben ins Spiel. Beide Ringer konnten punkten, Ulrich immer leicht in Front. Der Höhepunkt war aber, als Ulrich seinen Gegner mit einem herrlichen Wurf über den Kopf eine maximale fünfer Wertung holte und entscheidend wegzog. Danach verwaltete der Märchler seinen Vorsprung sicher bis zum Schluss.

     

Bruno Flück hatte in Folge bis 77kg die Möglichkeit den Finalkampf schon vorzeitig zu entscheiden. Und der Routinier nahm seine Aufgabe in seiner unnachahmlichen Art wahr! Trotz ungeliebter Stilart zeigte Flück gegen Danny von Mengden einen seiner besten Kämpfe seiner langen Ringerkarriere. Druckvoll, hoch konzentriert und zielstrebig holte sich der Märchler Punkt um Punkt, ohne selber was abzugeben. Somit stand der Sieg Tuggens zwei Kämpfe vor Schluss schon fest.

         

Und als Malik Majbri bis 65kg gegen Joel Käser kämpfte, waren schon fast alle in Feierlaune. Doch Majbri blieb konzentriert bei der Sache. Gegen seinen jungen Gegner hatte der gebürtige Lybier alles im Griff. Punkt um Punkt holte der kräftige Tuggner bis er zuletzt seinen Gegner auf speziell schöne Art noch schultern konnte.

      

Schlussmann Roman Ulrich hatte bis 70kg gegen Julian Vigh zu Beginn Mühe seine Konzentration aufrecht zu erhalten. Der Galgener kämpfte fahrig und gab vorerst leichte Punkte ab. Doch Ulrich fand mit der Zeit immer besser in den Kampf. So holte er sich Punkt um Punkt und baute seine Führung immer mehr aus. Und kurz vor Schluss kam er nach einem druckvollen Hüfterangriff sogar noch zu einem Schultersieg. Danach durfte auch er sich in den jubelnden Tuggner Ringerhaufen stürzen. So lautete das Schlussverdikt klar und deutlich 24:5 für Tuggen. Zu klar muss man schon fast sagen, denn der Unterschied zwischen Tuggen und Belp war nie so gross wie das Resultat vermuten lässt.

      

Wer den Unterschied zwischen den Märchlern und den Bernern sucht, findet ihn in Kleinigkeiten. So deutlich das Resultat in Kriessern auch war, der wichtigste Schritt wurde vor 14 Tagen in Belp getan. Dort warfen die Berner alles in die Waagschale, standen so stark wie noch nie in dieser Saison, trotzdem hielten die jungen Tuggner in ihren schweren Kämpfen stand. Diese Gewissenheit machte die Märchler auf den Rückkampf hin noch stärker. Dazu mussten die Berner auf den Rückkampf hin, personell umstellen, was sie eher schwächte. Ringerisch steckt im Belper Team genau gleich viel Talent wie bei den Tuggnern, aber das Zünglein an der Waage machte die körperliche Verfassung aus. So sah man in mehreren Kämpfen, dass die Berner nach harten Kämpfen eher abbauten, derweil die Märchler noch fit standen.

Der Weg ist das Ziel

Der riesige Erfolg der Ringerriege Tuggen kommt keineswegs Knall auf Fall. Im Gegenteil, er zeichnete sich kontinuierlich über Jahre hinweg ab. Immer schön einen Schritt nach dem andern. Vor ein paar Jahren musste man froh sein. wenn man überhaupt eine komplette Aktivmannschaft stellen konnte. Doch man glaubte an die jungen Tuggner Ringertalente, bildete sie weiter aus. Seit 2013 ging es aber aufwärts, das Grundgerüst stand. Immer stetig verbesserten sich die Tuggner, wurden sattelfester. 2014-2016 verpasste das Aktivteam jeweils den Einzug in die Finalrunde hauchdünn, man spürte es fehlt nicht mehr viel. Letztes Jahr dann die erste Finalteilnahme und der kleine Final gegen Willisau2. Tuggen verlor diesen, hätte aber trotzdem Anrecht auf den Aufstieg gehabt. Doch man wollte nicht, weder Vorstand noch Ringer. Die verpasste Bronzemedaille hinterliess ein Gefühl wie wenn einem die Butter vom Brot gestohlen wird, so wollte man nicht in die Nationaliga B aufsteigen. Das war rückblickend der richtige Entscheid. Man gab den jungen Tuggnern Zeit um zu reifen, besser werden. Dazu sagt ein völlig ergriffener RR Tuggen Präsident Ueli Bamert: «Wir hexen nicht in Tuggen, wir arbeiten einfach nur viel und hart». Nun, ein Jahr später, nach 16 Siegen in Serie, als 1.Liga Meister ist es ein würdiger Zeitpunkt um in die höhere Liga aufzusteigen. Die Freude darüber ist riesig. Dazu sagen die Teamleader Simon Helbling und Dominik Streiff kurz und bündig: «Wir sind voller Stolz auf unser Team». HRU

2. Finalkampf 1. Liga

RR Tuggen-RC Belp                                                    24:5              Gesamt RR Tuggen – RC Belp 39:18

52kg G Reber Fritz-ohne Gegner                              Au   4:0              3/4Platz RS Kriessern2-RS Freiamt2 39:19

57kg F Müller Jonas-Willi Daniel                               PS   1:2

61kg G Ulrich Adrian-Balmer Simeon                        PS   3:1

65kg F Majbri Malik-Käser Joel                                 SS   4:0

70kg G Ulrich Roman-Vigh Julian                             SS   4:0

77kg F Flück Bruno-von Mengden Danny                  PS   3:0

90kg G Helbling Simon-Trachsel Cedric                     PS   1:2

130kg F Streiff Dominik-Schwander Severin              SS   4:0


Tuggen gewinnt Krimi in Belp

Am ersten Finalkampf der Winforce Swiss Wrestling 1. Liga im bernischen Belp ging es hoch zu und her! In einem dramatischen Fight gewinnt die Ringerriege Tuggen gegen Gastgeber Belp hauchdünn mit 15:13 Punkten. Den zahlreichen Fans wurde Ringersport auf einem enorm hohen Niveau geboten.

Ein Duell auf Augenhöhe zwischen Belp und Tuggen wurde erwartet und ein solches ist es auch geworden. Technisch hochstehend, intensiv und extrem emotionsvoll. Wie intensiv zeigt die Tatsache, dass dieser Finalkampf beinahe 90 Minuten dauerte. Und zu diesem ohnehin schon spannungsgeladenen Kampf, schütteten einige schwer zu verstehende Schiedsrichterentscheide noch mehr Öl ins Feuer.

Angespannt, aber voll fokussiert gingen die Tuggner in ihren Kampf. Das Trainertrio Florian Mettler, Simon Helbling und Ueli Bamert stellten ihre Mannen bestens auf ihre Aufgaben ein. Wie erwartet tat Gegner Belp einige geschickte taktische Änderungen und stand noch stärker da als in den Vorrunden. Aber die Märchler waren darauf gewappnet, sie zückten mit dem routinierten Kämpfer Bruno Flück ebenfalls ein Ass aus dem Ärmel und entschärften damit die Belper Schachzüge.

Den Beginn machten bis 52kg Freistil Fritz Reber und Ronan Feyer. Und die beiden blutjungen Kaderringer gaben sogleich Vollgas. Reber erwischte den schlechteren Start und geriet schnell in Rücklage. Doch wie länger der Kampf dauerte holte sich der Vorderthaler Punkt um Punkt und kehrte in den letzten Sekunden den Kampf auf seine Seite.

Bis 130kg Greco kam es zum Kranzschwingerduell zwischen Dominik Streiff und Severin Schwander. Schwander, ein Berg von einem Mann, legte los wie die Feuerwehr und drängte gleich in den ersten Sekunden den Tuggner an den Rand einer Schulterniederlage. Doch Streiff rettete sich gekonnt aus dieser brenzligen Situation. Im weiteren Kampfverlauf baute der Berner etwas ab, derweil Streiff sein Niveau halten konnte. Dies zahlte sich aus, indem der Märchler in der letzten Minute nochmals einen energischen Angriff lancieren und unter lautem Tuggner Jubel den Riesen schultern konnte.

Bis 57kg Greco zeigte Jonas Müller gegen Simeon Balmer einen taktisch abgebrühten Kampf. Punkt für Punkt knöpfte der junge Tuggner Kaderringer seinem Gegner ab, ohne selber etwas abzugeben. Müller kämpfte mit allen technischen Finessen, brachte damit seinen Gegner zum Verzweifeln und so schaukelte der Märchler seinen Vorsprung unbeschädigt über die Zeit.

Bis 90kg Freistil traf Coach Simon Helbling auf den starken Berner Cedric Trachsel. Helbling hätte eigentlich seinen Gegner gut im Griff gehabt. Doch mit einigen überhasteten Angriffen gab der Märchler unnötig Punkte ab und geriet ins Hintertreffen. So musste er auf einmal kommen um zu punkten. Helbling liess aber nicht locker bis auch er zu seiner ersten Wertung kam, vermochte aber den Rückstand nicht mehr aufzuholen. Aber sein Mannschaftspunkt war extrem wertvoll. So führte Tuggen bei Halbzeit mit 10:4.

Bis 61kg Freistil wurde Adrian Ulrich vom starken Routinier Daniel Willi zu Beginn total überfahren. Zweimal musste sich der junge Galgener in extremis vor einer Schulterniederlage retten. Doch nachdem der erste Schock überstanden war biss sich Ulrich regelrecht in den Kampf. Mit seiner Zähigkeit entblösste Ulrich die Schwächen des Berners. So holte der Märchler einen grossen Teil seines Rückstands wieder auf und musste nur mit einer hauchdünnen Punkteniederlage von der Matte.

Bis 77kg Greco hatte Bruno Flück seinen Gegner Kevin von Mengden von Beginn an unter Kontrolle. Mit energischem Kampfstil holte Flück Punkt um Punkt für die Tuggner. Nach einiger Kampfzeit lancierte Flück einen entscheidenden Angriff. Dachte man. Doch warum die Aktion vom Tuggner gegen statt für ihn gewertet wurde, bleibt ein Geheimnis der Unparteiischen. Die Emotionen gingen hoch bei den Tuggnern, doch Flück rang fokussiert zu Ende und sicherte sich letztendlich den verdienten Punktesieg.

Bis 65kg Greco hatte Malik Abdel Majbri ein schweres Los, denn er musste gegen den Spitzenringer Stefan Weber antreten. Anfangs stand Majbri noch gut und konnte dagegenhalten. Doch wie länger der Kampf dauerte setzte sich der Berner durch, und gewann durch technische Überlegenheit.

Vor dem letzten Kampf bis 70kg Freistil führte Tuggen mit 14:11, jeder Ausgang war also noch möglich. Roman Ulrich traf auf den zähen Manuel Schwander. Die beiden zeigten einen wahren Abnützungskampf. Der Galgener kämpfte zu Beginn zu durchschaubar. So wurden zwei seiner Angriffe ausgekontert und Ulrich gab unnötige Punkte ab. Ulrich lehrte daraus und wechselte nun selber auch auf Kontermodus. Nun wurde der Kampf mit Härte geführt, wie Raubtiere belauerten sie sich und hofften auf Fehler des Anderen. Und genau solch ein Fehler des Berners führte zur ersten Wertung des Märchlers. Danach brachte Ulrich den Punktestand sicher über die Zeit und trotz der abschliessenden Punkteniederlage Ulrichs siegten die Märchler in diesem kräfteraubenden Fight gegen Belp mit 15:13.

Die Freude bei den Tuggnern war nach dem Kampf gross, zusammen gekämpft, zusammen gewonnen. Doch allen Märchlern ist klar, dieses Resultat bietet keine Sicherheit für den Rückkampf in Kriessern in zwei Wochen. Alles beginnt wieder bei Null und die Belper werden nochmals mit Vollgas angreifen. Doch das junge Tuggner Ringerteam freut sich schon jetzt auf diese neue Herausforderung und werden bereit sein für den absoluten Saisonhöhepunkt.

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1. Finalkampf Swiss Wrestling 1. Liga in Belp

RC Belp-RR Tuggen                                                            13:15

52kg F Feyer Ronan-Reber Fritz                            8:11     PS    1:2

57kg G Balmer Simeon-Müller Jonas                     0:6       PS    0:3

61kg F Willi Daniel-Ulrich Adrian                          10:6      PS    2:1

65kg G Weber Stefan-Malik Abdel Majbri               15:0     TÜ    4:0

70kg F Schwander Manuel-Ulrich Roman                6:2      PS    2:1

77kg G von Mengden Kevin-Flück Bruno                 4:18    PS    1:3

90kg F Trachsel Cedric-Helbling Simon                  10:2     PS    3:1

130kg G Schwander Severin-Streiff Dominik           4:4     SS    0:4

1. Finalkampf 3/4Platz          RS Freiamt 2-RS Kriessern 2      13:14


Tuggen steht ungeschlagen im Final

An der letzten Vorrunde der 1.Liga Ost Mannschaftsmeisterschaft haben die Kämpfer der Ringerriege Tuggen auch ihre zwei letzten Vorrundenkämpfe erfolgreich gemeistert und ziehen nun als ungeschlagener Gruppensieger in die Finalrunde ein. Dort treffen sie am 3. und 17. November auf den Ringerclub Belp und kämpfen um den 1. Ligameistertitel und den Aufstieg in die Challenge Liga.

Voll konzentriert ging das von Coach Simon Helbling angeführte Tuggner Team an die heiss erwarteten Kämpfe gegen Kriessern und Rapperswil-Jona heran. Die Märchler mussten von Beginn an hellwach sein, trafen sie im ersten Kampf gleich im absoluten Spitzenkampf auf Kriessern. Die Rheintaler waren wieder stark aufgestellt und es durfte ein heisser Tanz erwartet werden. Die Tuggner starteten aber optimal in den Fight und konnten durch Fritz Reber, Teamkapitän Dominik Streiff und Jonas Müller drei sichere Siege vorlegen. Coach Helbling musste nach hartem Kampf als Verlierer von der Matte, sicherte dem Team dabei aber einen wertvollen Punkt. Adrian Ulrich zeigte bei seinem Punktesieg einen cleveren Kampf. Regelmässig punktete Ulrich in überlegter Art und liess dabei selber seinem Gegner nichts zu. Somit sicherte er seinem Team den Sieg und damit den Gruppensieg schon frühzeitig. Tim und Robin Zehnder wehrten sich nach Kräften, konnten aber nicht verhindern, dass sie zu Null von der Matte mussten. Im abschliessenden Kampf sorgte Roman Ulrich in gewohnter Manier für einen Schultersieg und für den 20:11 Schlussstand für Tuggen.

Die Freude über den Gruppensieg bei den Tuggnern war natürlich gross und man begab sich mit vollem Elan ans abschliessende Derby gegen Rapperswil-Jona. In diesem Nachbarschaftsduell kam es wieder zu einigen zähen Kämpfen, doch im gesamten war die Märchler Übermacht zu gross und das Schlussverdikt von 28:4 für Tuggen deutlich. Sieben Kämpfe gingen an die Märchler, einzig Tim Zehnder musste untendurch.

Somit steht die Ringerriege Tuggen als ungeschlagener Gruppensieger Ost im Final um den 1.Liga Gesamtsieg. 14 Kämpfe, 14 Siege, wobei vor allem die beiden Erfolge über das extrem starke Kriessern bei den Märchlern viel Selbstvertrauen einflösst. Im Final treffen die Märchler auf den Ringerclub Belp. Genau wie die Tuggner haben auch die Berner sämtliche Kämpfe gewonnen und man darf getrost von einem würdigen 1. Ligafinal sprechen. Es darf ein spannendes Duell auf Augenhöhe erwartet werden. Das die verschiedenen Ringer noch nie die Klingen gegeneinander kreuzten, macht die Ausgangslage noch spezieller. Der Vorkampf geht am 3. November über die Bühne, der Rückkampf am 17. November. Die Austragungsorte sind noch nicht bekannt.

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Siegeszug geht weiter, Tuggen steht in der Finalrunde.

An der vorletzten Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft der 1.Liga Ost in Uznach stehen die Ringer aus Tuggen nach drei weiteren Siegen vorzeitig in der Finalrunde. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gab es aber letztendlich gegen Winterthur, Oberriet-Grabs und Rapperswil-Jona drei souveräne Siege zu feiern.

Ringen, Ringen Tuggen, Ringerriege Tuggen

Die Märchler waren vor Kampfbeginn extrem angespannt. Zwar versuchten das Trainertrio Simon Helbling, Dominik Streiff und Ueli Bamert ihre Mannen bestens einzustellen, trotzdem agierten in den ersten Kämpfen einige Ringer überhastet und unkonzentriert. Doch gerade auf das abschliessende Derby gegen Rapperswil zeigten die Tuggner ihre mit Abstand beste Tagesleistung. Dabei kam für Tuggen zum ersten Mal in dieser Saison Malik Majbri zum Einsatz.

      

Gegen das Schlusslicht Winterthur kam keine grosse Spannung auf, konnten doch die Zürcher drei Gewichte nicht besetzen. Und Jonas Müller, Adrian Ulrich, sowie Malik Majbri sicherten mit schönen Erfolgen vorzeitig den Sieg. Besonders Majbri überraschte, lag der gebürtige Libanese doch ständig im Rückstand, ehe er kurz vor Schluss mit einem wahren Kraftakt seinen Gegner noch schultern konnte. Tim Zehnder und Roman Ulrich konnten nicht wie gewünscht überzeugen und mussten als Verlierer von der Matte. Dies änderte am deutlichen Schlussergebnis nicht viel, Tuggen siegte gegen Winterthur mit 25:7.

         

Im zweiten Kampf trafen die Tuggner auf Oberriet-Grabs. Die Rheintaler standen sicher besser als in der Vorrunde, doch die Märchler Überlegenheit war zu gross. So gingen sechs Gewichte an Tuggen, gegenüber musste man nur zwei Punkteniederlagen hinnehmen. Simon Helbling und Adrian Ulrich siegten kampflos. Dominik Streiff und Jonas Müller lenkten mit hart erkämpften Schultersiegen den zuerst offenen Kampfverlauf in gewünschte Bahnen. Tim Zehnder und Roman Ulrich, offenbar noch angefressen von ihren unnötigen Auftakttauchern, gingen rigoros zur Sache und kamen zu blitzschnellen Schultersiegen. Einzig Fritz Reber und Malik Majbri mussten in jeweils hochstehenden Duellen knappe Punkteniederlagen einstecken. So führte die gezeigte Tuggner Teamleistung zu einem verdienten 26:5 Sieg.

    

Als letzter Kampf des Tages folgte das erste Oberseederby der Saison gegen Rapperswil-Jona. Die Spannung vor dem Kampf war bei Ringern und Zuschauern gross, wurden doch in Vergangenheit zwischen den Märchlern und Rosenstädtern etliche harte Schlachten ausgetragen. Doch die Tuggner Überlegenheit war in diesem Duell derart frappant, dass es nicht zu einer Schlacht, sondern eher zu einem Gemetzel führte! Sämtliche acht Duelle wurden von den Märchlern gewonnen, davon sieben Schultersiege. Sowas gab es noch nie! Und wenn es einmal einen spannenden Kampf gab, setzten sich die jeweiligen Tuggner aufgrund besserer Kondition und Cleverness doch noch durch. So lautete das klare Schlussverdikt 31:1 für Tuggen.

     

Mit diesen drei Rundensiegen haben sich die Tuggner definitiv für die Finalrunden im November qualifiziert. Sie bleiben auch Gruppenleader, dicht gefolgt von Kriessern, die auch alle ihre Kämpfe gewonnen haben. Somit haben die Uzwiler, die am Samstag Pause hatten, keine Chance mehr auf den Final. Einen rabenschwarzen Tag zogen die gastgebenden Rapperswiler ein. Neben dem Desaster gegen die Märchler verloren sie die beiden anderen Kämpfe auch.

    

In der Westgruppe sind an der letzten Vorrunde die Würfel gefallen. Belp sicherte sich mit drei Siegen ungeschlagen den Gruppensieg. Als zweiter stehen die Freiämter ebenfalls im Final. Schattdorf muss sich nach der Niederlage gegen Belp mit dem dritten Rang zufriedengeben.

Am 27. Oktober findet in Dorf bei Winterthur die letzte Vorrunde der Ostgruppe statt. Dort trifft Tuggen nochmals auf Kriessern und Rapperswil. Mit Sicherheit zwei spannende Kämpfe, denn Kriessern ist immer stark und die Rosenstädter brennen nach der Uznacher Pleite mit Sicherheit auf Revanche. Für die Märchler ist die Rechnung einfach, sie brauchen noch zwei Punkte um Gruppensieger zu werden. Diese hervorragende Ausgangslage wollen sie mit vollstem Einsatz nutzen.

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RC Winterthur – RR Tuggen                             7:25      RR Tuggen – RC Oberriet-Grabs 2              26:5

52kg G ohne Gegner-Reber Fritz                       Au 0:4       52kg G Reber Fritz-Steiger Janis                 PN 1:2

57kg F Bretscher Remo-Müller Jonas                 TÜ 0:4       57kg F Müller Jonas-Vetsch Samuel             SS 4:0

61kg G Werren Lars-Ulrich Adrian                     SS 0:4       61kg G Ulrich Adrian-ohne Gegner              Au 4:0

65kg F Scrivano Alessandro-Majbri Malik           SS 0:4       65kg F Majbri Malik-Schönbächler Lorenz     PN 1:3

70kg G Moro Remo-Ulrich Roman                     SS 4:0       70kg G Ulrich Roman-Peter Renato              SS 4:0

77kg F Ghafoori Elyas-Zehnder Tim                  PN 3:1       77kg F Zehnder Tim-Burch Dean                 SS 4:0

90kg G ohne Gegner-Helbling Simon                Au 0:4       90kg G Helbling Simon-ohne Gegner           Au 4:0

130kg F ohne Gegner-Streiff Dominik               Au 0:4       130kg F Streiff Dominik-Kobler Janosch       SS 4:0

RC Rapperswil-Jona – RR Tuggen                 1:31         Tabelle 1.Liga Ost          Kämpfe                Punkte

52kg F Eberhard Lars-Reber Fritz                   SS 0:4            1. RR Tuggen                         12                          24

57kg G Nötzli Marc-Müller Jonas                    SS 0:4            2. RS Kriessern 2                   12                         21

61kg F Ammann Daniel-Ulrich Adrian             SS 0:4            3. RR Uzwil                             12                         16

65kg G Schwyter Lukas-Zehnder Robin           PS 1:3           4. RC Zürich                            14                          10

70kg F Schwyter Ralf-Ulrich Roman                SS 0:4           4. RC Oberriet-Grabs 2          12                          10

77kg G Schnyder Matthias-Zehnder Tim         SS 0:4           6. RC Rapperswil-Jona           11                          8

90kg F Schmid Sascha-Helbling Simon           SS 0:4           7. TV Ufhusen 2                      11                          4

130kg G Bachmann Ueli-Streiff Dominik         SS 0:4           8. RC Winterthur                     12                         3


Tuggen mit einem Bein in der Finalrunde

An ihrer Heimrunde der 1. Liga Ostgruppe zeigte das Aktivteam der Ringerriege Tuggen dreimal eine souveräne Leistung und steht nun als alleiniger Tabellenführer da. So siegten die Mannen von Coach Simon Helbling vor etwa 100 Zuschauern in der Riedlandhalle gegen Oberriet-Grabs, Kriessern und Ufhusen jeweils überraschend deutlich.

Coach Helbling und Teamleader Dominik Streiff versuchten ihre Ringer bestens auf die bevorstehenden Aufgaben einzustellen. Doch die Märchler wirkten im ersten Kampf gegen Oberriet zum Teil nervös und kämpften teilweise zu fahrig und überhastet. Allerdings machten es die Rheintaler den Tuggnern auch überraschend einfach. Ein Gegner fehlte, einer wurde disqualifiziert weil er im falschen Gewicht stand und zwei waren verletzt. So wurde dieser Match eine kurze Geschichte, Tuggen gewann alle Gewichte und siegte überlegen mit 31:1.

               

Als zweiter Kampf für die Tuggner folgte das Spitzenduell gegen Kriessern. Bei den Märchlern war die Nervosität wie weggeflogen und die Ringer gingen mit vollstem Einsatz in ihre Duelle. Die Rheintaler merkten von Beginn an, dass sie diesmal ernsthaft gefordert werden und kämpften extrem hart und manchmal auch nah an der Grenze des Erlaubten. Einige Duelle standen auf Messers Schneide, doch die Tuggner erkämpften sich ihr Wettkampfglück mit solider Ringerarbeit. Zum Auftakt hatte Fritz Reber seinen Gegner durchs Band im Griff und siegte durch technische Überlegenheit. Schwergewichtler Dominik Streiff blieb trotz der teils unfairen Kampfweise seines Gegners eiskalt. Mit einem energischen Angriff kam er in Folge zu einem wertvollen Schultersieg. Jonas Müller kam lange Zeit mit seinem Gegner nicht zurecht. Ständig rang er einem Rückstand hinterher. Doch mit einem Energieanfall in den letzten Sekunden kam der Schreinerlehrling zu einem vielumjubelten Schultersieg. Simon Helbling hatte gegen seinen ruppig kämpfenden Widersacher einen schweren Stand. Doch der Coach ging mit gutem Beispiel voran und kämpfte verbissen und taktisch clever. So musste er seinem Gegner nur einen knappen Punktesieg zugestehen. So führte Tuggen bei Wettkampfhälfte mit 13:3, doch man war gewarnt vor Kriesserns Mittelgewichtlern. Auch Adrian Ulrich war bereit. Gegen seinen starken Rivalen zeigte er einen taktisch klugen Kampf und musste ihm nach hartem Schlagabtausch nur einen Minisieg zugestehen. Dasselbe versuchte auch Christoph Bruhin. Lange Zeit wehrte er sich wacker, wurde aber gegen Ende der zweiten Halbzeit doch noch ausgepunktet. So lag es an den letzten beiden Tuggnern den Sieg ins Trockene zu fahren. Robin Zehnder erledigte dies mit einer reifen Leistung gleich vorneweg. Mit herrlichen Würfen punktete er seinen Gegner aus und liess somit seine Teamkameraden vorzeitig jubeln. Und im letzten Kampf sorgte Roman Ulrich mit einem schönen Schultersieg für den überraschend hohen 22:9 Schlusstand und somit fügten die Märchler den Rheintalern ihre erste Niederlage seit zwei Jahren zu.

            

Vor dem letzten Kampf des Tages gegen Ufhusen nahm Coach Helbling seine Mannen zur Seite und schwor sie auf den Gegner ein. Ja nicht abheben jetzt, noch einmal volle Konzentration, war die Parole. Und die heimischen Ringer nahmen die Worte ihres Trainers zu Herzen und gaben noch einmal Vollgas. Mit geballter Kraft traten sie den Luzernern entgegen und nach bereits fünf Kämpfen war der dritte Sieg des Tages geschafft. Sechs Kämpfe gingen an die Märchler, zwei an Ufhusen, was zu einem verdienten 25:7 Sieg für Tuggen führte. Somit grüssen die Tuggner nun als alleiniger Leader von der Tabellenspitze.

          

Gesamthaft wurden am Samstag acht Kämpfe ausgetragen. Neben den Gastgebern traten auch die Uzwiler stark auf, gewannen drei Kämpfe und bleiben damit ein hartnäckiger Verfolger. Kriessern gewann nebst dem verlorenen Spitzenduell gegen Tuggen zweimal. Ufhusen, Oberriet und Winterthur mussten in sämtlichen Duellen als Verlierer von der Matte. In der Westgruppe waren Belp und Schattdorf mit zwei Siegen die Rundengewinner. Freiamt kann sich mit einem Sieg und Niederlage noch in der Spitzengruppe halten. Einen schwarzen Tag zog Brunnen ein, die Schwyzer tauchten zweimal und müssen ihre Finalrundenchancen wohl begraben.

Die Tuggner haben an der nächsten Runde Pause und greifen am 13. Oktober in Uznach wieder ins Geschehen ein. Dort kommt es zum ersten Oberseederby gegen Rapperswil-Jona, sowie die Rückkämpfe gegen Winterthur und Oberriet.

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RC Oberriet-Grabs 2-RR Tuggen                      1:31                 RS Kriessern 2 – RR Tuggen                       9:22

52kg F Zogg Quintus-Reber Fritz                       SS 0:4                   52kg G Steger Michael-Reber Fritz             TÜ 1:4   

57kg G Ritter Severin-Müller Jonas                   Dis 0:4                   57kg F Hutter Dorien-Müller Jonas             SS 0:4

61kg F Behudi Mohamm-Ulrich Adrian               Au 0:4                    61kg G Obrist Fabian-Ulrich Adrian            PN 2:1

65kg G ohne Gegner-Zehnder Robin                 Au 0:4                    65kg F Eggenberger Ursin-Zehnder Robin   TÜ 0:4

70kg F Peter Renato-Ulrich Roman                   SS 0:4                    70kg G Loher Daniel-Ulrich Roman              SS 0:4

77kgG Baumgartner Raphael-Bruhin Christoph  PS 1:3                    77kgF Bleiker Andreas-Bruhin Christoph      TU 4:0

90kg F Marszalek Hubert-Helbling Simon          Au 0:4                    90kg G Langenegger Jan-Helbling Simon     PN 2:1

130kg G Plantas Janis-Streiff Dominik              SS 0:4                  130kg F Wittenwiler Manuel-Streiff Dominik   SS 0:4

TV Uhusen 2-RR Tuggen                          7:25

52kg G Alt Robin-Reber Fritz                    SS 0:4

57kg F Meier Julian-Müller Jonas              TÜ 0:4

61kg G Meier Florian-Ulrich Adrian           TÜ 1:4

65kg F Alt Nicola-Zehnder Robin              PN 2:1

70kg G Kneubühler Remo-Ulrich Roman   SS 0:4

77kg F Koller Tizian-Bruhin Christoph      SN 4:0

90kg G Furrer Gregor-Helbling Simon      SS 0:4

130kg F ohne Gegner-Streiff Dominik      Au 0:4

Tabelle 1.Liga Ost                          Kämpfe        Siege            Remis         Niederlagen              Punkte

1. RR Tuggen                                        9                   9                    0                      0                            18

2. RR Uzwil                                         10                   7                    0                      3                            14

3. RS Kriessern 2                                 7                    6                    0                      1                            12

4. RC Oberriet-Grabs 2                        10                   4                    0                      6                              8

5. TV Ufhusen 2                                   8                   2                    0                      6                              4

5. RC Rapperswil-Jona                          5                   2                    0                      3                              4

7. RC Winterthur                                  7                   1                    1                      5                              3

8. RC Zürich                                        8                   0                    1                      7                               1


Tuggens Siegeszug geht weiter

Am Samstag konnte das Aktivteam der Ringerriege Tuggen an der dritten Meisterschaftsrunde der 1. Liga Ostgruppe in Uzwil dank starker Teamleistung ihre bisherige Ungeschlagenheit wahren. Mit überzeugenden Auftritten konnten die Märchler die Rückkämpfe gegen Zürich und Uzwil überraschend hohe Siege feiern.

                     

Vollzählig und gut aufgestellt gingen die Tuggner an ihre weiteren Aufgaben heran. Das Trainerduo Simon Helbling und Dominik Streiff durfte dabei erstmals auf die Dienste des Einsiedler Leihringers Tim Zehnder zählen. Gegen den Ringerclub Zürich hatten die Märchler den Sieg schon nach fünf Kämpfen auf sicher, am Ende gab es gar einen deutlichen 27:4 Sieg. Fritz Reber, Jonas Müller, Adrian und Roman Ulrich, Tim Zehnder sowie Dominik Streiff kamen zu überzeugenden Siegen. Simon Helbling fand keinen Gegner und als einziger Tuggner musste nach einem zu riskanten Angriff Robin Zehnder als Verlierer von der Matte.

Voll motiviert gingen die Tuggner in der Folge in den zweiten Kampf gegen das starke Heimteam Uzwil. Man erwartete gegen die zähen St.Galler einen harten Schlagabtausch. Doch die Märchler gingen von Beginn an total entfesselt in ihre Kämpfe und erstickten jegliche Hoffnungen der Uzwiler im Keim. Fritz Reber, Dominik Streiff, Jonas Müller, Simon Helbling und Adrian Ulrich stellten den Tuggner Sieg schon nach fünf Kämpfen auf die Beine. Und als Tim Zehnder, trotz riesigem Rückstand seinen Gegner schultern konnte war jeglicher Widerstand Uzwils gebrochen. Robin Zehnder zeigte trotz Punkteniederlage einen guten Kämpf und zum Abschluss lieferte Roman Ulrich noch einen schönen Schultersieg ab. Dies alles führte zu einem überraschend hohen, aber auch vollends verdienten 27:5 Sieg.

Neben dem Tuggner Team trumpfte in Uzwil auch der RC Oberriet-Grabs mit drei Rundensiegen gross auf und machte einen wackeren Satz nach vorne in der Tabelle. Gastgeber Uzwil holte sich neben dem Taucher gegen die Märchler zwei Siege und Rapperswil-Jona gewann ein Kampf und verlor zwei. Winterthur und Zürich blieben in ihren Kämpfen punktelos. In der Westgruppe gewannen Freiamt und Schattdorf all ihre Duelle und führen nun ihr Tabelle an vor Brunnen und Belp. Die Berner mussten dabei gegen Hergiswil eine überraschende Niederlage einstecken.

Nächsten Samstag Heimrunde in Tuggen

Am kommenden Samstag wird in der Tuggner Riedlandhalle die vierte Meisterschaftsrunde ausgetragen. Dabei treffen die Tuggner Mattenkämpfer auf Ufhusen und die beiden Rheintaler Teams Kriessern und Oberriet-Grabs. Alle drei Kämpfe des Heimteams versprechen grosse Spannung und interessanten Ringsport.

HRU

RR Tuggen – RC Zürich      27:4                                         RR Tuggen – RR Uzwil     27:5

52kg G Reber Fritz-Kauflin Andrin               SS 4:0         52kg G Reber Fritz-Nussberger Vanessa     SS 4:0

57kg F Müller Jonas-Kälin Jonas                  TÜ 4:0        57kg F Müller Jonas-Tanner Delia                TÜ 4:0

61kg G Ulrich Adrian-Kälin Cyrill                  PS 3:0        61kg G Ulrich Adrian-kein Gegner                Au 4:0

65kg F Zehnder Robin-Betschart Nicolas      SN 0:4        65kg F Zehnder Robin-Müller Beat              PN 1:3

70kg G Ulrich Roman-Villasalin Rimi            SS 4 :0       70kg G Ulrich Roman-Bortoluzzi Kenji         SS 4:0

77kg F Zehnder Tim-Serdin Dimitry            SS 4 :0        77kg F Zehnder Tim-Studerus Pascal           SS 4:0

90kg G Helbling Simon-kein Gegner            Au 4:0        90kg G Helbling Simon-Steuck Thomas       PS 3:1

130kg F Streiff Dominik-Mazenauer Lars      SS 4:0        130kg F Streiff Dominik-Studerus Lukas      PS 3:1

Tabelle 1. Liga Gruppe Ost            Kämpfe      Punkte

1. RR Tuggen                                          6                  12

2. RR Uzwil                                             7                    8

2. RC Oberriet-Grabs 2                            8                   8

2. RS Kriessern 2                                    4                    8

5. TV Ufhusen 2                                      5                    4

5. RC Rapperswil-Jona                             5                    4

7. RC Winterthur                                     5                   3

8. RC Zürich                                           8                   1


Den guten Schwung mitgenommen

An der zweiten Runde der Swiss Winforce 1. Liga Ost in Wagen, kam das Aktivteam der Ringerriege Tuggen nach dem optimalen Start letzter Woche zu zwei weiteren Saisonsiegen. So wurden die Gegner aus Zürich und Ufhusen nach starker Teamleistung diskussionslos bezwungen.

Der Tenor der Tuggner Ringer in den Trainings letzter Woche war klar, man freute sich über den super Saisonstart. Doch das erfahrene Trainertrio Simon Helbling, Dominik Streiff und Ueli Bamert warnten ihre jungen Kämpfer vor übertriebenen Optimismus und hielten sie so auf dem Boden, den gewonnen war noch gar nichts. So konnten sie die Mannschaft optimal auf die Duelle gegen Zürich und Ufhusen einstellen.

Gegen die Ringer aus der Grossstadt hatte man von Beginn an alles im Griff. Zürich konnte zwei Gewichte nicht besetzen, was aber in diesem Kampf keine Rolle spielte, die Märchler waren zu überlegen. Fritz Reber, Jonas Müller, Roman Ulrich und Christoph Bruhin kamen zu sicheren Siegen. Adrian Ulrich verlor nach Punkten, nur Robin Zehnder lief nach offenem Schlagabtausch in einen Konter und musste mit einem Nuller ab der Matte. Dies war aber nur Zürcher Resultatkosmetik und das Schlussverdikt von 25:7 für Tuggen deutlich.

Mit voller Konzentration ging es dann in den zweiten Kampf gegen den TV Ufhusen. Man nahm die Luzerner ernst, denn diese zeigten vor Wochenfrist starke Leistungen. Schwergewicht Dominik Streiff fand wieder keinen Gegner, was aber keine entscheidende Rolle spielte, den die übrigen Tuggner traten in ihren Kämpfen derart dominant auf, dass Ufhusen schon früh in die Knie gezwungen werden konnte. So siegten Fritz Reber, Jonas Müller, Adrian und Roman Ulrich, sowie Coach Simon Helbling alle mit dem Punktemaximum. Robin Zehnder erkämpfte sich einen Punktesieg, nur gerade Christoph Bruhin kassierte eine Punkteniederlage. So fiel das Schlussresultat zu Gunsten der Märchler überraschend deutlich mit 28:4 aus.

Unter den anderen 1.Liga Kämpfen der Ostgruppe gab Kriessern 2 erneut den Ton an. Der Gruppenfavorit kam zu deutlichen Siegen und führt nun gemeinsam mit Tuggen die Tabelle an. Mitfavorit Uzwil reagierte auf den Fehlstart und kam zu zwei Siegen. Die Nachbarn aus Rapperswil-Jona griffen auch erstmals ins Geschehen ein, dies mit einem Sieg und einer Niederlage.

In der 1. Liga Westgruppe gilt momentan das Motto, jeder schlägt jeden. So ist eine genaue Tendenz noch nicht ersichtlich. Momentan sind Brunnen 2, Freiamt 2, Team Wallis, Belp und Schattdorf 2 etwas vorne weg. Überraschenderweise stehen die beiden letztjährigen Finalteilnehmer Willisau 2 und Hergiswil 2 schon deutlich mit dem Rücken zur Wand.

Für die Tuggner geht es am nächsten Samstag in Oberuzwil weiter. Aufgrund des Ligaplans kommt es dabei schon zu den Rückkämpfen gegen Zürich und Uzwil. Vor allem gegen den Mitfavoriten Uzwil gilt es voll konzentriert ans Werk zu gehen, wenn man die zähen St.Galler auf Distanz halten will.

HRU

RR Tuggen – RC Zürich          25:7                                         RR Tuggen – TV Ufhusen 28:4

52kg F Reber Fritz-Kauflin Andrin                   SS 4:0         52kg F Reber Fritz-Alt Robin                     SS 4:0

57kg G Müller Jonas-Kälin Jonas                    TÜ 4:0         57kg G Müller Jonas-Lötscher Eveline        TÜ 4:0

61kg F Ulrich Adrian-Kälin Cyrill                     PN 1:3         61kg F Ulrich Adrian-Lötscher Myriam        SS 4:0

65kg G Zehnder Robin-Betschart Nicolas        SN 0:4         65kg G Zehnder Robin-Alt Nicola                PS 3:1

70kg F Ulrich Roman-Kuratli Diego                 SS 4:0          70kg F Ulrich Roman-Koller Tizian              SS 4:0

77kg G Bruhin Christoph-Vllasalija Rimi          SS 4:0          77kg G Bruhin Christoph-Bucher Yanik       PN 1:3

90kg F Helbling Simon-kein Gegner               Au 4:0          90kg F Helbling Simon-Schwyzer Samuel    SS 4:0

130kg G Streiff Dominik-kein Gegner             Au 4:0        130kg G Streiff Dominik-kein Gegner            Au 4:0

Tabelle 1.Liga Ost           Kämpfe, Siege, Remis, Niederlagen, Punkte

1. RR Tuggen                          4            4          0                 0                   8

1. RS Kriessern 2                    4            4           0                 0                   8

3. RC Winterthur                     4             1          2                 1                   4

3. RR Uzwil                             4            2          0                  2                   4

3. TV Ufhusen                         5            2          0                 3                   4

6. RC Zürich                           6            0          2                 4                   2

6. RC Oberriet-Grabs 2            5            1          0                 4                   2

6. RC Rapperswil-Jona             2            1          0                 1                   2


Erfreulicher Saisonauftakt für Tuggner Ringer  8.9.2018

Am Samstag absolvierte das Aktivteam der Ringerriege Tuggen in Oberriet ihre ersten beiden Begegnungen der Swiss Wrestling 1. Liga Mannschaftsmeisterschaft gegen Uzwil und Winterthur. Im Gegensatz zu den letzten Jahren als mehrmals der Start verschlafen wurde, waren die Märchler diesmal hellwach und konnten so zwei wichtige Auftaktsiege verbuchen.

Gegen Uzwil vermochte das Trainerduo Simon Helbling und Dominik Streiff ihre Mannen gut auf den starken Gegner einzustellen und die Tuggner legten in den ersten Kämpfen gleich los wie die Feuerwehr. So konnten durch Fritz Reber, Jonas Müller, Adrian Ulrich, Simon Helbling und Dominik Streiff die ersten fünf Duelle gewonnen und so ein grosses Polster herausgearbeitet werden. Zwar mussten die Mittelgewichtler Robin Zehnder, Christoph Bruhin und Roman Ulrich das bessere Ende ihren Gegnern überlassen, dennoch reichte es letztendlich gegen die zähen St.Galler zu einem verdienten 19:13 Sieg.

       

Im zweiten Kampf der Märchler kam es zu einem klaren Verdikt. Gegen das ersatzgeschwächte Team des Ringerklubs Winterthur kamen die Märchler zu sieben Siegen, einzig Robin Zehnder musste gegen den sehr starken Winterthurer Teamleader Daniel Faraj untendurch. Somit kamen die Tuggner zu einem ungefährdeten 28:5 Sieg. Damit ist dem Team von Coach Helbling der Auftakt geglückt und man ist bestrebt den guten Schwung in die zweite Runde mitzunehmen. Dort trifft die RR Tuggen am kommenden Samstag um 16 Uhr in Wagen SG auf die Mannschaften von Ufhusen und Zürich, zwei Teams die man bestimmt nicht unterschätzen darf.

      

HRU

RR Tuggen – RR Uzwil                                                                            RR Tuggen – RC Winterthur

52kg F Reber Fritz – Nussberger Vanessa     SS 4:0                         52kg F Reber Fritz – kein Gegner            Au 4:0

57kg G Müller Jonas – Tanner Delia              SS 4:0                        57kg G Müller Jonas – kein Gegner          Au 4:0    

61kg F Ulrich Adrian – kein Gegner              Au 4:0                         61kg F Ulrich Adrian – Werren Lars         SS 4:0

65kg G Zehnder Robin- Müller Beat             TU 1:4                         65kg G Zehnder Robin – Faraj Daniel      SN 0:4

70kg F Ulrich Roman – Jauch Daniel             PN 1:3                        70kg F Ulrich Roman – Moro Remo         SS 4:0

77kg G Bruhin Christoph- Stiller Martin       SN 0:4                         77kg G Bruhin Christoph-Skah Mardi       TÜ 4:1

90kg F Helbling Simon – Studerus Pascal     PS 2:1                         90kg F Helbling Simon – kein Gegner      Au 4:0

130kg G Streiff Dominik-Studerus Lukas      PS 3:1                        130kg G Streiff Dominik-Qehaja Agrin      SS 4:0

Schlussstand                                              19:13                        Schlussstand                                            28:5


Regen vermochte den Sägemehlringern nichts anzuhaben

Vielerorts in unserem Land wurde in letzter Zeit um Regen gebetet. Dass nun dieser just am Samstag 25. August am 47. Zentralschweizer Sägemehlringertag in Tuggen fiel, vermochte den von der Ringerriege Tuggen bestens organisierte Grossanlass keineswegs zu trüben. 276 Ringer, (127 Schüler, 72 Jugend und 77 Aktive), zeigten etliche spannende Kämpfe ums begehrte Eichenlaub. Die mit 24 Ringern angetretenen Märchler Gastgeber durften dabei zur Freude der zahlreichen Zuschauer drei Zweig- und fünf Kranzgewinne feiern. Ein unvergessenes Erlebnis durfte Adrian Bruhin aus Siebnen mit seiner Kranzpremiere erleben und auch der ringende OKP Simon Helbling (Schübelbach) erkämpfte sich einen weiteren Kranz.

Die erfolgreichsten Vereine waren die NTR Kerns mit 15 Auszeichnungen, gefolgt von der RR Schattdorf mit zwölf, RRTV Weinfelden neun und ESV Eschenbach LU, TV Ufhusen, RC Willisau, RR Einsiedeln und der gastgebenden RR Tuggen mit je achtmal Eichenlaubgewinn.

Bei den Schülern konnte sich der Tuggner Ben Schoch bei seiner Premiere gleich seinen ersten Zweiggewinn sichern. Pech hatte Ben Clarke (Tuggen), der den Zweig nur hauchdünn verpasste.

In der Jugendklasse waren die Brüder Patrick und Jonas Steiner aus Siebnen mit verdienten Zweiggewinnen einmal mehr sichere Werte. Das Wettkampfglück nicht auf ihrer Seite hatten die Tuggner Jonas und Mathis Bamert, verfehlten sie den Zweig doch nur hauchdünn.

Bei den Aktiven -63kg belegte der Galgener Adrian Ulrich den Ehrenplatz. Der Zimmermannlehrling erkämpfte sich damit mit einer sehr guten Leistung seinen zweiten Ringerkranz. Sein Bruder Roman Ulrich war -76kg bis zuletzt vorne dabei. Im Kampf um einen Spitzenrang musste er jedoch untendurch und holte sich damit am Abend im sechsten Rang den letzten Kranz seiner Kategorie. Bis 85kg trumpfte der 19jährige Schreinerlehrling Adrian Bruhin gross auf und durfte sich nach sehr guten Leistungen seinen ersten Ringerkranz aufsetzen lassen. Pech hatte Routinier Bruno Flück, der nach einer überraschenden Abschlussniederlage den Kranz verpasste. In der schwersten Kategorie +85kg mischten die beiden Tuggner Ringer Simon Helbling und Dominik Streiff bis zuletzt um den Sieg mit. Gegen Schluss mussten sie die Konkurrenten zwar ziehen lassen, sicherten sich aber in guten Rängen (Streiff dritter und OKP Helbling fünfter) verdient den Kranz.

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Rangliste 47. ZNTV Sägemehlringertag Tuggen


Erfolgreiche Jagd nach Eichenlaub am Aargauer Ringertag

Am Sonntag fand in Effingen der Aargauer Ringertag statt. Der Anlass wurde vom TV Effingen und Schwingklub Fricktal bestens organisiert. Über 170 Ringer beteiligten sich am traditionellen Kampf Mann gegen Mann im Sägemehl, mit von der Partie auch 17 Ringer der Ringerriege Tuggen. Sie schlugen sich dabei wacker und gewannen gesamthaft sechs Zweige und vier Kränze. Ein spezielles Gefühl durften dabei Dominik Streiff und Adrian Ulrich erfahren, sie konnten ihren ersten Kranzgewinn im Ringen feiern.

Früher war das Sägemehlringen beliebt und weit verbreitet. Nach einigen Jahren in der Versenkung begann die Ringerriege Tuggen seit zehn Jahren regelmässig solche Anlässe zu organisieren und damit das traditionelle Ringen im Kurzholz wieder zu fördern. Und mit grosser Freude nahm man zur Kenntnis das der LU/OB/NW Verband seit einigen Jahren nachzog. Und nun stieg auch der Aargauer Verband wieder ein, so kam nach 22!! Jahren wieder ein Aargauer Ringertag zur Austragung. Die Tuggner revanchierten sich auf ihre Weise und schickten eine grosse Wettkämpferdelegation nach Effingen.

Bei den Piccolos waren Jonas Steiner und Remo Huber am Start und prägten den Wettkampf stark mit. Patrick Steiner sicherte sich mit fünf Siegen und einer Niederlage den Ehrenplatz. Remo Huber qualifizierte sich gar für den Schlussgang, welcher er aber nach kurzer Zeit verlor und am Schluss Vierter wurde.

In der Jugend sicherte sich Jonas Steiner mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen im neunten Rang gerade noch den letzten Zweig. Jonas Bamert erwischte als leichtester Ringer eine sehr harte Gewichtsklasse und verpasste mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen knapp den Zweig.

Bei den Kadetten hatte man mit Fritz Reber und den Brüdern Sebastian und Benjamin Züger drei heisse Eisen im Feuer und sie holten sich auch alle den Zweig. Fritz Reber siegte dreimal, stellte zweimal und musste eine Niederlage einstecken. Dank den guten Noten konnte er sich weit vorne im vierten Rang klassieren. In der schwersten Gewichtsklasse sicherte sich Benjamin Züger mit den gleichen Gängen ebenfalls den vierten Rang. Sein älterer Bruder Sebastian holte als einer der leichtesten Ringer mit drei Siegen und drei Niederlagen im sechsten Rang den letzten Zweig ab.

Bei den Aktiven vermochte bis 58kg der 20jährige Ueli Bamert im starken Feld trotz vollem Einsatz nicht ganz mitzuhalten und verpasste den Kranz. Bis 63kg war der 16jährige Adrian Ulrich am Start. Mit einem ausgeglichenen Notenblatt von zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen belegte er dank guter Noten den vierten Schlussrang, was für ihn den Gewinn von seinem ersten Ringerkranz bedeutete. Bis 69kg konnte sich Florian Mettler im fünften Rang mit zwei Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage unter die Kranzgewinner reihen. Der 28jährige Mettler blickt auf eine bisher etwas ausgefallene Ringerkarriere zurück. In jungen Jahren mit viel Talent gesegnet erreichte er einige schöne Erfolge. Leider fehlte ihm in den letzten Jahren etwas die Motivation für den Sport. Dieses Jahr war er aber unverhofft wieder auf den Wettkampfplätzen anzutreffen. So verpasste er an zwei Nationalturntagen den Kranz nur knapp. Umso grösser war seine Freude, dass es nun am Aargauer Ringertag klappte. Der 24jährige Malik Majbri konnte die gleichen Gänge wie Mettler vorweisen, nur hatte er die schlechteren Noten und verpasste als siebter die Kränze nur knapp. Bis 76kg zeigte der 17jährige Roman Ulrich einen starken Wettkampf und qualifizierte sich für den Schlussgang, welcher er nach intensivem Kampf verlor. Doch mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage erreichte er den zweiten Schlussrang und holte sich seinen zweiten Ringerkranz. Bis 85kg verpassten Bruno Flück, Najib Amiri und Thomas Rickenbach leider die Kränze. Am besten klassierte sich Flück im siebten Rang. Amiri wurde Achter und Rickenbach zwölfter. Im Schwergewicht ab 86kg holte sich der 24jährige Dominik Streiff höchst verdient seinen ersten Ringerkranz. Streiff wäre schon längst reif gewesen für den Kranz, doch bei der letzten Gelegenheit vor zwei Jahren in Tuggen musste der technische Leiter der RR Tuggen verletzungshalber passen. Dafür krönte er seine Premiere mit der Schlussgangteilnahme. Der Kampf um den Tagessieg endete gestellt, womit Streiff mit drei Siegen und drei Remis den zweiten Schlussrang belegte. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen verpasste der 18jährige Damian Ulrich den Kranz und belegte zuletzt den achten Rang.   

Somit haben die Tuggner Ringer einen weiteren Sägemehlwettkampf hinter sich und werden am 25. August am 47. Zentralschweizer Ringertag in Tuggen versuchen vor heimischen Publikum an ihre guten Leistungen anzuknüpfen.

HRU


Versilberter Schweizermeisterschaftsabschluss für Tuggner Ringer

Mit der bestens organisierten SM der Kadetten und Aktive im Griechisch-Römischen Stil in Oberriet ging am Samstag der Reigen der diesjährigen Einzelschweizermeisterschaften im Ringsport zu Ende. In der herrlichen Sportanlage Bildstöckli trafen sich 139 Ringer aus dem ganzen Land zum Kampf um die Medaillen. Die Ringerriege Tuggen war mit einem Grossaufgebot von zehn Ringern (vier Kadetten, sechs Aktive) am Start. Und sie kämpften ein weiteres Mal hervorragend und holten sich dreimal Silber, einmal Bronze, sowie zwei Diplome.

Bei den Kadetten bis 50kg verblüffte Fritz Reber die Konkurrenz! Mit zweimal Gold aus der Jugendklasse im Gepäck, stürmte das 14jährige Ringertalent aus dem Vorderthal auch bei den Kadetten nach starken Kämpfen bis in den Final vor. In diesem traf er auf Janis Steiger aus Oberriet. Reber vermochte den Favoriten am Anfang noch zu kitzeln und führte zur Pause knapp. Doch anschliessend musste er sich der Stärke seines Gegners beugen und verlor deutlich nach Punkten. Trotz dieser Niederlage, diese Silbermedaille darf als grosser Erfolg für den Märchler gewertet werden.

Bis 54kg (Kadetten) war der Tuggner Jonas Müller wieder gut im Schuss und kämpfte sich nach äusserst starken Leistungen in den Final vor. In diesem traf er auf den Kaderringer Thomas Epp aus Schattdorf. Müller, der diese Saison schon zweimal SM Silber gewann, wollte diesmal mehr und lieferte dem Urner Favoriten einen harten Schlagabtausch. Doch für den 17jährigen Tuggner Schreinerlehrling endete aber auch dieser Final mit einer Enttäuschung, er verlor letztendlich hauchdünn mit einer 0-2 Punkten. Doch so nah wie diesmal war Müller noch nie an seinem Gegner dran.

Bis 63kg (Kadetten) lieferte der Galgener Adrian Ulrich nach längerer Zeit wieder einen starken Wettkampf ab. Der 17jährige Zimmermannlehrling verlor nur gegen den späteren Sieger David Loher aus Kriessern, alle restlichen im zugeteilten Gegner bezwang er sicher. Auf seiner kämpferischen Leistung und der damit verdient gewonnenen Bronzemedaille kann der Märchler aufbauen. In dieser Gewichtsklasse wagte sich auch das zweite Vorderthaler Talent, der 14jährige Iwan Furrer an den Start. In diesem Gewicht sind Altersunterschiede stärker spürbar als in leichteren Gewichten, so dass Furrer trotz kämpferischer Leistungen auf verlorenem Posten stand.

Fredi Bruhin mit zweiter Aktivmedaille

Bei den Aktiven zeigten die schwereren Tuggner wieder gute Leistungen. Allen voran bis 98kg Fredi Bruhin aus Siebnen, der es dank guter Leistung bis in den Final schaffte. In diesem wurde ihm aber vom Kaderringer Damian von Euw aus Brunnen klar die Grenzen aufgezeigt und der Märchler verlor deutlich. Dennoch, nach Freistil Bronze jetzt Greco Silber, der 21jährige Fredi Bruhin hat dieses Jahr zünftig eingeschlagen in der Ringerszene.

An einer weiteren Medaille schnupperte auch der technische Leiter der RR Tuggen Dominik Streiff bis 130kg. Der 24jährige Tuggner stand nach ansprechenden Leistungen im kleinen Final. Dort agierte er aber zu ideenlos und musste die Medaille seinem Gegner überlassen und sich mit dem Diplom zufriedengeben.

Ebenfalls ein Diplom erkämpfte sich der Routinier Bruno Flück -85kg im sechsten Rang und zeigte damit ein weiteres Mal seine Konstanz auf hohen Niveau auf. Die weiteren Tuggner Ueli Bamert Tuggen -59kg, Roman Ulrich Galgenen -75kg und Najib Amiri Galgenen – 85kg.  klassierten sich alle auf dem neunten Rang, ihnen konnte trotz viel Einsatz kein Sieg gelingen.

HRU


Starke Tuggner Ringer an den Schweizermeisterschaften in Willisau.

Gleich in vier Altersklassen wurden in Willisau die Landesmeisterschaften durchgeführt. Am Samstag Kadetten und Aktive Freistil und am Sonntag Jugend und Junioren im Griechisch-Römischen Stil. Dabei konnten je fünf Medaillen und Diplome für die Ringerriege Tuggen erkämpft werden. Herausragend dabei waren Fritz Reber, der einen weiteren Meistertitel holte, Jonas Müller mit zwei Vizemeistertitel, sowie Fredi Bruhin, der zum ersten Mal eine Aktivmedaille gewann.

Am Samstag erkämpfte sich bei den Kadettenkategorien bis 54kg Jonas Müller nach gutem Wettkampf die Silbermedaille. Fritz Reber holte sich bis 50kg als fünfter ein Diplom. Bei den Aktiven trumpften gleich zwei Tuggner gross auf. So holte sich bis 97kg Fredi Bruhin nach guten Kämpfen den ausgezeichneten dritten Rang und somit die Bronzemedaille. Dasselbe schaffte nach sehr guten Einsätzen auch Dominik Streiff bis 125kg. Bis 57kg belegte Ueli Bamert als fünfter einen Diplomrang. Dasselbe schaffte bis 125kg auch Damian Ulrich. Am Sonntag fanden dann die Meisterschaften der Jugend und Junioren statt. In der Jugendklasse bis 53kg zeigte Fritz Reber eine weitere starke Leistung und wurde nach guten Kämpfen Schweizermeister. Iwan Furrer verpasste bis 59kg nach verlorenem kleinem Final als vierter die Medaille nur knapp. Bei den Junioren startete auch Jonas Müller. Er schaffte es wieder bis in den Final und holte sich damit seine zweite Silbermedaille. Pech hatte Ueli Bamert, der als vierter erneut eine Medaille knapp verpasste.

Janik Schwyter, Christoph Bruhin, Malik Majbri, Jonas und Tobias Bamert, sowie Adrian und Roman Ulrich standen ebenfalls im Einsatz, gingen jedoch leer aus.

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Gelungener Saisonauftakt der Tuggner Aktivringer 21.01.2018 / HRU

             

Zum Start in die Ringersaison 2018 begaben sich sieben Märchler Ringer, angeführt von Coach Ueli Bamert in den süddeutschen Raum, genauer gesagt nach Möckmühl, einer Ortschaft oberhalb Stuttgart. Dort fand die örtliche Bezirksmeisterschaft der Aktiven im freien sowie im griechisch-römischen Stil ab 16 Jahren statt und die Tuggner durften als Gäste antreten. Und die Märchler kämpften dabei mit sechs Medaillengewinnen und dem zweiten Platz in der Teamwertung sehr erfolgreich.

               

Im freien Stil traten mit Yanick Schwyter und Fredi Bruhin zwei Tuggner Ringer an. Bis 70kg erlebte der 20jährige Vorderthaler Yanik Schwyter seine wettkampfmässige Feuertaufe. Er kämpfte in seinem ersten Turnier wacker mit und musste sich jeweils erst nach zäher Gegenwehr geschlagen geben. Mit dem siebten Schlussrang verpasste der Dachdecker einen Diplomrang nur hauchdünn.

                               

Bis 92kg kämpfte sich Fredi Bruhin aus Siebnen mit souveränen Auftritten bis in den Final vor. In diesem befand er sich mit seinem Gegner auf Augenhöhe. In den entscheidenden Aktionen jedoch fehlte dem 21jährigen Märchler die Abgebrühtheit und er musste den Sieg knapp seinen Widersacher überlassen.

                                  

Die übrigen Tuggner starteten alle im Greco - Stil. Bis 55kg machten die beiden Tuggner Jonas Müller und Ueli Bamert jun. den Kategoriensieg unter sich aus. In diesem Final behielt der jüngere Tuggner Jonas Müller die Oberhand und holte sich die Goldmedaille.

  

Bis 60kg hatte auch der Galgener Adrian Ulrich im Final die Chance auf den Kategoriensieg. Doch der Zimmermannlehrling musste sich seinem Gegner beugen und sich mit der Silbermedaille begnügen.

                              

Besser machte es bis 77 kg sein älterer Bruder Roman Ulrich. Der Zimmermannlehrling besiegte alle Widersacher und feierte einen verdienten Kategoriensieg.

                             

Dasselbe schaffte bis 135kg auch Dominik Streiff. Der Tuggner Forstwart legte seine Gegner alle sicher aufs Kreuz und siegte verdient.

             

Dank diesen konstant guten Rangierungen konnte sich die Tuggner Ringer in der Teamwertung den hervorragenden zweiten Rang von 17 Teams erkämpfen.



Tuggens Medaillenträume sind geplatzt     4.11.2017 / HRU
 

Ringerriege Tuggen

Es hat nicht sollen sein. Die Tuggner Ringer verlieren in Hergiswil vor zahlreichen Zuschauern, darunter gut 20 mitgereisten Tuggner Fans, den Bronzemedaillenrückkampf gegen Willisau 2 in der 1.Liga mit 10:21 Punkten. Die Mannen von Simon Helbling und Dominik Streiff kämpften zwar ein weiteres Mal in dieser Saison mit viel Herz, doch war die Übermacht der Luzerner Hinterländer, die auch einige geschickte Schachzüge in der Teamaufstellung tätigten, zu gross.

Fritz Reber

Die Spannung und Vorfreude im Vorfeld dieses kapitalen Kampfes war riesig im Tuggner Ringerteam. Die Märchler wollten nichts dem Zufall überlassen und trafen sich sogar an Allerheiligen zum Training und anschliessender Teambesprechung. Denn eines war klar, ihnen würde ein schwerer Gang ins luzernische bevorstehen. Der in Kriessern gelandete Minisieg war kein sicheres Polster und man musste mit einem Willisauer Grossangriff rechnen. Vieles war gut gelaufen in Kriessern, doch auch einiges weniger. So stellten das Trainerduo Streiff/Helbling das Team auf einigen Gewichten um. Damit kamen zum Rückkampf diesmal neu Kay Neyer, die Brüder Adrian und Roman Ulrich, sowie Najib Amiri zum Einsatz.

Den Beginn in den Rückkampf machte Fritz Reber. Wie schon im Vorkampf entwickelte sich ein hartumkämpfter Fight. Hatte Reber vor Wochenfrist die Nase ganz knapp vorn, so musste er dieses Mal das bessere Ende hauchdünn dem Luzerner überlassen. Im Schwergewicht dominierte Dominik Streiff zwar seinen Gegner, musste sich aber bei seinem Sieg einen Punkt abzwacken lassen. Nach zwei Duellen stimmte Tuggens Fahrplan noch, doch dann überschlugen sich die Ereignisse zu Ungunsten der Märchler. So waren die Punkteniederlagen von Kay Neyer und Fredi Bruhin bei weitem nicht so kalkuliert. Vor allem Bruhins Niederlage schmerzte sehr. Er war eigentlich der aktivere Ringer, lief aber seinem Gegner zu oft in Konter. So war bei Wettkampfhälfte schon klar, dass nun andere über sich hinauswachsen müssten, um noch Medaillenchancen zu haben. Die jungen Jonas Müller und Adrian Ulrich stellten sich ihren überlegenen Gegnern mutig zum Kampf, eine Sensation gelang ihnen leider nicht. Auch Najib Amiri hätte seine Chance gehabt, doch agierte er über weite Strecken des Kampfes zu passiv. So stand schon vor dem letzten Kampf des Abends das Verdikt zu Ungunsten der Märchler. Doch Tuggen verabschiedete sich mit Moral und Anstand, den Roman Ulrich beendete den Match mit einem schönen Punktesieg für sein Team.   

Tuggen hat aber nicht nur am Samstag die Medaille verloren. Im Nachhinein kann man sagen, dass sie zum Teil auch in Kriessern liegen gelassen wurde. Vor Wochenfrist konnte man Willisau mit dem unbekümmerten Einsatz überraschen und schocken, nur wurde dort ein riesiger Vorsprung zu leicht wieder hergegeben. Und nun im Rückkampf, machten sich bei den Tuggnern auch ihre Nerven bemerkbar.

Nun haben die Märchler Ringer die Medaille verloren, dafür aber viele neue Erfahrungen gewonnen, was für das Team sehr wertvoll ist. Auffallend ist auch, wieviel Charakter das Team hat, denn nach dem verunglückten Saisonstart, machten sie einfach unbeirrt weiter. Nun ist für das Aktivteam die Saison vorbei. Nach verdauter Enttäuschung wird sie aber realisieren, dass es eine erfolgreiche war.

HRU

Stimmen zum Match

Simon Helbling Teamcoach: wir gingen motiviert in den Kampf, denn wir fühlten uns bereit und waren gut eingestellt. Unsere Ringer haben ihr Bestes gegeben, sie müssen sich ab dieser Niederlage nicht schämen. Man hat aber auch gemerkt, dass unsere blutjungen Athleten mit dem Druck etwas Mühe hatten und nervös wurden. Aber trotz der verpassten Medaille, wir hatten eine super Saison und dürfen stolz auf unsere Leistung sein.

Dominik Streiff Teamkapitän: wir haben zwar verloren, aber jeder einzelner Tuggner Ringer hat gekämpft und alles gegeben. Gleich nach der Niederlage waren wir natürlich enttäuscht und am Boden, doch schnell kam bei uns auch wieder die Freude auf über die tolle Saison die wir hatten. Nun machen wir motiviert weiter und ich bin stolz ein Teil dieser coolen Truppe zu sein.

Ueli Bamert Präsident: mit dem Erreichen der Medaillenrunde hat die RR Tuggen in dieser Saison ein Novum schon geschafft, was für einen so kleinen Verein wie wir es sind, ein Achtungserfolg ist. Die letzten Male hatten wir sehr viel Wettkampfglück, das hat uns dieses Mal etwas gefehlt und haben darum die Medaille verpasst. Aber für unsere Ringer war das Ganze eine sehr wertvolle Erfahrung, die sie mitnehmen können auf ihrem sportlichen Weg.

Rückkampf: RC Willisau Lions II – RR Tuggen    21:10

52kg Greco         Kurmann Patrick-Reber Fritz             2:1              PS   2:1

57kg Freistil       Mühlemann Pascal- Neyer Kay          9:2              PS   3:1

61kg Greco        Troxler Jan-Müller Jonas                  15:0              TU   4:0

65kg Freistil       Haas Kevin-Ulrich Adrian                14:0               SS   4:0         

74kg Greco         Koller Tizian- Ulrich Roman              6:11             PS   1:3

80kg Freistil       Reichmuth Reto-Amiri Najib             8:2               PS   3:1

90kg Greco        Hirschi Sven-Bruhin Fredi                15:9               PS    3:1

130kg Freistil    Heiniger Marco-Streiff Dominik         4:14             PS    1:3


Rückkampf in Hergiswil: 21:10 verloren      

Vorrunde in Kriessern:   14:17 gewonnen

Gesamt beide Kämpfe:   35:27


Schlussrangliste 1. Liga 2017
1. Kriessern II    (Rückkampf gewonnen mit 18:10 gegen Hergiswil)   
2. Rang Hergiswil
3. Rang RC Willisau Lions II
4. Rang Tuggen  (von 13 Teams)

 


Knapper Sieg für Tuggner Ringer

An der Finalrunde der Swiss Wrestling Winforce Mannschaftsmeisterschaft der 1. Liga traf das Aktivteam der Ringerriege Tuggen in der Hinrunde in Kriessern auf die 2. Mannschaft der Willisau Lions. Dabei setzten sich die Märchler hauchdünn mit 17:14 Punkten gegen die Luzerner durch. Tuggen konnte zwar fünf Kämpfe für sich entscheiden, da die drei verlorenen Kämpfe aber jeweils zu Null gegen die Tuggner ausgingen, fiel das Schlussresultat letztendlich extrem knapp aus.

Jonas Müller

Das Stärkeverhältnis im ersten Bronzekampf der beiden Teams war im Vorfeld schwierig einzuschätzen, da sich die jeweiligen Kämpfer nur äusserst selten gegenüberstehen. Die 2. Auswahl des erfolgreichen Luzerner Grossklubs traten aber leicht favorisiert an, da sie über ein riesiges Sortiment an guten Ringern in ihren Reihen haben. Den Beginn machte Fritz Reber. Er lieferte mit seinem Gegner einen spannenden Schlagabtausch ab, welcher mit ausgeglichenem Punktestand endete. Da der Vorderthaler Reber eine höhere Wertung erzielen konnte als der Luzerner, ging der Startfight an die Märchler. Dominik Streiff war seinem Gegner durchs Band überlegen. Und kurz vor Schluss konnte der Tuggner sogar noch einen Schultersieg landen. Dies schaffte auch der Tuggner Jonas Müller. Der Schreinerlehrling kämpfte stark und konnte seinen Widersacher Sekunden vor der Pause auf den Rücken legen. Der Siebner Fredi Bruhin war über die gesamte Kampfzeit der bessere Ringer und holte sich einen verdienten Punktesieg. Und da der für Tuggen kämpfende Bennauer Robin Zehnder in einem spannenden Duell kurz nach der Pause seinen Gegner am Boden überraschen und schultern konnte, führte Tuggen nach fünf Kämpfen mit 17:2 und hatte den Sieg schon auf sicher. Doch die Märchler schafften es leider nicht diese komfortable Ausgangslage zu halten und sich so ein beruhigendes Polster für den Rückkampf zu schaffen. Den Malik Majbri (Nuolen), Adrian Bruhin (Siebnen) und zuletzt Christoph Bruhin (Vorderthal) hatten nichts zu lachen und wurden allesamt von ihren Luzerner Gegnern geschultert.

Robin Zehnder

So gehen die Tuggner mit einem hauchdünnen Vorsprung in den Bronzerückkampf in einer Woche. Nun ist das Trainerduo Dominik Streiff und Simon Helbling gefordert. Es gilt das Team bestens auf das zweite Duell gegen die Willisauer einzustellen und auch die optimale Teamaufstellung dafür zu finden. Vor allem aber gilt es für jeden einzelnen Tuggner Ringer defensiv besser zu stehen um Nuller zu vermeiden. Denn diese werden sich auf dem Weg zur angepeilten Ligamedaille zuletzt noch bitter rächen.

Im Final um den Sieg in der 1. Liga ist bereits eine Vorentscheidung gefallen. Kriessern 2 liess dem Sieger der Westgruppe Hergiswil 2 keine Chance und siegte einmal mehr drückend überlegen mit 22:9 Punkten. Nun kommt es am nächsten Samstag zum mit Spannung erwarteten Rückkampf im luzernischen Hergiswil. Tuggens Rückkampf findet 17,00 Uhr in der Mehrzweckhalle Hergiswil LU statt und die Märchler Ringer kann jede angereiste Fanunterstützung brauchen.

HRU

1. Liga Bronzekampf Hinrunde

RR Tuggen – RC Willisau Lions             17:14

52kg Freistil       Reber Fritz – Kurmann Patrick                                    9:9                    PS     2:1

57kg Greco        Müller Jonas – Meier Florian                                        6:2                    SS      4:0

61kg Freistil       Zehnder Robin – Mühlemann Pascal                           2:2                    SS      4:0

65kg Greco        Majbri Malik – Troxler Jan                                            0:2                    SN      0:4

74kg Freistil       Bruhin Christoph – Koller Tizian                                 0:14                  SN      0:4

80kg Greco        Bruhin Adrian – Knecht Alex                                        0:5                    SN      0:4

90kg Freistil       Bruhin Fredi – Reichmuth Reto                                 12:4                    PS      3:1

130kg Greco       Streiff Dominik – Wey Vincent                                  11:0                    SS     4:0   

Schlussstand                                                                                                                            17:14

Christpoh Bruhin



Resultate, Begegnungen, Details, Einzelwertungen etc. >>

Siehe Link: www.ringen.ch / Swiss WINFORCE League / Einstellung 1LO / auflisten
 


   < anklicken, (geht direkt zum Link)

       


Final-Vorrunde am 28. Oktober in Kriessern      (1.Ost gegen 1.West) und (2.Ost gegen 2.West)
Turnhalle Kirchweg Wettkampfbeginn: 17.°°h       Kriessern : Hergiswil und  Tuggen : Willisau Lions

Final-Rückrunde am 4. November in Hergiswil (1.West gegen 1.Ost) und (2.West gegen 2.Ost)
Mehrzweckhalle Wettkampfbeginn: 17.°°h           Hergiswil : Kriessern und   Willisau Lions : Tuggen

(anschliessend, um 18.°°h, sind die Kämpfe von Kriessern gegen Hergiswil um Platz 1 und 2 in der 1.Liga.
Da beide Mannschaften keine Mannschaft in der NLB haben, geht es für Beide um das Aufsteigen in die National-Liga B)


Herzschlagfinale in Schattdorf, Tuggner Ringer erreichen Historisches      HRU / 22.10.2017

Das Beste haben sich die Mannen der Ringerriege Tuggen definitiv zum Schluss der Vorrunde aufgespart. Das Märchler Aktivteam, angeführt vom Duo Simon Helbling und Dominik Streiff, erreichte dank drei abschliessenden Vorrundensiegen gegen Zürich, Uzwil und Schattdorf erstmals in der Vereinsgeschichte in der neuen Swiss Wrestling 1. Liga die Medaillenrunde. Vor allem in den beiden letzten Duellen führte Hitchcock Regie und es ging alles drunter und drüber!!

 Angespannt aber topmotiviert gingen die Tuggner an ihre letzten Aufgaben heran. Die Ausgangslage war klar, Kriessern 2 war als Gruppensieger durch, Uzwil und die Märchler würden den zweiten Rang unter sich ausmachen. Zum Auftakt trafen die Tuggner auf den Ringerclub Zürich. Der Liganeuling war in dieser Saison mit Sicherheit eine Bereicherung für die Liga. Doch die Tuggner hatten ihren Gegner sicher im Griff und siegten in einem kurzen Kampf mit 28:4 Punkten. Iwan Furrer, Kay Neyer, Robin Zehnder, Adrian Ulrich, Najib Amiri, Fredi Bruhin und Dominik Streiff holten sichere Siege für Tuggen. Nur gerade Christoph Bruhin musste in seinem Kampf unten durch, wobei auch er einen Mannschaftszähler holte. Einziger Wehrmutstropfen in diesem gelungenen Auftakt, die Einsiedler Verstärkung Kay Neyer beklagte Schulterprobleme und musste für die folgenden Kämpfe passen.

Im zweiten Kampf gegen Uzwil ging es dann ums Eingemachte, sprich um den Einzug in die Medaillenrunde. Und man merkte es den Märchlern und ihren Fans an wie nervös sie waren. Uzwil hatte zwar zwei Gewichte nicht besetzt, doch man wusste um die Stärke der anderen St.Galler. So holte sich Fritz Reber den ersten Vierer für Tuggen kampflos. Dominik Streiff gewann gegen Lukas Studerus zwar nach Punkten, aber der vom St.Galler abgezwackte Punkt schmerzte. Dafür überraschte Jonas Müller indem er die Nationalkaderringerin Nathalie Rieser unerwartet nach Punkten bezwang. Fredi Bruhin kam mit dem Ringstil von Thomas Steuck überhaupt nicht zurecht und wurde ausgepunktet. Immerhin konnte auch Bruhin eine Wertung landen und so einen immens wichtigen Mannschaftszähler holen. Danach holte Robin Zehnder seinen Vierer kampflos ab und baute für Tuggen die Führung aus. Dies zwang die Uzwiler zu einer Reaktion und die kam auch prompt. So hatten Malik Majbri gegen Beat Müller und Adrian Bruhin gegen Martin Stiller keine Chance und verloren. Aber Bruhins erkämpfter Mannschaftszähler war in der heissen Phase des Teamduells äusserst wertvoll. So führte Tuggen vor dem letzten Kampf noch hauchdünn mit 15:13. Vor dem entscheidenden Duell schien Uzwil die besseren Trümpfe zu haben, den für Tuggen traf der in wenigen Tagen 17Jahre alt werdende Roman Ulrich auf den erfahrenen St.Galler Daniel Jauch. Dieser hat in der laufenden Saison kaum Punkte abgegeben. So startete der Favorit auch druckvoll und Ulrich war schnell deutlich im Rückstand. Plötzlich konnte der Galgener Zimmermannlehrling auch seine ersten Wertungen erringen. doch immer wieder punktete Jauch und vergrösserte seinen Vorsprung, was für das Tuggner Team verheerend gewesen wäre. Doch was danach passierte war eine riesige Überraschung. Anstatt aufzustecken biss sich der junge Märchler nun voll in den Kampf und brachte den Favoriten zum Erstaunen seiner Teamkollegen immer wieder in Bedrängnis. Beinahe hätte Ulrich den Kampf noch ganz gedreht, doch nach Ablauf der Zeit stand es 10:11 für den St.Galler, was nur noch eine 1:2 Punkteniederlage für Ulrich bedeutete. Dies fühlte sich wie ein Sieg an, denn damit gewannen die Tuggner gegen Uzwil hauchdünn mit 16:15.  

Der erste Schritt Richtung Medaillenrunde war getan, doch nun mussten die Märchler noch einmal ran gegen Schattdorf. Und die Urner sind bekannt dafür zu Hause gut aufgestellt und gefährlich zu sein. Dazu kam, dass bei einigen Tuggner begannen die Nerven zu flattern. Zum Auftakt war Fritz Reber gegen Fabian Zgraggen chancenlos und kassierte einen Nuller. Dominik Streiff glich mit einem souveränen Schultersieg gegen Raphael Waser wieder aus. Jonas Müller zeigte plötzlich Nerven und verlor gegen Sven Epp knapp nach Punkten, was so nicht kalkuliert war. Fredi Bruhin kam in seinem Gewicht zu einem kampflosen Vierer. Danach schien plötzlich alles gegen die Tuggner zu laufen. Robin Zehnder gegen Yannik Epp und Adrian Bruhin gegen Benjamin Gander liefen nach zuerst guten Aktionen ihren Gegnern völlig unnötig in Konter und wurden geschultert. Somit stand es zwei Kämpfe vor Schluss 14:9 für Schattdorf. Malik Majbri sorgte mit einem überzeugenden Sieg gegen Flavio Herger dafür, dass die Tuggner Fahnen noch weiter wehten. Und so kam es, dass im letzten Kampf wieder sämtlicher Druck auf den Schultern von Roman Ulrich lastete. Doch der Galgener liess diesmal seine Kameraden nicht lange leiden, schon nach kurzer Kampfzeit beförderte er Fabian Epp mit einem Hüfter auf die Matte und fixierte seinen Gegner bis zum Schultersieg, was zum vielumjubelten 17:15 Endstand für Tuggen führte. Danach brachen bei den Tuggnern alle Dämme, sie hatten in letzter Sekunde den Einzug in die Medaillenrunde trotz schlechtem Saisonstart doch noch geschafft, und Glücksgöttin Fortuna war dabei Spalier gestanden.

Nun geht es also erstmals weiter für Tuggen, im Kampf um Ligabronze werden die Märchler am 28. Oktober in Kriessern und am 4. November in Hergiswil LU gegen die zweite Mannschaft von Willisau antreten. Gleichzeitig werden auch die Gruppensieger Kriessern 2 und Hergiswil 2 den 1. Liga Sieger unter sich ausmachen.


Letzte Runde vor der eventuellen Finalrunde gegen die Gruppe West
in Schattdorf am Sam. 21. Okt. um 15.30h
in der Turnhalle Grundmatte 
Gegner: Zürich / Uzwil / Schattdorf 
Dazu muss aber zwingend der Gruppenzweite Platz erreicht werden
 


Aufholjagd der Tuggner Ringer geht weiter       HRU / 14.10.17

Am Samstag absolvierte das Aktivteam der Ringerriege Tuggen in der 1.Liga Mannschaftsmeisterschaft in Jona ihre dritte Meisterschaftsrunde. Die Märchler zeigten sich dabei von ihrer besten Seite und feierten drei verdiente Kantersiege. Gegen Winterthur und Zürich durfte man dies erwarten, dass jedoch das Oberseederby gegen die Rosenstädter aus Rapperswil so krass endete, war eine Überraschung.

Bereits die Woche hindurch in den Trainings merkte man die gute Stimmung im Tuggner Team. Die guten Auftritte letzter Woche an der Heimrunde machten Lust auf mehr. Dies bekam der Liganeuling Zürich zum Auftakt gleich deutlich zu spüren. Im allerersten Duell gegen die Stadtzürcher liessen die Märchler nichts anbrennen und kamen zu einem klaren 28:4 Sieg. Sieben Kämpfe gingen zugunsten des Tuggner Team. So holten sich Kay Neyer, Jonas Müller, Robin Zehnder, Malik Majbiri, Adrian und Fredi Bruhin, sowie Dominik Streiff die volle Punktezahl. Einzig Christoph Bruhin zahlte gegen seinen routinierten Widersacher Lehrgeld und musste zu Null von der Matte.

Auch im zweiten Kampf gegen das Ringerteam aus Winterthur hatten die Märchler alles im Griff und siegten deutlich mit 28:5 Punkten. Wieder holten mit Iwan Furrer, Jonas Müller, Robin Zehnder, Christoph und Fredi Bruhin, Najib Amiri und Dominik Streiff gleich sieben Tuggner die volle Punktezahl für ihr Team. Einzig Adrian Ulrich ging im Kampf gegen seinen erfahrenen Gegner leer aus.

Nun waren die Tuggner warm gelaufen für das Derby gegen Rapperswil. Schon viele harte Kämpfe wurden geschlagen gegen die St.Galler, doch diesmal wurde es eine unerwartet klare Angelegenheit. Angefeuert von zahlreichen Tuggner Fans starteten die Märchler furios ins Derby und gewannen die ersten fünf Kämpfe klar. Damit war der Sieg schon sicher. Und wenn es läuft zieht es jeweils gleich mehrere mit. So siegten die sieben Tuggner Kay Neyer, Jonas Müller, Robin Zehnder, Malik Majbiri, Roman Ulrich, Fredi Bruhin und Dominik Streiff allesamt mit der vollen Punktezahl. Einzig Adrian Bruhin bezog eine Punktniederlage. Dies führte zum für die Tuggner voll verdienten Entstand von 29:4. Ein so deutliches Verdikt hat es in einem Oberseederby wohl schon lange nicht mehr gegeben.

Nun kommt es am nächsten Samstag in Schattdorf zum Showdown um den Einzug in die Medaillenrunde. Dort werden die Gegner Zürich, Uzwil und Schattdorf sein. Die Tuggner haben ihr Schicksal in ihren eigenen Händen. Gewinnen sie erneut alle ihre Kämpfe ziehen sie hinter Vorrundensieger Kriessern 2 in die Medaillenrunde ein. Mit Sicherheit wird es am Samstag auf der Sportanlage Grundmatte ab 15,30 spannenden Ringsport zu sehen geben.

Auch die Jungen kämpften gut

Auch die Tuggner Jungringer standen am Sonntag im Einsatz. Mit vier Ringern besuchten sie ein nationales Nachwuchsturnier im aargauischen Thalheim. Dabei konnten sie durch Sky Hrasche Nuolen und Jonas Steiner Siebnen zwei verdiente Kategoriensiege feiern. Auch der jüngere der Gebrüder Steiner, Patrick, schaffte es als dritter aufs Podest, derweil der Tuggner Remo Huber als vierter knapp daran vorbei schrammte.

HRU

  


Nächste Runde in Rapperswil am Sam. 14. Okt. um 17.°°h
in der Turnhalle Bollwies, Jona
Gegner: Rapperswil / Winterthur / Zürich


Heimmatch der Tuggner Ringer am Sam. 7.10.2017 
Wettkampfbeginn 15.30h in der Riedlandhalle

Gegner: Kriessern / Winterthur / Schattdorf
 

Aufwärtstrend der Tuggner Ringer    7.10.17/ HrU

Am vergangenen Samstag fand in der Tuggner Riedlandhalle die Heimrunde der Ringerriege Tuggen in der 1. Liga Aktivmannschaftsmeisterschaft statt. Das Märchler Heimteam zeigte gegenüber der Vorwoche eine Leistungssteigerung und erreichte zwei Siege und eine Niederlage.

Der gut organisierte Anlass hätte eigentlich einen grösseren Zuschaueraufmarsch verdient, wurde doch auch mehrfach packender und hochstehender Ringsport geboten. Die Tuggner trafen zum Auftakt auf den Ligafavoriten Kriessern 2. Die Rheintaler wurden in diesem Kampf wie erwartet ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten gegen die Tuggner mit 23:6 Punkten. Doch das Resultat fiel etwas zu hoch aus, den die Tuggner hielten in ihren Kämpfen hartnäckig dagegen. Dies merkte man auch daran, dass das Aufeinandertreffen der beiden Teams fast doppelt so lang dauerte wie die anderen Kämpfe! Zwar gelang den Tuggnern nur durch Fredi Bruhin ein Sieg, doch die verlorenen Duelle von Iwan Furrer, Jonas Müller, Roman Ulrich, Najib Amiri und Dominik Streiff waren alle hart umkämpft und gingen über die volle Distanz. Einzig Robin Zehnder und Malik Majbiri mussten mit einem Nuller von der Matte.

Der zweite Kampf gegen Winterthur war dann genau das Gegenteil. Die Zürcher traten geschwächt durch Abszenzen und Verletzte zum Wettkampf an. So hatten die Tuggner Ringer von Beginn weg alles im Griff und landeten sieben Siege. So holten sich Iwan Furrer, Jonas Müller Robin Zehnder, Christoph Bruhin, Roman Ulrich, Adrian Bruhin und Dominik Streiff die volle Punktezahl für Tuggen. Vor allem Christoph Bruhin überzeugte speziell. Der Vorderthaler zeigte einen hochstehenden Kampf, wo er seinen Gegner immer wieder mit blitzschnellen Beinangriffen bearbeitete. Einzig Malik Majbiri musste gegen seinen erfahrenen Gegner mit einem Nuller ab der Matte. Zuletzt endete das einseitige Duell mit 28:5 Punkten für Tuggen.

Im letzten Kampf des Tages trafen die Tuggner auf Schattdorf 2. Gegen die Tellensöhne kam es in Vergangenheit immer zu spannenden Duellen mit wechselnden Ausgängen. Auch diesmal trafen sich zwei Ringerteams auf Augenhöhe und es gab einige sehr hart umkämpfte Gefechte. Tuggen konnte dabei fünf Kämpfe für sich entscheiden und siegte zuletzt knapp mit 18:11 Punkten. So siegten für die Märchler Jonas Müller, Robin Zehnder, Adrian Ulrich, Najib Amiri und Adrian Bruhin. Iwan Furrer, Roman Ulrich und Dominik Streiff verloren zwar ihre Kämpfe, holten sich aber enorm wichtige Mannschaftszähler. Einen guten Einstand im Tuggner Aktivteam lieferte der 13jährige Vorderthaler Iwan Furrer ab, indem er in jedem Kampf punktete. Hervorzuheben sind auch Najib Amiri und Adrian Ulrich, die mit ihren ersten Saisonerfolgen zuletzt den Sieg gegen die Urner ins Trockene brachten.

Nun heisst es für die Märchler den Schwung mitzunehmen, den bereits nächsten Samstag geht es in der Turnhalle Bollwies Jona weiter mit der nächsten Runde. Dort treffen die Tuggner ab 17 Uhr auf Rapperswil, Winterthur und Zürich.

HRU


  


Die Saison für die Tuggner Mannschaftsmeisterschaft 1. Liga Ost,
beginnt für uns am 30. September in Uznach, Turnhalle Haslen, um 16.°°
gegen: Uzwil / Kriessern / und Rappi

Wieder missglückter Auftakt der Tuggner Ringer

Das Aktivteam der Ringerriege Tuggen musste am vergangenen Samstag zum Saisonstart in der 1. Liga Meisterschaft in Uznach erneut einen Fehlstart hinnehmen. So verloren die Märchler Ringer gegen Uzwil und Kriessern 2, nur gegen Rapperswil gelang ein Sieg.

Gegen die Uzwiler verlor man 14:19. Dies obwohl die Tuggner nach drei Siegen von Kay Neyer, Dominik Streiff und Jonas Müller mit 12:0 führten. Dann riss jedoch der Faden und die restlichen Kämpfe gingen verloren. Adrian Ulrich und Adrian Bruhin sicherten sich bei ihren Niederlagen wenigstens einen Mannschaftspunkt. Roman Ulrich, Robin Zehnder und der Debütant Najib Arimi mussten sich mit einem Nuller abfinden. Besonders bitter für Najib Arimi, er führte in seinem Kampf für Tuggen deutlich, lief dann seinem Gegner aber in einen Konter und verlor. Diese Niederlage ist äusserst bitter, den Uzwil ist ein ernsthafter Mitkonkurrent auf dem Weg in die Medaillenrunde.

Gegen Kriessern 2 wusste man schon im Voraus, dass es extrem schwierig wird zu punkten. Die Rheintaler haben ein schier unerschöpfliches Reservoir an guten Ringern in ihren Reihen. In der obersten Liga stellen sie den amtierenden Meister und auch das 1. Liga Team ist so gut besetzt, dass sie für die anderen Teams momentan nicht zu erreichen sind. Die Tuggner Ringer waren gegen Kriessern von Beginn weg chancenlos. Nur gerade Kay Neyer und Malik Majbiri durften Siege feiern. Dafür durfte sich der Debütant Majbiri über seinen ersten Sieg in einem Ernstkampf freuen. Jonas Müller verlor zwar sein Gefecht, sicherte sich aber einen Mannschaftspunkt. Adrian und Damian Ulrich, Adrian und Christoph Bruhin, sowie Silvan Bamert hatten keine Chance und gingen zu Null von der Matte. Dies führte zum deutlichen Schlusstand von 10:21 zu Ungunsten der Märchler.

Im abschliessenden Derby gegen Rapperswil konnte Tuggen dann ihren ersten Saisonsieg feiern. So siegten der blutjunge Debütant Fritz Reber, Kay Neyer, Robin Zehnder und Dominik Streiff. Jonas Müller, Roman Ulrich, Adrian Bruhin und Najib Arimi verloren zwar ihre Duelle, konnten sich aber wichtige Mannschaftszähler sichern, was zum 18:13 Sieg für die Tuggner führte. Damit konnten die Märchler das Derby gegen die Rosenstädter zum dritten Mal in Folge gewinnen, stehen aber in Bezug auf eine Qualifikation für die Medaillenrunde bereits wieder mit dem Rücken zur Wand. Tuggen muss in den folgenden Kämpfen vieles besser machen, Chancen dazu haben sie nächsten Samstag an der Heimrunde in Tuggen wo sie auf die Teams von Kriessern, Schattdorf und Winterthur treffen werden.

HRU     

     


 Ringerriege Tuggen nimmt wieder am Swisscup in Hergiswil teil     3.6.17
             Link zur Rangliste  


Schweizermeisterschaft Kadetten Greco in Willisau 
Schweizermeisterschaft Aktive Greco in Willisau  6.5.17

 Wir gratulieren:
Streiff Dominik zum Vice-Schweizermeister Aktiv bis 130 kg
Müller Jonas     zur Broncemedaille Kadetten       bis   50 kg

Ulrich Adrian zum Diplom   Kadetten -54 kg
Bruhin Christoph zum Diplom Aktive -71 kg 

Rangliste Kadetten 15/16/17 jährig
Rangliste Aktive 

 

Grosser Erfolg der Tuggner Aktivringer  6.5.17

Mit der Schweizermeisterschaft im Griechisch – Römischen Stil der Kadetten- und Aktivringer, ging der Reigen der nationalen Titelkämpfe am vergangenen Samstag in Willisau weiter. Und wieder sorgten die Märchler Kämpfer der Ringerriege Tuggen für Furore. Allen voran in den Personen von Dominik Streiff und Jonas Müller.

Bei den Kadetten sorgte Jonas Müller mit dem dritten Rang bis 50kg für den ersten Tuggner Medaillengewinn des Tages. Müller zeigt sich schon längere Zeit in guter Form. Seine Kämpfe waren gut geführt und damit der Bronzegewinn mehr als verdient.

Bis 54kg war Adrian Ulrich am Start. Der Galgener sucht weiterhin die gute Form vergangener Tage und musste zuletzt mit dem undankbaren vierten Rang vorliebnehmen.

Bei den Aktiven waren fünf Tuggner am Start. Bis 59kg kam Ueli Bamert nicht recht in Schwung und belegte zuletzt den 13. Rang.

Im stark besetzten Gewicht bis 71kg war der Einsatz des Vorderthalers Christoph Bruhin ein grosser Lichtblick. Mit überraschend guten Kämpfen verblüffte er die Fachwelt mit dem Diplomgewinn im sechsten Rang und liess dabei einige klingende Namen hinter sich.

Bis 85kg kämpften Adrian Bruhin und Bruno Flück mit. Der Wangner Bruhin kämpfte unerschrocken gegen seine starken Konkurrenten und klassierte sich als guter Siebter. Bruno Flück trat leicht angeschlagen an und musste sich mit dem neunten Rang für einmal weiter hinten einreihen.

Für den absoluten Paukenschlag aus Tuggner Sicht sorgte aber Dominik Streiff. Der technische Leiter der Märchler Ringer kämpfte in all seinen Duellen effizient, clever und abgebrüht wie ein Routinier. Damit reihte er Sieg an Sieg und stand plötzlich im Final. In diesem traf er auf den NLA Ringer und eidgenössischen Kranzschwinger Martin Suppiger. Trotz beherzter Gegenwehr musste er den Meistertitel dem Luzerner überlassen. Trotzdem, die Silbermedaille im Schwergewicht der Aktiven, bedeutete den bisher grössten Erfolg des jungen Tuggner Ringers.

HRU

  

                                   


   Mannschaftsmeisterschaft Aktive 1. Liga Ost

   Resultate und Begegnungen in ringen.ch; zB (1.Liga Ost -1LO-einstellen; auflisten anklicken, unter "Detail" sind die einzelnen Resultate)

   Oder direkter Link zu Ringen.ch  - hier anklicken >  http://ringen.ch/index.php?id=96

   Die Aktiv-Mannschaft der Ringerriege Tuggen hat ihr Hauptziel erreicht.

   Wir haben Rapperswil in der Vorrunde geschlagen und in der Rückrunde das Resultat bestätigt.
   Auch in der Gruppenwertung beenden wir die Meisterschaft vor Rapperswil.

   Resultate nach der Gruppenwettkämpfen  (23.10.16)

   1./2. Rang  Uzwil (17) und Thalheim (20) machen um die Gold / Silbermedaille
   3./4. Rang  Kriessern (15) Willisau (13)    machen um die Broncemedaille

   5. Rang Tuggen (12 Gruppenpunkte )
   6. Rang Rapperswil (10 Gruppenpunkte)
   7. Rang Freiamt (9 Gruppenpunkte)
   7. Rang Hergiswil (9 Gruppenpunkte)
   9. Rang Belp (7 Gruppenpunkte)
 10. Rang Schattdorf (6 Gruppenpunkte)
 11. Rang Brunnen (2 Gruppenpunkte)
 12. Rang Winterthur (0 Gruppenpunkte) 

 Danke an die 4 Kameraden aus Einsiedeln die uns zu diesem feinen Resultat unterstützt haben.
 Vor allem an Neyer Lars, der bester Ringer der 1. Liga ist. >> siehe Link unten Einzelrangliste nach 10 Kämpfen.

Zwischenranglisten: Link >>  http://ringen.ch/index.php?id=108   

Einzelrangliste: Link>>  http://www.ringen.ch/index.php?id=163&tx_arordb_pi1%5Bop%5D=einzelklassement&tx_arordb_pi1%5Bekliga%5D=1LO&tx_arordb_pi1%5Beksaison%5D=16&tx_arordb_pi1%5Bformat%5D=pdf

  


Am 3. September stiebt das Sägemehl in Tuggen!!

Nur eine Woche nach dem eidgenössischen Schwingfest in Estavayer–de-Lac wird schon wieder im Sägemehl um begehrte Eichenkränze gekämpft. Doch für einmal ohne Zwilchhosen, sondern im weissen Turnertenü. In Tuggen wird der 46. zentralschweizerische Ringertag im Sägemehlringen zur Austragung kommen.

OK Ringertag 2016 in Tuggen

                             Das motivierte OK der Ringerriege Tuggen
 

Vorbereitungen für Zentralschweizer Ringertag in Tuggen laufen auf Hochtouren

Währendem die Jung-Ringer bereits ihren ersten Einsatz im Sägemehl hatten, ist das Tuggner Organisationskomitee unter der Leitung von Simon Helbling emsig am Werke für den Sägemehlringertag am Samstag 3. September in Tuggen.

So laufen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren. Der Festplatz liegt bei den Sportanlagen Enenda, gerungen wird auf fünf Sägemehlringen, da mit ca. 250 Ringern gerechnet wird. So ist ein zeitlich gut geregelter Wettkampfablauf garantiert. Die Festwirtschaft obliegt der Leitung Wendelin Dobler`s, der mit seinem erfahrenen Team die Ringer und Zuschauer gut versorgen wird. Für den gemütlichen Teil werden am Festtag die talentierten Vorderthaler Rusch- Büäblä mit lüpfiger Ländlermusik sorgen. Unterstützt werden sie dabei vom eidgenössischen Kranzschwinger Reto Nötzli am Bass.

Voll am Laufen ist die Gabensammlung. Das OK Zentralschweizer Ringertag 2016 Tuggen ist bestrebt, denn antretenden Ringern einen würdigen Gabentempel zu präsentieren und hofft dabei auf die Unterstützung der Öffentlichkeit und Privatpersonen.

Link zum Anmeldeformular: http://www.orv.ch/Agenda/DokumentenLinks/CH-Ringertag-20160903_Tuggen.pdf

Ringertag Tuggen 2016 Sponsoren Simon Helbling, Weibel Dani, Bürgler Urs, Lukas Hüppin
 

Ringertag in Tuggen ist auf gutem Kurs.

Die Vorbereitungsphase des am 3. September in Tuggen stattfindenden 46. Zentralschweizer Sägemehlringertag sind auf gutem Weg. OK Präsident Simon Helbling darf zufrieden sein mit dem bisher Geleisteten seiner OK Kameraden/innen.

In knapp einem Monat wird im Sägemehl gerungen in Tuggen, denn der Ringertag wird bei jedem Wetter durchgeführt. Der Festplatz befindet sich bei der alten Turnhalle, wo sich gleich in der anliegenden Turnhalle auch die Festwirtschaft befindet. Das Baukomitee wird mit Sicherheit einen schmucken Festplatz herstellen, das nötige Material dazu wird vom befreundeten Schwingklub March-Höfe zur Verfügung gestellt. Fast abgeschlossen sind die Sammelarbeiten des Gabenkomitees. Es ist dem OK gelungen den antretenden Ringern einen würdigen Gabentempel zu präsentieren. Als Hauptpreis winkt dem punktehöchsten Aktivringer das Jungrind Elina, gespendet von Urs Bürgler, Lachen und Daniel Weibel Einsiedeln, Baugeschäft P. Weibel. Mit vielen weiteren schönen Gaben, wird jeder Ringer ein Andenken erhalten. Auch wurde unter der Leitung vom langjährigen Ringer- und Nationalturnerförderer Toni Diethelm ein gut gelungener Festführer erstellt. Dafür möchte die Ringerriege Tuggen allen Gönnern herzlichst danken.

Gerungen wird am 3. September in allen Altersklassen. Die Aktiven in sechs Gewichtsklassen, Kadetten in drei und Jugend und Piccolo je vier. Für die Besucher ist der Eintritt frei. Die Festwirtschaft unter der Leitung von Wendelin Dobler ist bemüht alle Gäste bestens zu versorgen und ab 15Uhr wird in der Turnhalle mit den Rusch-Büäblä urchige beste volkstümliche Unterhaltung geboten. Das einzige was das Tuggner OK nicht planen kann ist das Wetter. Doch man ist zuversichtlich das Petrus den Ringern milde gestimmt ist.

HRU 5.8.16

Tagesprogramm Samstag 3. September 2016
                 Der Ringertag findet bei jeder Witterung statt

8.45 - 9.30 Uhr Wiegen

10.00 Uhr         Wettkampfbeginn

11.00 Uhr         Empfang der Ehrengäste bei der Turnhalle

                       Der Wettkampf kennt keine Mittagspause

15.00 Uhr         Live-Musik und Stimmung mit;  de Rusch-Bueblä

 

ca. 17.30 Uhr    Rangverkündigung
                   -----------------------------------------------------------


       Mit Dank an Heinzer Beat zum Link der Rangliste:
http://www.orv.ch/Resultate/DokumentenLinks/2016-DokumentenLinks/ZNTV_Ringertag-2016_Rangliste.pdfww.o


Starker Bruno Flück bei den Aktiven… an der Greco SM in Kriessern 5.6.16

Von den vier Tuggner Aktiven zeigte Bruno Flück die beste Leistung. Bis 80 kg startete der Vorderthaler mit einem schönen Sieg. Danach folgte eine Niederlage gegen den späteren Vizemeister. Mit einem Sieg, erkämpft mit letzter Energie in einem spannenden Schlagabtausch, sicherte sich Flück den Einzug in den kleinen Final. In diesem Duell fehlt ihm letztendlich die Kraft zum Sieg und er verfehlte seine zweite Aktivmedaille in seiner Karriere. Die restlichen Tuggner erlebten alle dasselbe Schicksal. Für Ueli Bamert bis 59 kg, Christoph Bruhin bis 71 kg und Silvan Bamert bis 75 kg war nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Kämpfen die SM vorzeitig vorbei.
HRU/ 5.6.16
(Bericht und Fotos mit Rangliste sind unter JUGEND)


Intensives Wochenende für Tuggner Ringer

Das letzte Wochenende war für die Ringer der Ringerriege Tuggen gespickt mit vielen verschiedenen Höhepunkten. Sportlich war man an verschiedenen internationalen Turnieren erfolgreich dabei und als Krönung durfte Vereinspräsident Ueli Bamert an der Schwyzer Sportlergala den kantonalen Sportverdienstpreis entgegennehmen.

Aktiv an verschiedenen Fronten, das war die Parole der Tuggner Ringer am vergangenen Wochenende! So starteten am Samstag Fritz Reber und Iwan Furrer am internationalen Jugendturnier in Chiavari, nähe Genua. Die beiden Vorderthaler vertraten die Tuggner Farben hervorragend und kehrten medaillenbehängt wieder heim. So siegte der frisch gebackene Schweizermeister Fritz Reber bei seinem dritten Start an der italienischen Mittelmeerküste zum ersten Mal. Und auch Iwan Furrer zeigte nach einem kürzeren Formtief einen enormen Aufwärtstrend und holte sich nach einer starken Leistung die Bronzemedaille.

Ulrich Adrian erstmals mit dem Nationalteam in Bukarest im Einsatz

Der 15jährige Galgener Adrian Ulrich verschlug es am Freitag in eine andere Richtung. An seiner Premiere mit dem Ringer Nationalteam, trat er mit einer Auswahl Schweizer Kadettenringer an einem stark besetzten Turnier in Bukarest an. Das Niveau der über 700 Ringer war extrem hoch, denn grundsätzlich gilt im Ringsport, je weiter im Osten, je stärker die Gegner. Und an solchen Turnieren gelten Westeuropäer grundsätzlich als Aussenseiter. Ulrich startete optimal in seine Feuertaufe. Im ersten Kampf gegen einen Kroaten gelang ihm, nach Punkten in Führung liegend, sogar noch ein Schultersieg. Im zweiten Kampf gegen einen Ungaren geriet er nach einem Eigenfehler schnell in Rückstand. Zwar versuchte er den Rückstand wieder aufzuholen, wurde aber immer wieder ausgekontert und verlor durch technische Unterlegenheit. Nun machte Ulrich mit dem für ihn neuen Wettkampfsystem Bekanntschaft. Er musste hoffen, dass es sein Bezwinger bis in den Final schafft, nur so hatte er noch eine Chance um die Bronzemedaille zu kämpfen. Da der Ungare aber den Final verpasste, war auch für Ulrich das Turnier vorbei. Am Schluss belegte er den siebten Rang von 14 Teilnehmern.

Schwyzer Sportverdienstpreisträger Bamert Ueli als Medaillengewinner

Am Samstagabend folgte ein weiterer Höhepunkt für die Tuggner. Eine grosse Ringerschar, vom Jungringer bis zum Ehrenmitglied durften an der Schwyzer Sportlergala in Unteriberg miterleben, wie dem Tuggner Ueli Bamert der Schwyzer Sportverdienstpreis verliehen wurde. Dies hinderte sie aber nicht daran, sich mitten in der Nacht auf den Weg Richtung Süden zu machen, um am internationalen Aktivturnier in Chiavari teilzunehmen. So starteten am Sonntag acht Tuggner, wobei sie sich einen Kategoriensieg, vier weitere Medaillen und zwei Diplomränge erkämpften. Bei den Kadettenringern gab es mehrere Medaillen für die Tuggner. So holten sich Jonas Müller und Adrian Bruhin Silber, Roman Ulrich gewann die Goldmedaille und der älteste der Ulrich Brüder, Damian gewann Bronze. Bei den Junioren verpasste Ueli Bamert jun. knapp die Medaillen und belegte den sechsten Rang. Genau gleich erging es den Aktiven Bruno Flück der Fünfter wurde und Christoph Bruhin der an seinem ersten internationalen Wettkampf den siebten Rang belegte. Und da es in Chiaveri auch eine Veteranenkategorie gab, kam es zum seltenen Szenario, dass Vater und Sohn am selben Turnier teilnahmen. So startete der 54jährige Betreuer Ueli Bamert sen., der eben erst den kantonalen Sportverdienstpreis verliehen bekam, selber als aktiver Ringer und holte sich nach tollem Wettkampf sogar die Silbermedaille! Ebenfalls gut schlossen die Tuggner in der Mannschaftswertung ab, wo man einen Pokal als fünftbestes Team über beide Wettkampftage hinweg gewann.

HRU 30.4.16

 (Fotos folgen)


 Die Tuggner Aktiv-Ringer nehmen zum zweiten mal am Swisscup teil 

Hauptprobe geglückt: Tuggen gewinnt in der Vorsaison gegen Rappi 19:9


Rangliste siehst du, wenn du auf das Bild klickst.                

Swisscup 2016 Ringen


Mannschaftsmeisterschaft Aktive
1. Liga Ostgruppe in Tuggen 10.10.15

 Harter Kampf um wichtige Punkte

An der Heimrunde der Mannschaftsmeisterschaft 1. Liga Ost in der Tuggner Riedlandhalle traten die Tuggner Aktivringer äusserst stark auf, nur das Tüpfelchen aufs i fehlte noch!

Sechs Teams der 1. Liga Ost trafen sich in Tuggen zum ringerischen Stelldichein, davon kreuzte das Heimteam gegen Schattdorf, Brunnen und Rapperswil-Jona die Klingen.

Tuggen - Schattdorf 2         25 : 4

Mit den Urnern hatte man noch eine Rechnung offen. An deren Heimrunde vor Wochenfrist wurden die Tuggner deutlich von der Matte gefegt! Doch diesmal kehrte der Wind und die Urner wurden nass. Leichtgewichtler Adrian Ulrich sicherte sich gegen Sven Epp einen ungefährdeten Schultersieg. Schwergewichtler Dominik Streiff sorgte mit einem überraschenden Punktesieg ( 8:7) gegen den NLA erprobten Andi Murer, dass man die Führung behalten konnte. Bis 57 kg war Lars Mettler gegen Kilian Zberg für einen weiteren Tuggner Schultersieg verantwortlich. Bis 90 kg waren Simon Helbling und Lucas Epp sprichwörtlich gleich stark! Nach Ablauf der Zeit stand es 6:6. Den gewinnbringenden Ausschlag zugunsten des Märchlers war die höhere Einzelwertung. Bis 61 kg liess Roman Ulrich nicht mit sich spassen und beförderte Ramon Epp vehement auf die Schultern. Bis 80 kg zeigte Fredy Bruhin einen beherzten Kampf, konnte aber einen knappen Punktesieg (13:17) für Luca Kempf nicht verhindern. Es sollte der einzige Sieg für die Urner Gäste bleiben. Zwar war bis 65 kg der Einsiedler in Tuggner Diensten René Hensler gegen Lukas Zgraggen immer wieder im Rückstand, doch nach einem wuchtigen Hüfter holte auch er sich einen schönen Schultersieg. Und zum Abschluss zeigte bis 74 kg Silvan Bamert feinen Ringsport, mit einem herrlichen Fallarmzug gegen Luca Lussi durfte auch Bamert einen Schultersieg bejubeln.

Fazit des Kampfes: Der Sieg der Heimmannschaft war absolut verdient, aber auch zu hoch ausgefallen. Einige Kämpfe waren auf Messers Schneide geführt, die Tuggner konnten sich das Wettkampfglück einfach besser erzwingen. Die Urner zogen aber einen rabenschwarzen Tag ein und verloren auch noch sämtliche weitere Kämpfe.

Tuggen - Brunnen 2         21:10

Das erste Kantonsderby der Saison gegen die Kurörtler aus Brunnen begann für die Tuggner Ringer optimal. Leichtgewichtler Adrian Ulrich konnte gegen Silvan Zbären nach ausgeklügeltem Bodenkampf auf die Schulter gewinnen. Zuvor musste er sich aber selber mit allen Kräften gegen eine drohende Niederlage wehren. Das Tuggner Schwergewicht Dominik Streiff hatte zu Beginn gegen Florin Inderbitzin auch einen heiklen Moment zu überstehen, ehe er seinen Widersacher nach einem wuchtigen Hüfterangriff schultern konnte. Bis 57 kg gewann Lars Mettler kampflos und bis 90 kg fand Simon Helbling in Andre Annen seinen technisch deutlich überlegenen Meister. Bis 61 kg traf Roman Ulrich auf Mirja Heinzer. Heinzer ist die Tochter des grossen Ringerförderers Beat Heinzer und gab nach längerer Zeit ihr ringerisches Comeback. Ulrich begann druckvoll und punktete rasch. Aber auch Heinzer hatte durch blitzschnelle Angriffe ihre guten Momente. Trotzdem erwischte Ulrich sie mit einem Hüfter und konnte auf die Schultern gewinnen. Mit diesem Vollerfolg war Tuggen vor und entscheidend in Führung gegangen. Fredy Bruhin bis 80 kg stand gegen den routinierten Andreas Arnold auf verlorenem Posten. Er kam mit dem ihm ungewohnten Grecostil nicht richtig zurecht. Trotzdem konnte er kurz vor Schluss noch punkten und mit dem damit gewonnenen Mannschaftspunkt sicherte er seinem Team trotz Niederlage (2:15) vorzeitig den Mannschaftssieg.

René Hensler hatte bis 65 kg mit Raphael Suter seine liebe Mühe. Hensler begann gut, doch dann steigerte sich der körperlich unterlegene Brunner mit seinem riesigen Kämpferherzen in einen wahren Ringerrausch. So konnte Hensler die Punkteniederlage (14:22) nicht mehr verhindern. Zum Abschluss überzeugte der technische Leiter der RR Tuggen Patrick Diethelm mit einer überzeugenden Leistung. Bis 74 kg hatte er Pirmin Aschwanden jederzeit im Griff und landete einen 12:0 Punktesieg.

Fazit des Kampfes: Auch dieser Kampf wurde auf sehr hohem Niveau geführt und es gab einige spannende Kämpfe. In der Gesamtstärke der beiden Teams war Tuggen leicht stärker als die Innerschweizer, so dass man von einem verdienten Sieg sprechen darf.

Tuggen - Rapperswil-Jona             11:19

Der Abschlusskampf des Tages war auch der spannungsgeladenste! Alle fieberten dem Oberseederby entgegen. Die St.Galler waren aufgrund der Aufstellung klare Favoriten und auch schon das Vorrundenduell gegen die Rosenstädter ging verloren.

Bis 52kg hatte Adrian Ulrich gegen den einiges älteren und schwereren Gegner Lars Neyer keine Chance und verlor auf die Schulter. Bis 130 kg hatte Dominik Streiff mit Roger Schatt einen undankbaren Gegner. Schatt rang die ganze Zeit passiv und Streiff naiv. So gab der Tuggner mit zu ungestümen Angriffen leichthin wertvolle Punkte ab, was zu einer 1:6 Punkteniederlage führte. Lars Mettler kämpfte bis 57 kg gegen Vanessa Nussberger beherzt, konnte aber eine 2:10 Punkteniederlage nicht verhindern. Bis 90 kg lieferten sich Simon Helbling und Bruno Schnyder ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Angefeuert von Fans auf beiden Seiten kam es zu einem Herzschlagfinale. Helbling führte Sekunden vor Schluss hauchdünn, musste aber dem Rapperswiler noch eine Zweierwertung zugestehen und verlor knapp mit 7:8 Punkten. Dies war ein veritabler Fehlstart für Tuggen, aber verloren war noch nichts. Roman Ulrich bis 61 kg brachte mit einem überzeugenden Punktesieg gegen Adrian Rüegg (15:1) die Hoffnung zurück. Auch Fredy Bruhin bis 80 kg startete gegen den ehemaligen NLA Ringer Ueli Bachmann frech in den Kampf. Gleich zu Beginn überraschte er mit einem herrlichen Brienzer rückwärts. Doch danach punktete der Rosenstädter mit all seiner Routine Mal für Mal und legte zuletzt den völlig entkräfteten Tuggner auf die Schultern. Diese Niederlage war der Genickschlag für das Heimteam. Doch wer jetzt gedacht hat man gehe ganz unter, sah sich getäuscht, die Tuggner kämpften mit Anstand und Moral weiter. So siegte René Hensler bis 65 kg nach überzeugendem Kampf gegen Alexander Bucher durch technische Überlegenheit. Und zum Abschluss lieferten sich bis 74 kg Silvan Bamert und Michael Schmucki einen hochspannenden Kampf der mit 12:14 Punkten hauchdünn zu Gunsten des St.Gallers ging.

Fazit des Kampfes: Wieder ging das Derby gegen Rapperswil verloren, darum sah man einige hängende Köpfe im Heimteam danach. Doch Grund dafür gab es keinen, die Tuggner Ringer haben gut gekämpft. Man hat diesmal nicht verloren weil man schlechter war, das war in früheren Jahren einige Male so! Mit mehr Fortuna hätten zwei - bis drei Kämpfe anders laufen können. Dazu kommt noch die Mannschaftsaufstellung. Tuggen hatte mit René Hensler einen auswärtigen Leihringer im Kader, bei Rapperswil bestand fast das halbe Team aus fremden Söldnern. Diese Ringerpolitik ist doch zu hinterfragen. Was macht mehr Sinn, massenhaft fremde Ringer zum Teil mit NLA Erfahrung in der 1. Liga einzusetzen, oder in jedem Verein die eigenen jungen Leute fördern und einzusetzen?

Nächsten Samstag Runde in Winterthur

Noch ist für die Tuggner Ringer die Teilnahme an den Medaillenkämpfen nicht geplatzt.

Allerdings heisst es jetzt alles oder nichts! Aus den letzten fünf Partien sind fünf Siege gefragt, dann ist das Ziel noch erreichbar. Und wer ein richtiger Tuggner Ringer ist, der gibt nicht auf solange noch eine Chance besteht.

Am Samstag 17. Oktober 15,30 Uhr findet die nächste Runde statt.

Ort: Winterthur-Wülflingen, Turnhalle Schulhaus Wyden

Galgenen, 11.10.15 Hansruedi Ulrich

Harter Kampf um wichtige Punkte

An der Heimrunde der Mannschaftsmeisterschaft 1. Liga Ost in der Tuggner Riedlandhalle traten die Tuggner Aktivringer äusserst stark auf, nur das Tüpfelchen aufs i fehlte noch!

Sechs Teams der 1. Liga Ost trafen sich in Tuggen zum ringerischen Stelldichein, davon kreuzte das Heimteam gegen Schattdorf, Brunnen und Rapperswil-Jona die Klingen.

Tuggen - Schattdorf 2         25 : 4

Mit den Urnern hatte man noch eine Rechnung offen. An deren Heimrunde vor Wochenfrist wurden die Tuggner deutlich von der Matte gefegt! Doch diesmal kehrte der Wind und die Urner wurden nass. Leichtgewichtler Adrian Ulrich sicherte sich gegen Sven Epp einen ungefährdeten Schultersieg. Schwergewichtler Dominik Streiff sorgte mit einem überraschenden Punktesieg ( 8:7) gegen den NLA erprobten Andi Murer, dass man die Führung behalten konnte. Bis 57 kg war Lars Mettler gegen Kilian Zberg für einen weiteren Tuggner Schultersieg verantwortlich. Bis 90 kg waren Simon Helbling und Lucas Epp sprichwörtlich gleich stark! Nach Ablauf der Zeit stand es 6:6. Den gewinnbringenden Ausschlag zugunsten des Märchlers war die höhere Einzelwertung. Bis 61 kg liess Roman Ulrich nicht mit sich spassen und beförderte Ramon Epp vehement auf die Schultern. Bis 80 kg zeigte Fredy Bruhin einen beherzten Kampf, konnte aber einen knappen Punktesieg (13:17) für Luca Kempf nicht verhindern. Es sollte der einzige Sieg für die Urner Gäste bleiben. Zwar war bis 65 kg der Einsiedler in Tuggner Diensten René Hensler gegen Lukas Zgraggen immer wieder im Rückstand, doch nach einem wuchtigen Hüfter holte auch er sich einen schönen Schultersieg. Und zum Abschluss zeigte bis 74 kg Silvan Bamert feinen Ringsport, mit einem herrlichen Fallarmzug gegen Luca Lussi durfte auch Bamert einen Schultersieg bejubeln.

Fazit des Kampfes: Der Sieg der Heimmannschaft war absolut verdient, aber auch zu hoch ausgefallen. Einige Kämpfe waren auf Messers Schneide geführt, die Tuggner konnten sich das Wettkampfglück einfach besser erzwingen. Die Urner zogen aber einen rabenschwarzen Tag ein und verloren auch noch sämtliche weitere Kämpfe.

Tuggen - Brunnen 2         21:10

Das erste Kantonsderby der Saison gegen die Kurörtler aus Brunnen begann für die Tuggner Ringer optimal. Leichtgewichtler Adrian Ulrich konnte gegen Silvan Zbären nach ausgeklügeltem Bodenkampf auf die Schulter gewinnen. Zuvor musste er sich aber selber mit allen Kräften gegen eine drohende Niederlage wehren. Das Tuggner Schwergewicht Dominik Streiff hatte zu Beginn gegen Florin Inderbitzin auch einen heiklen Moment zu überstehen, ehe er seinen Widersacher nach einem wuchtigen Hüfterangriff schultern konnte. Bis 57 kg gewann Lars Mettler kampflos und bis 90 kg fand Simon Helbling in Andre Annen seinen technisch deutlich überlegenen Meister. Bis 61 kg traf Roman Ulrich auf Mirja Heinzer. Heinzer ist die Tochter des grossen Ringerförderers Beat Heinzer und gab nach längerer Zeit ihr ringerisches Comeback. Ulrich begann druckvoll und punktete rasch. Aber auch Heinzer hatte durch blitzschnelle Angriffe ihre guten Momente. Trotzdem erwischte Ulrich sie mit einem Hüfter und konnte auf die Schultern gewinnen. Mit diesem Vollerfolg war Tuggen vor und entscheidend in Führung gegangen. Fredy Bruhin bis 80 kg stand gegen den routinierten Andreas Arnold auf verlorenem Posten. Er kam mit dem ihm ungewohnten Grecostil nicht richtig zurecht. Trotzdem konnte er kurz vor Schluss noch punkten und mit dem damit gewonnenen Mannschaftspunkt sicherte er seinem Team trotz Niederlage (2:15) vorzeitig den Mannschaftssieg.

René Hensler hatte bis 65 kg mit Raphael Suter seine liebe Mühe. Hensler begann gut, doch dann steigerte sich der körperlich unterlegene Brunner mit seinem riesigen Kämpferherzen in einen wahren Ringerrausch. So konnte Hensler die Punkteniederlage (14:22) nicht mehr verhindern. Zum Abschluss überzeugte der technische Leiter der RR Tuggen Patrick Diethelm mit einer überzeugenden Leistung. Bis 74 kg hatte er Pirmin Aschwanden jederzeit im Griff und landete einen 12:0 Punktesieg.

Fazit des Kampfes: Auch dieser Kampf wurde auf sehr hohem Niveau geführt und es gab einige spannende Kämpfe. In der Gesamtstärke der beiden Teams war Tuggen leicht stärker als die Innerschweizer, so dass man von einem verdienten Sieg sprechen darf.

Tuggen - Rapperswil-Jona             11:19

Der Abschlusskampf des Tages war auch der spannungsgeladenste! Alle fieberten dem Oberseederby entgegen. Die St.Galler waren aufgrund der Aufstellung klare Favoriten und auch schon das Vorrundenduell gegen die Rosenstädter ging verloren.

Bis 52kg hatte Adrian Ulrich gegen den einiges älteren und schwereren Gegner Lars Neyer keine Chance und verlor auf die Schulter. Bis 130 kg hatte Dominik Streiff mit Roger Schatt einen undankbaren Gegner. Schatt rang die ganze Zeit passiv und Streiff naiv. So gab der Tuggner mit zu ungestümen Angriffen leichthin wertvolle Punkte ab, was zu einer 1:6 Punkteniederlage führte. Lars Mettler kämpfte bis 57 kg gegen Vanessa Nussberger beherzt, konnte aber eine 2:10 Punkteniederlage nicht verhindern. Bis 90 kg lieferten sich Simon Helbling und Bruno Schnyder ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Angefeuert von Fans auf beiden Seiten kam es zu einem Herzschlagfinale. Helbling führte Sekunden vor Schluss hauchdünn, musste aber dem Rapperswiler noch eine Zweierwertung zugestehen und verlor knapp mit 7:8 Punkten. Dies war ein veritabler Fehlstart für Tuggen, aber verloren war noch nichts. Roman Ulrich bis 61 kg brachte mit einem überzeugenden Punktesieg gegen Adrian Rüegg (15:1) die Hoffnung zurück. Auch Fredy Bruhin bis 80 kg startete gegen den ehemaligen NLA Ringer Ueli Bachmann frech in den Kampf. Gleich zu Beginn überraschte er mit einem herrlichen Brienzer rückwärts. Doch danach punktete der Rosenstädter mit all seiner Routine Mal für Mal und legte zuletzt den völlig entkräfteten Tuggner auf die Schultern. Diese Niederlage war der Genickschlag für das Heimteam. Doch wer jetzt gedacht hat man gehe ganz unter, sah sich getäuscht, die Tuggner kämpften mit Anstand und Moral weiter. So siegte René Hensler bis 65 kg nach überzeugendem Kampf gegen Alexander Bucher durch technische Überlegenheit. Und zum Abschluss lieferten sich bis 74 kg Silvan Bamert und Michael Schmucki einen hochspannenden Kampf der mit 12:14 Punkten hauchdünn zu Gunsten des St.Gallers ging.

Fazit des Kampfes: Wieder ging das Derby gegen Rapperswil verloren, darum sah man einige hängende Köpfe im Heimteam danach. Doch Grund dafür gab es keinen, die Tuggner Ringer haben gut gekämpft. Man hat diesmal nicht verloren weil man schlechter war, das war in früheren Jahren einige Male so! Mit mehr Fortuna hätten zwei - bis drei Kämpfe anders laufen können. Dazu kommt noch die Mannschaftsaufstellung. Tuggen hatte mit René Hensler einen auswärtigen Leihringer im Kader, bei Rapperswil bestand fast das halbe Team aus fremden Söldnern. Diese Ringerpolitik ist doch zu hinterfragen. Was macht mehr Sinn, massenhaft fremde Ringer zum Teil mit NLA Erfahrung in der 1. Liga einzusetzen, oder in jedem Verein die eigenen jungen Leute fördern und einzusetzen?

Nächsten Samstag Runde in Winterthur

Noch ist für die Tuggner Ringer die Teilnahme an den Medaillenkämpfen nicht geplatzt.

Allerdings heisst es jetzt alles oder nichts! Aus den letzten fünf Partien sind fünf Siege gefragt, dann ist das Ziel noch erreichbar. Und wer ein richtiger Tuggner Ringer ist, der gibt nicht auf solange noch eine Chance besteht.

Am Samstag 17. Oktober 15,30 Uhr findet die nächste Runde statt.

Ort: Winterthur-Wülflingen, Turnhalle Schulhaus Wyden

Galgenen, 11.10.15 Hansruedi Ulrich
 

RRT 2015 1. Liga Heimrunde 10.10.15

Hensler René im Dienst der TuggnerUlrich Adrian

Streiff DominikMettler Larsweitere Fotos sind in Arbeit

Genaue Details siehe Ringen.ch
oder Klick auf das Signet   >>        
Siehe die Mannschafts-Resultate, (oben einstellen:1LO) dann auf Details die einzelnen Begegnungen 


Ringerriege Tuggen am internationalen Turnier
                in Chiavari Italien 11.12.15

Ringerriege Tuggen in Chiavari I am 12.7.15

Erfolg und Gute Laune am Vereinsausflug nach Italien.

Bericht und weitere Fotos folgen.    Siehe auch Jugend


      Tuggen nimmt am Swisscup in Rappi teil

             Rangliste und Wettkampfliste: Logo anklicken
 


Bamert Ueli jun. ist Vereinsmeister der Aktiven 
im Jahr 2014

Geehrt an der Hauptversammlung der Ringer 2015 im Rest. Hirschen.
Mit 4x Gold und 5 Silber-Medaillen, der jüngste Aktive mit 12 Einsätzen
an Einzelmeisterschaften hat sich hauchdünn gegen Streiff Dominik
durchgesetzt, der mit 2x Gold an den Kadettenschweizer
meisterschaft
und jede Menge Punkte an der Mannschaftsmeisterschaft aufwartete.
Auf dem 3. Platz ist Helbling Simon, der ebenfalls seine Punkte an der
Mannschaftsmeisterschaft holte.


1.) Bamert Ueli          148 Pt.
2.) Streiff Dominik     144 Pt.
3.) Helbling Simon       59 Pt.
4.) Flück Bruno
5.) Diethelm Patrick
6.) Rickenbach Thomas
7.) Mettler Florian
8.) Bamert Silvan
9.) Diethelm Albert

 


Grenzlandturnier in Landgraaf - Holland 3.5.15

Flück Bruno und Streiff Dominik holen sich die Broncemedaille
Bamert Ueli auf dem 8. Rang und Kempf Ivo auf dem 7. Rang

 

 

 

 


Streiff Dominik holt sich an der SM der Aktiven 
in Muri im Freistilringen den unglücklichen vierten Platz, aber ein verdientes Diplom  28.3.2015

 Link zu Rangliste


Erster Einsatz der Aktiven
an der Schweizermeisterschaft Greco in Willisau 21.2.2015

Rangliste Aktive Greco Willisau 21.2.15  Ranglisten-Link

(Bilder von Bruno: 6. Rang und Dominik 4. Rang folgen)


 


Für uns ist die Meisterschaft 2014 vorbei

Die Aktiv-Mannschaften sind vor den Finalbegegnungen
So kommt jetzt noch der Überkreuzvergleich mit der Gruppe West / Rang 1-4
Die beiden Gruppensieger Schattdorf und Freiamt um den Sieg und Aufstieg in die NLB
Die beiden Gruppenzweiten Uzwil und Freiamt um die Broncemedaille


Logo Swiss Wrestling

Logo anklicken - weiter gehts auf der ringen.ch Homepage
Matchblatt siehe in: ringen.ch / Swiss Huter League / Filter von NLA auf 1LO einstellen / auflisten anklicken / Details anklicken
(Siehe auch in der linken, roten Spalte die aktuellen Tabellen, nächsten Begegnungen, aktuelle Resultate etc.) 


 20.9.2014
 gewonnen gegen Uzwil: 21:12 smiley
 gewonnen gegen Team Rheintal: 20:12 smiley
 verloren gegen Rapperswil: 13:19 angry

 4.10.2014
 unentschieden gegen Schattdorf  16:16 indecision
 verloren gegen Winterthur  22:12 angry

 11.10.2014
 gewonnen gegen Brunnen  20: 12 smiley
 gewonnen gegen Winterthur 19:11 smiley
 verloren gegen Rapperswil 9:23 angryangry

18.10.2014
unentschieden gegen Brunnen 17:17 sad
gewonnen gegen Rheintal 4:28smiley

25.10.2014
gewonnen gegen Schattdorf 8:23 smiley
verloren gegen Uzwil 18:14 angry

Somit Rapperswil nicht überholen können. angrycrying
Punktegleichstand mit Rappi, aber auf Platz 3b


Stand in unserer Gruppe Ost vor der Finalrunde
1.  Schattdorf
2.  Uzwil
3.  Rapperswil
3b Tuggen ein Sieg weniger 
5.  Team Rheintal
6.  Brunnen
7.  Winterthur


Stand in der Gruppe West vor der Finalrunde
1.  Freiamt
2.  Hergiswil
3.  Illarsaz-Haut-Lac
3.  Belp
5.  Willisau
6.  Jogaka

Klicke doch mal auf das Logo
um das Einzelklassement der 1. Liga anzuschauen

Swiss Wrestling Logo

 


Harter Kampf um wichtige Ringerpunkte!!

Am vergangen Samstag wurde in der Tuggner Riedlandhalle die vierte Runde der Schweizermeisterschaft im Mannschaftsringen, Swiss Hutter League genannt, ausgetragen. Diese ist unterteilt in NLA, NLB und 1. Liga. Und in dieser 1. Liga kämpfen die Tuggner Aktivringer wacker um Punkte mit. Dabei stehen sich die Mannschaften jeweils mit acht Ringern gegenüber, unterteilt in Gewichtsklassen von 52 Kilo bis 130 Kilo. Gerungen wird jeweils abwechselnd im griechisch - römischen ( ohne Beinkontakt ) und im freien Stil. Die von der Ringerriege STV Tuggen bestens organisierte Heimrunde wurde von den Gastmannschaften aus Rapperswil, Brunnen, Winterthur, Schattdorf und dem Team Rheintal besucht, wobei die heimischen Tuggner Ringer in dieser Runde gegen die drei erstgenannten Teams antreten mussten. Die Ausgangslage war so dass sich Tuggen noch gute Chancen ausrechnete die Aufstiegskämpfe zu erreichen und somit topmotiviert in die Wettkämpfe stieg.  

Zum Auftakt trafen die Tuggner auf den Kantonsrivalen aus Brunnen. In dieser Partie hatte nach einem perfektem Start mit technisch schönen Schultersiegen das Heimteam alles im Griff, gab die Führung nicht mehr ab und kam zu einem ungefährdeten 20 : 12 Sieg.

Gegen Winterthur, einem Team das hauptsächlich aus starken Kasachen und Tschetschenen besteht, wurde ein harter Kampf erwartet, da man in der Vorrunde gegen sie verloren hatte. Wieder starteten die Tuggner gut und holten sich mit Siegen in den leichten und schweren Gewichten einen Vorsprung heraus. In den mittleren Gewichten waren die Zürcher gut besetzt und zu favorisieren, aber Patrick Diethelm und Silvan Bamert wuchsen mit überraschenden Siegen förmlich über sich hinaus, was zu einem schönen 19 : 11 Sieg des Heimteams führte.

Nun wurde mit grosser Spannung das Derby gegen Rapperswil erwartet. Auch gegen die St.Galler Erzfeinde hatte man in der Vorrunde verloren und die Tuggner Ringer wollten diese Scharte unbedingt auswetzen, zumal man mit einem Sieg die Rosenstädter in der Tabelle überholt hätte. Auch in diesem Kampf startete Tuggen optimal und führte nach zwei Siegen deutlich, wobei es dem Schwergewichtler Dominik Streiff gelang als einziger Tuggner alle drei Kämpfe an diesem Tag zu gewinnen. Danach kehrte es jedoch gewaltig! Der Einsiedler in Tuggner Diensten, Lorenz Schönbächler und auch Simon Helbling, verloren völlig überraschend auf die Schulter. Besonders bitter für Schönbächler, war dies doch die erste Niederlage seit er für Tuggen ringt. Das Momentum kippte, den Rapperswilern gelang nun alles, dem Heimteam gar nichts mehr, was zu einer brutalen 9 : 23 Niederlage führte.

Diese abschliessende Niederlage trübte ein wenig die gute Leistung die die Tuggner Ringer an diesem Tag boten, aber man kann mit immer noch intakten Chancen auf die Aufstiegskämpfe an die nächsten Kämpfe gehen. So findet die nächste Runde am kommenden Samstag in Brunnen statt.

        Nächster Einsatz am Samstag 18. Oktober in Brunnen

Sporthalle Brunnen
(Tipp-Anfahrt: Vor der Bahnhofbrücke links und gleich wieder links)

Matchbeginn 15.30 Uhr
Gegner: Brunnen, und Team Rheintal

Text und Foto:HRU

Mannschaft Tuggen 2014

Tuggner Ringer warten auf ihren nächsten Gegner

Streiff Dominik

Dominik Streiff rot gewann alle drei Kämpfe

Ulrich Roman

Ulrich Roman in rot, Das Bein noch nach vorne und der Gegner fällt

Hensler René

Hensler René hat Fränzi für den 2 Punkte Durchdreher bereit

Diethelm Patrick

Patrick bereits mit beiden Füssen auf der Schutzzone, Punkt für den Gegner

Mettler Lars

Lars hat Vanessa bei der Vorrunde besiegt, diesmal revanchiert sich Vanessa

Schönbächler Lorenz

Lorenz Schönbächler rot bei einem spektakulären Angriff

Helbling Simon

Helbling Simon hält und hält und hält ..... bis zum Sieg

Bamert Silvan

Silvan lässt seinem Gegner keine Chance

Mettler Florian

Florians Chance bei diesem Übersteiger gegen den Altmeister Schwyter Richi


 


MMA 2014 1. Kampf gegen Team Rheintal
       1. Kampf in der neuen Saison 2014 gegen Team Rheintal in Rapperswil

MMA 2014 Teamfoto
                                          Mannschaft Tuggen 2014
 


Die Mannschaftsmeisterschaft 1. Liga Ost startet: 

Am 20. September ab 16.30 in der Halle Bollwies in Jona

Gegner: Uzwil / Rapperswil / Team Rheintal

 


  Wir begrüssen unseren Ringertrainer Olaf Brandt
Er wird unseren Jungs die bewegliche und agile Art zu ringen beibringen.

Ganz so wie er es zum fünffachen Deutschen Meister und an die Olympiade
1992 in Barcelona schaffte.
Olaf ist ein Mannschaftskämpfer durch und durch.
Er ist überhaupt ein Kämpfer, denn nur so erklärt es sich,
dass er vor 2 Jahren nach einem schweren Motorradunfall,
in der Zwischenzeit mit 43 Jahren überhaupt wieder auf die Matte steht.


Olaf, wir heissen Dich hiermit nochmals herzlich willkommen
und viel Spass in der Ringerriege Tuggen.

Olaf Brandt 1971 in RRT Tuggen
 

Im Netz gefunden: (Es hat noch mehr - Google selber)

http://www.ringen-thalheim.de/meldungen/2006/0328brandt_neuzugang.htm

http://www.ringen-thalheim.de/bundesliga/2008/Berichte/1101Th-Lichtenfels.htm

http://www.ringen-thalheim.de/rvt/index.php/berichte-79/articles/kader-neuzugaenge-rvt-2003.html

         

Olaf Brandt
 Technisch einwandfrei: Kopfklammer, Druck nach unten, Zehenspitze aufgestellt, Kopf auf dem    Schulterblatt, - bereit zum Drehen.
 (Bemerkung, dafür hat der Gegner schönere Socken)
 

 Wie oben vorbereitet: - perfekte Kopfklammer und Olafs berüchtigte Kopfrolle.
 (Mit einem anderen Gegner)

Die Teams und deren Einsatzdaten
für die Mannschaftsmeisterschaft 2014 der Aktiven
               in der 1. Liga sind bekannt

          Start für das Team Tuggen am 20. September in Rapperswil     16.5.2014

Mannschaftsmeisterschaft 2014 Einsatzplan


Schweizermeisterschaft Greco der Aktiven 2014

in Domdidier 16.3.2014

Wir gratulieren Flück Bruno
zum Vice-Schweizermeister bis 85 Kg

Ebenso gratulieren wir dem Junior Streiff Dominik, er erkämpfte
sich bei den Aktiven bis 130 Kg einen 5. Diplomplatz.

Schweizermeister: Suppiger Thomas, Hergiswil

Vice-Schweizermeister: Flück Bruno, Tuggen

3. Rang Dietsche Damian, Kriessern

SM Aktive G 2014

Rangliste: Logo anklicken

Bruno und Dominik

Bruno wird für den Vicemeistertitel sogar auf Händen getragen


Vereinsmeisterschaft Aktive 2013 Ringen Tuggen



Für die "Aktiven" beginnt die Saison 2014 an der Schweizermeisterschaft
Freistil am 22. Februar in Weinfelden >> Siehe Jahresprogramm


Somit ist die Wettkampfphase der Aktiven für 2013 erledigt



  Mannschaftsmeisterschaft Aktive 1. Liga-Ost 

Datum / Wettkampfort
 
Kampfrichter/in
 
Samstag, 05.Okt. 2013 RR Tuggen RR Brunnen Claudia Bürli 18:15 Detail smiley
in Tuggen
Wiegen: 14.°°Uhr RR Tuggen RC Rapperswil-Jona Ruedi Imholz 10:23 Detail angry
Wettkampf: 15.°°Uhr
Riedlandhalle RC Winterthur RC Rapperswil-Jona Ruedi Imholz  8:26 Detail
RC Winterthur RR Brunnen Claudia Bürli 13:19 Detail

Samstag, 12.Okt 2013 RR Brunnen Team Rheintal Cornelia Bürli 20:12 Detail
in Brunnen
Wiegen: 14.°°Uhr RR Brunnen RR Tuggen Cornelia Bürli  9:23 Detail smiley
Wettkampf: 15.°°Uhr
Sporthalle RC Winterthur RR Tuggen Ady Zurfluh 16:16 Detail wink
RC Winterthur Team Rheintal Ady Zurfluh 20:13 Detail

Samstag, 19.Okt. 2013 RC Winterthur Team Rheintal Claudia Bürli 12:17 Detail
in Wülflingen
Wiegen: 14.°°Uhr RC Winterthur RR Brunnen Claudia Bürli 19:12 Detail
Wettkampf: 15.°°Uhr
Turnhalle Schulhaus Wyden
Espenstrasse 16, Wülflingen
RC Rapperswil-Jona RR Brunnen Alois Fässler 27: 5 Detail
Tuggen hat Pause RC Rapperswil-Jona Team Rheintal Alois Fässler  7:25 Detail

Samstag, 26.Okt 2013 RC Rapperswil-Jona RR Brunnen Mario Jauch 29: 9 Detail
in Uznach
Wiegen: 17.°°Uhr RC Rapperswil-Jona RR Tuggen Patricia Zgraggen 21:13 Detail angry
Wettkampf: 18.°°Uhr
Turnhalle Letzi Team Rheintal RR Tuggen Patricia Zgraggen 19:14 Detail angry
Team Rheintal RR Brunnen Mario Jauch 20: 9 Detail

Samstag, 02.Nov 2013 Team Rheintal RR Tuggen Felix Schulthess 19:13 Detail angry
im Kriessern
Wiegen: 14.30Uhr Team Rheintal RC Rapperswil-Jona Felix Schulthess 22:13 Detail
Wettkampf: 15.30Uhr
Im Ringerzentrum RC Winterthur RC Rapperswil-Jona Kurt Pfändler 10:22 Detail
RC Winterthur RR Tuggen Kurt Pfändler  7:29 Detail smiley

Finals 1. Liga

In der Gruppe West ging der Gruppen-Sieg ganz klar an den NRC Thalheim, welcher alle Kämpfe gewinnen konnte. In der Ost-Gruppe befinden sich mit dem Team Rheintal und dem RC Rapperswil-Jona zwei Teams an der Spitze. Da sich das Team Rheintal allerdings 2 mal gegen die Mannschaft vom Zürichsee durchgesetzt hat, stehen die Rheintaler an der Tabellenspitze und können somit um den Meistertitel in der 1. Liga kämpfen. Somit sehen die Paaren für die Finalkämpfe wie folgt aus:

Finale 1. – 2. Platz

NRC Thalheim – Team Rheintal

Finale 3. – 4. Platz

RR Hergiswil II – RC Rapperswil Jona

Die Kämpfe findem am 9. November in Thalheim und am 16. November in Rapperswil statt.
 

Tabelle 1.Liga Ost
 
Rang   Club   Kämpfe   Siege   Remis   Niederlagen   Punkte
1 Team Rheintal 8 6 0 2  12
2 RC Rapperswil-Jona 8 6 0 2  12
3 RR Tuggen 8 3 1 4  7
4 RC Winterthur 8 2 1 5  5
5 RR Brunnen 8 2 0 6  4










Tabelle 1.Liga West
Rang   Club   Kämpfe   Siege   Remis   Niederlagen   Punkte
1 NRC Thalheim 10 10 0 0  20
2 RR Hergiswil 10 7 0 3  14
3 RC Belp 10 5 1 4  11
4 RC Willisau 10 3 2 5  8
5 RS Freiamt 10 3 1 6  7
6 RR Schattdorf 10 0 0 10  0

Aufstieg 1. Liga / Challenge League

Der 1. Liga-Meister steigt in die Challenge League auf.

Belegt eine Mannschaft in der 1. Liga den ersten Platz, die nicht aufstiegsberechtigt ist (2. Mannschaften), wird die bestklassierte, aufstiegsberechtigte Mannschaft nachnominiert.


Aufholjagd der Tuggner Ringer geht weiter       HRU / 14.10.17

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